Bei bis zu 30A Dauer, 60A Peak sind die Amass XT60 Noch gut verwendbar. Für höhere Ströme verwende ich möglichst keine XT60 mehr, weil sie starr gelagert sind, also keine "schwimmend" gelagerten Kontakte haben. Das kann schon rein mechanisch bei Schlitzkontakten in XT60 nicht richtig funktionieren, weil Schlitzkontakte eben sehr genau fluchten müssen, damit die Kontaktflächen satt aufeinander liegen können. Das ist bei XT90 Steckern schon etwas besser gelöst, da sich die Kontakte etwas zueinander ausrichten können. Aber eigentlich können Schlitzkontakte nur als Einzelkontaktkabelstecker optimal funktionieren.
Die gute Federblechkontakte(klassische Goldies) können leichte Ungenauigkeiten bei Passung und Kontaktflucht gut ausgleichen. Nachteil ist aber der doppelte Kontaktübergang an dem Federblech, so das solche Federblechkontakte bei vergleichbar großer Kontaktfläche von Hause aus deutlich höher Kontaktwiderstände haben, als gut passende und gut fluchtende Schlitzkontakte.
Generell gibt es aber bei Steckern immer sehr große Qualitätsunterschiede in der Materialqualität und Fertigungsgenauigkeit. Egal ob nun Federblech-, Schlitzkontakte, Schlitzhülse, oder was es da sonst noch so gibt. Das ist zumindest meine Erfahrung mit dem Thema. Die Amass gehören aber schon zu den besseren XT60 Steckersystemen.
So richtig gute 2pol Akku- oder 3pol MotorMultikontaktstecker mit mehreren Kontakten in einem Gehäuse habe ich noch nicht auf dem Tisch gehabt. Da der kleine Savy für meinen 10jährigen Neffe ist(dementsprechend komfortabel und sicher sein muss), komme ich um die XT60 nicht herum. Aber halt mit den kleinen oben genannten Veränderungen, um die verwendeten Amass XT60 belastbaren zu machen.