Kupplungsbacken aus Alu sind oft schwerer als Kunststoffbacken, und haben daher oft auch schon härtere Federn dabei liegen, damit sie nicht zu früh einkuppeln.
Beiträge von s.nase
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Höhere Kompression erhöht halt immer auch den Verschleiß an den Pleullagern. Mußte du halt selber wissen, ob du damit leben kannst. Spätestens wenn der Motor in irgendeinem Drehzahlbereich anfängt zu klingeln (Fehlzündungen), hast du zu hohe Kompression eingestellt.
Ich hätte als erstes mal die Kupplungsfedern und Kupplungsbeläge erneuert, oder auch gleich härtere Kupplungsfedern verbaut(bzw. leichtere Kupplungsbeläge verwendet). Damit kuppelt der Motor erst bei höheren Drehzahlen ein, und erzeugt damit schon beim Anfahren mehr Drehmoment. Klar erhöht sich dabei auch der Verschleiß an den Kupplungsbelägen. Aber das ist mMn eher zu verschmerzen, als erhöhter Verschleiß an den Pleullager.
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Wie hast du das Ritzel genau aufgebohrt, so das das Loch zentriert bleibt?
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Was sind das für Vorderreifen? Sind die speziell für Teppich gedacht?
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Da sich der Savy XS mit dem Tenshock 2220 4100kv schon bei 2s Lipo aus dem Stand aufs Dach legen kann, wollte ich Mal einen zahmen Motor versuchen, damit mein kleiner Neffe seinen Savy nicht gleich gegen die Wand setzt. Mal schauen ob der einfache Razer 3652 3000kv Motor auch ausreicht, um den Savy zünftig zu bewegen. Bei dem kurzen Achsabstand des XS ist ja eh nicht besonders viel Leistung nötig, um ihnen auf die HinterReifen zu stellen.
Bei der Gelegenheit wollte ich gleich Mal ne passive Motorkühlung testen(ohne Lüfter). Die "Kühltürme" sollen die Oberfläche vergrößern und somit die Wärmeabgabe verbessern. Das Prinzip wurde früher oft auch zur Kühlung der Kohlebürsten an BrushedMotoren verwendet. Da hat das auch was gebracht, weil die Temperaturen an den Kohlebürsten sehr hoch werden können(100°). Ob das auch ausreicht um die relativ "niedrigen" Motorgehäuse Temperaturen zu senken(60°) wird sich zeigen.Den unteren Kühlturm habe ich gegen ein etwas längeres Stück Strangkühlkörper(sk104) ersetzt. Damit vergrößert sich nicht nur die wirksame Kühloberfläche, sondern verbessert sich auch die Wärmeausbreitung im Alu. Weil der Querschnitt bei dem längst geschlitzten Strangkühlkörper deutlich größer ist als bei dem runden und quer geschlitzten Kühltürmen.
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Mehr Grip als auf einer gesunden Grassode hat man ja höchstens noch auf Rasengitter oder quergefrästen Asphalt/Beton. Da macht ne härtere Fahrwerksabstimmung natürlich Sinn. Auf Lehm/Sand sieht das aber oft ganz anders aus.
Wenn man Dämpfersocken verwendet, sieht man nicht mehr ob der GummiBalg auf der Dämpferstange noch richtig sitzt. Ich würde einen Gummi O-Ring verwenden, damit der Gummibalg nicht vom Dämpfergehäuse rutschen kann.
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Bis auf die fehlenden Lagerbuchsen an den kleinen Zahnrädern, sieht das Servo ja ganz gut aus. Ist ja für 25 Zacken ein richtiger Schnapper. Hast du auch Mal einen Namen dazu.
Ist das normal, das der Antriebsstrang so laut rasselt, und so schwergängig "ausrollt"? Ich würde mir da nochmal die ZahnflankenSpiele anschauen.
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Die Verklebung zwischen Motorwelle und Rotorkörper hat sich gelöst, und die Motorwelle ist dann langsam mit dem Ritzel zusammen nach vorne aus dem Motorgehäuse rausgewandert. Gott sei Dank hab ich es noch früh genug bemerkt, kurz bevor die Motorwelle ganz aus dem hinteren Motorlager gerutscht ist. Sonst hätte es den Rotor mit Sicherheit völlig zerschlagen. Die Lager scheinen keinen Schaden genommen zu haben.
Ich hab mir gerade etwas Loctite648(WellenfügrLack) aus meinem MopedShop besorgt. Damit werde ich versuchen, die Motorwelle mit Rotor wieder zu kleben. Danach wäre ein erneutes Auswuchten nötig. Aber wie ich das machen soll, ist mir noch ein Rätsel. Vieleicht hab ich ja auch Glück, und der neu verklebte Rotor läuft auch ohne Auswuchten rund.
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Heut hab ich Mal ein paar Rampen aus vereisten Schneeresten geschaufelt. Plötzlich war der Vortrieb Weck, und ich dachte schon"Ritzel lose". Das Ritzel war fest, aber die Motorwelle ist aus dem Rotor gewandert. Hat sich aber schon vorher angekündigt. Ich konnte die Anzeichen nur leider nicht deuten. Mal schauen ob das noch zu retten ist, oder doch Mal ein neuer Motor fällig wird.
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Am Markt gibt es viele solche FakeMotoren, wo der Rotor und die Wicklung nicht einmal die Hälfte des Motorgehäuse ausfüllt. Bei Motoren mit geschlossenem Motorgehäuse lässt sich das von Außen nicht erkennen. Wenn das Motorgehäuse Lüftungsfenster wie bei deinem Hobbyking Motor hat, ist aber sofort klar, das der Motor zum Großteil nur umbaute Luft beinhaltet.
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Ne gewisse Luftbewegung wird auch ohne ein extra Lüfterrad in dem Motor(zwischen Wicklung und Magnetrotor) durch Luftreibung und "Fahrtwind" entstehen. Die Frage ist nur, wie viel WärmeLeistung damit aus dem Motor abgeleitet werden kann. Meiner Schätzung nach kann das nicht viel mehr als 5W sein, und das auch nur wenn der Motor schon deutlich über 80° warm ist. Wenn man sich überlegt wie viel Verlustwärme in unseren Brushlessmotoren entsteht, kann man die 5-10W Kühlleistung eigentlich vernachlässigen.
Ich würde eher vermuten, das solche Fenster im Motorgehäuse eher zur Gewichtseinsparung dienen. Dabei erkauft man sich die Gewichtsersparnis aber mit eigentlich unnötiger Verschmutzung im Motor. Klar gibt es auch Brushless Motoren mit Lüfterrad auf dem Rotor(z.B von Lehner oder Plettenberg), Meiner Meinung nach macht das aber nur in sauberen Umgebungen Sinn, wo man aus Gewichtsgründen keine andere Möglichkeit hat die Wärme aus dem Motor ab zu leiten/also( z.B. bei Flugzeugen).
Nebeneffekt von solchem Lüfterrad auf dem Rotor ist auch, das dadurch weniger Platz für die Wicklung und die Magnete im Motorgehäuse bleibt, also Magneten und Wicklungen kürzer sind als eigentlich in das Motorgehäuse rein passen würde. Was wiederum auch die Belastbarkeit, und somit auch die Effizienz des Motors reduziert(es entstehen bei gleicher Baulänge mehr Wärmeverluste). In einem Flugzeugrumpf hat man idR weniger Probleme mit der Länge der Motoren. Da ist eher der Motordurchmesser durch den Rumpfdurchmesser begrenzt....
Die beste Möglichkeit in einem Auto die Motorverlustwärme los zu werden, ist immer noch ein möglichst große Kühlfläche, also z.B. möglichst guter Wärmekontakt zwischen Motorgehäuse und Aluchassie. Oder halt von vornherein einen Motor verwenden, der möglichst wenig Wärmeverluste erzeugt. Und das sind halt meistens Motoren mit möglichst langem Rotor, und möglichst großem Rotordurchmesser.
In manchen Autoklassen sind die Rotor- und MotorgehäuseAbmessung aber reglementiert/begrenzt. Da versuchen halt die Hersteller durch diese Lüftungsfenster im Motorgehäuse, noch ein paar Watt mehr Leistung aus ihre Motoren quetschen zu können, ohne das der Motor am Ende eines Akkuzyklus abbrennt. Meiner Meinung nach macht das aber auch keinen Sinn, weil in diesen Belastungsbereichen die Motoren kaum noch zusätzliche Leistung erbringen. Ein Großteil der zusätzlichen Akkuenergie(die der Motor mit dem extra Gehäusefenstern verarbeiten kann), wird eh nur in zusätzliche Verlustwärme umgewandelt. Wenn man dann noch das zusätzliche Gewicht für den leistungsstärkeren Akku mit einbezieht, bleibt am Ende nicht viel übrig, außer höhere Anschaffungskosten. Da ist es mMn besser, sein Geld gleich in einen von Hause aus effizienteren Motor mit weniger Verlustwärme zu investieren.
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Wobei so eine Halogenheizlampe im Nacken kann auch Recht schweißtreibenden beim Arbeiten sein. Leider hat der Ferrex LED-Strahler nur ein 15W LedModul, statt dem erhofften 20W LedModul. Die fehlenden 5W werden vom der 1A USB verbraucht. So gesehen stimmen die laut Anleitung angegebenen 20W dann doch schon irgendwie.
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Bei Aldi gab es einen Ferrex Akku-Scheinwerfer im Angebot für 8€. Zuhause wurde dann klar, das weder Akku noch Ladegerät dabei liegen. Die gibt es zum Nachkauf für mindestens 50€ extra.
Da Design und Funktionalität durchaus praktisch sind, hab ich einfach ein altes LaptopNT angeschlossen, um ihn an einer Steckdose betreiben zu können.
Verbaut ist ein LED Modul, das bei knapp über 15V seine 15W LED nominal Leistung erzeugt. Der StepDown Wandler in der Lampe macht aus der Akkuspannung(14-21V)die auf 1A begrenzte Stromversorgung für das LED Modul. Sinkt die Akkuspannung unter 15V, wird das LedModul dunkler. Bei unter 14V Akkuspannung schaltet der Wandler ab, um den Akku vor Tiefentladung zu schützen. Die Lampe ist also für den Akkubetrieb an 5s Liion Becherzellen ausgelegt(2.8V-4.2V Zellenspannung). Durch langes Drücken der Taste, kann man die Helligkeit reduzieren, und eine eingebaute USB-Buchse liefert 5V/1A. Der Wander überwacht die Akkutemperatur per 10KΩ NTC im Akkupack.
Jedes Netzteil mit 16V-21V und mindestens 30W ist als Stromversorgung verwendbar. Alte LaptopNTs bieten sich da an. Ich hab ein HP pa-1900-05c1 NT für 1€ aus der ElektroKrabbelkiste gekauft. Damit der Wandler auch ohne dem NTC einschaltet, hab ich einen 10KΩ Widerstand zwischen TemperaturPin und MinusPin am Akkusockel eingelötet. Als Zugentlastung am NT-Kabel dienen zwei Kabelbinder.
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Harter Pinsel,Bürste und gleichzeitig Staubsauger. An heiklen Stellen kommt Putzknete/KnetRadiergummi zum Einsatz, um den Deck aus den schmalen Ritzen zu ziehen.
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Mit Dreck am Auto gehe ich ganz locker um. Wenn es zu viel wird, fällt er von ganz alleine ab. Wirklich verschleißfördernd war bei mir immer nur die Feuchtigkeit. Daher meine Devise;" ein trockenes Auto ist viel wichtiger, als ein sauberes Auto". Daher stellen mir sich immer die Nackenhaare auf wenn ich sehe wie einer sein Auto mit Druckluft oder sogar Hochdruckreiniger pflegt. Das bewegt den Dreck und die Feuchtigkeit besonders tief in die Ritzen, wo man sie überhaupt nicht gebrauchen kann.
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So ne fette Riefe hab ich noch nie in einem Kolben gesehen, und das Pleullager schaut ja auch recht fertig aus. Die Laufgarnitur ist schon seit langer Zeit hinüber. Flicken kann man das nicht mehr.
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Für einen gebrauchten Motor ist die Laufbuchse am OT viel zu sauber, um auch bei Betriebstemperatur noch genügend Kompression auf zu bauen. Mit Sprit der einen relativ hohen Rizinusöl Anteil hat, kann man das eventuell noch retten.
Nimm Mal die Backplate und den Krümmer ab, und mach ein Foto vom Pleullager auf dem Kurbelwellenzapfen, und ein Foto von den Kratzern auf der Zylinderflanke.
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Wenn man nicht klebrige Schmiermittel verwendet, sind selbst ungekapselte Bauweisen relativ unproblematisch, weil der Dreck ja sofort wieder weckgeschleudert wird, wenn der Dreck trocken genug ist. Daher bevorzuge ich auch völlig offene Bauweise, oder eben halt völlig staubdicht gekapselte Bauweise.
Wirklich problematisch empfand ich bei Nitros immer nur den extrem schnell zugesetzte Luftfilter, wenn man auf trockenem Lehm oder feinen Sand unterwegs war. Da braucht es halt bei jeder zweiten Tankfüllung einen gesäuberten Aussenluftfilter, damit der NitroMotor nicht überfettet.
Ich bin auch kein Extrembasher. Aber der Spaß bei sauber gelandeten Sprungkombinationen macht das Offroad Fahren doch gerade aus. Das lässt sich mit dem hoch und runter Sägen auf einem Parkplatz nicht vergleichen. Auf Asphaltparkplätzen fahre ich lieber Rally oder OnroadAutos, und kämpfe um möglichst hohe Kurvengeschwindigkeiten oder mit den KurvenDrifts.
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Mudgards an den vorderen Querlenkern habe ich jedes mal wieder abmontiert, weil sie die "Flugeigenschaften" verschlechtern(Vorderachse kippt in der Luft schneller nach unten). Ausserdem können die Mudgards das normale Verdecken kaum verhindern. Die hinteren Mudgards helfen nur etwas, den von den offenen Vorderädern hochgeschleuderten Dreck von der Hinterachse fern zu halten. Ausserdem empfand ich Mudgards an der vorderen Querlenkern immer recht hässlich.