Beiträge von s.nase

    Die originale xs ss Kugelpfannen(5.8mm Kugel) haben 8.6mm Aussendurchmesser und 3.8mm Breite.

    Besseren Ersatz(HPI 101211) habe ich wieder mal beim HPI Bullet gefunden. Die Kugelpfannen haben 9.5mm Aussendurchmesser und 4.3mm Breite. Die sind auch für 5.8mm Kugeln gedacht, aber meinem Empfinden nach damit zu locker(zu viel axiales Spiel). Also hab ich 6mm Kugeln(hongnor a-41a) in die Bullet-Kugelpfannen gedrückt. Die sitzen dann zwar eigentlich etwas zu stramm, aber haben auch keine axiales Spiel mehr. Da beim Einfedern die Kugel ihre Verschränkung am Savy XS nicht verändern, stört der stramme Sitz der 6mm Kugel nicht. Die QuerlenkerBeweglichkeit bleibt durch die leichte Verdrehbarkeit der Kugel auf dem Schraubenschaft und der BolzenAchse trotzdem erhalten.

    Die 50% höhere Wandstärke der Bullet-Kugelpfanne, zusammen mit der strammer sitzenden 6mm Kugel in der Bullet-Kugelpfanne, machen die Lagerung des oberen Querlenkers deutlich belastbarer und verschleißärmer. Zudem ist das Ganze auch noch fast völlig spielfrei, ohne die Leichtgängigkeit zu verlieren.

    Bei verschließenen Kugelpfannen funktioniert das mit dem "Auffüllen" per Sekundenkleber sehr gut. Aber wenn die Kugelpfannen von Hause aus den Kräften nicht gewachsen sind(zu wenig Wandstärke oder zu wenig Kugeldurchmesser), ist das "Auferodieren" mit Sekundenkleber nur für kurze Zeit wirksam.

    Die "Kugelpfannen" dürfen halt nicht mehr als 10mm Aussendurchmesser haben, damit sie sich nicht verklemmen. Das begrenzt die Auswahl deutlich. Also kann ich es nur mit dickeren Kugelpfannen versuchen. Aktuell habe ich 4mm dicke verbaut. Da der Bolzen aber nur 3mm Durchmesser hat, schlagen die Pfannen trotzdem relativ schnell aus. Bolzen mit mehr Durchmesser kann ich leider nicht verwenden.

    Die Bolzen haben ne kleine Rolle bekommen damit ich sie mit einem Seitenschneider besser fassen und rausziehen kann.

    Ich hab mir mal die etwas rauh laufenden noname Lager genauer angeschaut. Sie haben nur sehr geringe Lagerluft(fast nicht vorhanden). Bei sehr geringen Drehzahlen (wie an einer FahrradPedale, oder an der Lenkung) kann man das machen, und hat eventuell sogar Vorteile. Bei höheren Drehzahlen(an den XS Savy Achsen 2000-3000Umin) laufen Lager mit so geringer Lagerluft aber sehr schnell heiß, und verlieren dadurch auch sehr schnell ihre Schmiermittel Füllung.

    Daher hab ich jetzt auf allen Achsen die Ruddog 5x13x4mm Lager verbaut.Die laufen nicht heiß, und halten bisher sogar hohe Axialkräften sehr gut aus. Lagerspiel ist an den Axen ist nun praktisch auch nicht mehr vorhanden. Nur die Kugelpfannen an den oberen Querlenker sind schon wieder ausgeschlagen. Da braucht ich irgendwas stabileres.

    Die Tragflächenverriegelung ist ja bei den Schaumwaffeln oft problematisch, weil sie mit der Zeit ausleiern, und dann die Tragflächen anfangen sich zu bewegen. Kleine Winkelveränderungen reichen dann schon aus, um die Steuerbarkeit ungenau zu machen. Aber bei dem Radian scheint das ja besser gemacht zu sein.

    Ich dachte du hast eventuell einen ersten Testlauf auf der Werkbank an einen Tischnetzteil gemacht, um den Stromverbrauch aller Komponenten (ausser Motor) zu überprüfen. Gerade bei den Servos ist so ein Vergleich immer ganz sinnvoll, um mechanische oder elektronische Problem schon am Boden zu bemerken.

    Wie ist die Tragflächenverriegelung gemacht?

    Kann man die Beleuchtung(Animation) selber frei programmieren, und dann mit der Funke frei steuern? Vieleicht sowas wie schnelleres "pumpen" der LED Farben, abhängig von der Gasstellung?

    Wieviel Strom zieht die Beleuchtung, wenn alle LEDs maximal hell und weiß brennen? Sind ja wahrscheinlich gebräuchliche digital RGB LED Bänder, oder?

    Das wenig entspannte fliegen bei schlechten Lichtverhältnissen oder geringen Sichtweiten kenne ich auch zu gut. Sind denn die LEDs auch bei "Tageslicht" gut erkennbar? Bzw. welche elektrische Leistung setzen alle LEDs zusammen um, und wieviel Lichtleistung (Lumen) entstehen bei voller Befeuerung (Weiß)?

    Ich meine jetzt eher nur die gefederte Masse. Also komplett fahrbereites Auto, aber ohne Reifen.

    Die Dämpfer auf deinen Bildern scheinen zwar einen sehr langen Hub zu haben, und weit aussen an den Querlenkern angebunden zu sein, aber stehen doch nicht besonders senkrecht. Das die Dämpfer fast im 45° Winkel montiert sind, hilft zwar beim lenken(etwas mehr Seitenhalt, und etwas weniger Seitenneigung), aber veringert auch der Grip. Besser währen bei einem Monstertruck möglichst senkrecht stehenden Dämpfer, und halt Stabis um die Seitenneigung und den Seitenhalt in den Kurven zu verbessern.

    Mit ner Doppeldämpfer Setup verbessert sich halt das Bashverhalten. Wenn du mit einem Dämpfersatz den Karren aus 0.5m fallen lassen kannst ohne das die Chassieplate aufsetzt, kannst du mit gut abgestimmter Doppeldämpfer Setup(halb so dickes Dämpferöl) die Kiste aus 1m abwerfen ohne daß sie durchschlägt/nachspringt.

    Ob sich die DoppeldämpferSetup negativ beim Grip oder Kurvenverhalten auswirkt, hängt von der Qualität (Losbrechmoment, Querlenkerträgheit) und dem Mehrgewicht(Seitenneigung) ab. Bei dem relativ schweren Modell, wird sich das Mehrgewicht aber kaum negativ bemerkbar machen. Wenn die Kunststoffdämpfer schon bei Einzelldämpfersetup "dicht" bleiben, werden sie in einer DoppeldämpferSetup erst Recht gut funktionieren, da sich die Belastungen auf zwei Kolbendichtung verteilen.

    Mit Stabilisatoren empfand ich das Bashverhalten auch immer etwas besser, weil sich auch bei etwas seitlichen Landungen das Fahrwerk schneller beruhigt.

    Was wiegt der große Savy jetzt fahrbereit?

    Aufladen kannst du zwei 3s Lipos im annähernd gleichen Ladezustand ja auch an einem ParallelAdapter. Mach ich immer so, weil die Ladezeit genauso kurz wie bei einem einzelnen Akkupack ist.

    Ne weitere Möglichkeit sind auch zwei kleine 6s Lipos, die du parallel im Boot miteinander verbindest. Das hat den Vorteil, das sich der Kontaktwiderstand an den Akkusteckern gegenüber einem EinzellAkku sogar halbiert.

    Wenn einer der beiden 3s Lipos aus einem 6s LipoStappel defekt wird, mußte du trotzdem beide 3s Lipos tauschen, weil ein gebrauchter und ein neuer Lipo doch deutlich Unterschiede in der Kapazität und beim Innenwiderstand haben. Einen alten und einen neuen Lipo in Reihe betreiben, erzeugt immer einen deutlich Zellendrift beim Entladen in einem 6s LipoStappel.

    Letztes Argument gegen oder für nur einen großen Lipo im Rumpf ist die Schwerpunktverteilung quer zur Längsachse. Bei nur einem Prop am Rumpf ist das eine ausschlaggebende Größe beim Kurvenverhalten. In der Regel fährt man auf einem Rennkurs immer nur Rechtskurven. Das spiegelt sich ja auch an der PropDrehrichtung und der nach rechts versetzen Ruderanlage wieder.

    Bei einem "ScaleBoot" versucht man eher das Akkugewicht niedrig und gleichmäßig quer zur Längsachse zu verteilen, damit man auch Mal schnelle Linkskurven sauber fahren kann.

    Mit den 5x13x4mm noname Kugellagern war ich ja nicht zu zufrieden(Stückpreis 0.70€), weil sie schon in Neuzustand sehr rauh laufen. Als Ersatz bin ich bei Revolution Design fündig geworden. Die Lager haben auf einer Seite gelbe Gummiabdeckung, und auf der anderen Seite eine MelallAbdeckscheibe. Die scheinen deutlich bessere Qualität und Passgenauigkeit zu haben, und sind bei Ruddog auch noch relativ günstig zu bekommen.

    https://revolution-rc.com/our-products/a…a-bearings.html

    Und hier nochmal Bilder vom Aufweiten der AchslagerSitze auf 13mm in den C-Hubs.

    Normale Edelstahlschrauben sind zwar zäh(weite Bruchdehnung), aber nicht besonders hart, und daher für unsere Zwecke eher ungeeignet.

    Es gibt auch gehärtete Edelstahlschrauben in 8.8, 10.9 und sogar in 12.9 Härte. Aktuell aber nur von Bumax, weil die da noch ein Patent drauf haben. In Zukunft werden solche gehärteten Edelstahl Schrauben aber bestimmt eher bezahlbar, weil die Patente in naher Zukunft auslaufen. Bis dahin kommt an belasteten Stellen bei mir kein Edelstahl rein. Besonders Madenschrauben in Ritzel oder Mitnehmer aus normalem Edelstahl sind für mich ein absolutes NoGo.

    Wie schaut denn so ein Defekte am Tank aus, denn der TankProtektor verhindern soll?

    Das Material sieht optisch auch besser/härter aus.

    Unterschiedliche Stahlsorten kann man aber eigendlich nur per Funkenprobe(Funkenbild, Funkenfarbe) mit Dremelschleifscheibe unterscheiden(an einer unauffälligen Stelle machen). Auch unterschiedlich weiche Schrauben, lassen sich damit sehr gut auseinander halten.

    Anhand der Materialfarbe würde ich vermuten, das die auf deinem Bild nicht gehärtet sind. Aber da kann ich mich natürlich auch täuschen. Richtig gehärteter und verschleißarmer "HudyStahl" sieht jedenfalls anders aus.

    Hat denn der Triebling die gleiche Oberflächen- und Material Färbung, wie das Tellerrad?

    Selbst fabrikneu ist ein minimales Spiel um den Pin vorhanden, sonst könnte man ihn ja nicht montieren. Da ändert die Vorspannung einer SicherungsSchraube quer am Pin auch nix. Das Spiel wird sich mit der Zeit immer weiter und schneller erhöhen.

    Ganz ähnliches Problem hatte ich an einem Alumitnehmer auch schon Mal. Die Lösung war dann, statt dem Pin zwei Madenschraube mit Zapfen an der Spitze zu verwenden(DIN915). Dazu habe ich Gewinde in die beiden PinLöcher des Alumitnehmers geschnitten. Das hatte sehr gut funktioniert, weil die Madenschrauben mit dem Zapfen die eigentliche Verbindung zwischen Achse und Mitnehmer vorgespannt haben, und nicht wie zuvor nur einen vorgespannten Pin. Dadurch daß das Loch in der Achse auf beiden Seiten ein Stück eingesenkt ist, setzen sich die Madenschrauben beim Festziehen ein Stück in die Achse rein. So entsteht eine sehr drehmomentfeste, und vorallem dauerhaft spielfrei Verbindung zur Achse.

    Ob bei deinen Alumitnehmers noch genug Material vorhanden ist, um das Gewinde(Din915 M6) auf zu nehmen, kann ich nicht sagen. Ich würde auch keinen einzelnen Maschinengewindebohrer verwenden, sondern den mittleren VorschneideGewindebohrer aus einem dreierSet. Dann sitzten die Madenschrauben auch schon ohne Sicherungslack ausreichend stramm im Alu.

    Je nach Stegbreite zwischen den Lagersitzen(Abstand zwischen den beiden Radlager), würde ich einen 2.5-4mm breiten Innenring aus einem aus einem 8mmKugellager als Distanzhülse verwenden.

    https://de.misumi-ec.com/vona2/mech/M08…00/M0802010000/

    Zur Not kann der Distanzring auch etwas breiter(max 1mm) als nötig sein, und dann einfach den "Überstand" im äußeren Lagersitze mit PassScheiben auffüllen. Der etwas größer Abstand zwischen den Lagern verringert die Hebelkräfte die auf die Lager wirken. Damit der MitnehmerPin wieder durchs Loch in der Achse passt, muß man nur noch die lange Distanzbuchse zwischen Aussenlager und MitnehmerPin etwas kürzen, oder am besten auch einen LagerinnenRing mit passender Breite finden(zB. aus einem Nadellager).

    Ich würde ja fast behaupten, das ich mit einem gut passenden Kreuzschraubendreher mehr Kräfte auf ne Schraube ausüben kann, als mit einem Inbus. Wenn die Schraube aus weichem Metall ist(V2A oder 8.8 Pfefferminz Eisen) sind durchgedrehten Schraubenköpfe aber fast immer vorprogrammiert, egal mit welcher SchraubendreherForm. Nach Möglichkeit kaufe ich nur noch Stahlschrauben mit 10.9 oder 12.9 Härte, weil man die auch viel öfter wiederverwenden kann. Da lohnt sich dann auch immer wieder der höhere Preis(siehe auch Mengenrabatt).

    https://www.rosentaler-schrauben.de/Befestigungste…-3214_3063.html
    Das Konntern mit der zweiten Madenschraube ist natürlich perfekt gelöst. Ist aber leiden nur selten machbar. Ich wüsste ja gern Mal, wo man solchen schon vorher abtrocknenden Schraubensicherungslack her bekommt(siehe Madenschraube). Damit kann man die Schrauben schon vor dem Einsatz versehen, und hat dann nicht mehr so ne Sauerei wie mit der normalen SchraubensicherungsSuppe.

    In den Getrieben mit parallel zueinander liegenden Zahnrädern versuche ich auch immer das axiale Spiel auf den Achsen so gering wie möglich zu halten(mit PassScheiben, GummiRingen oder Federscheiben). Das verringert den Zahnflankenverschleiß und die Geräuschentwicklung. Man sollte es aber auch nicht übertreiben, sonst verspannen sich auch die Kugellager im Getriebe. Fast nicht spürbares Spiel ist meistens optimal.

    Kann es sein, das im HZ garkein Lager vorhanden ist? Damit es nicht auf der Slipperachse eiert(= variirendes ZahnflankenSpiele zum MotorRitzel), würde ich wenn möglich da eine Gleitlagerbuchse ins HZ einpressen.

    Damit sich die "Bremsbeläge" gleichmäßig lösen, und die Bremsscheiben weniger "klingeln", könnte man vielleicht noch dünne Silikon O-Ringe dazwischen auf die Haltebolzen und den BremsScheibenMitnehmer schieben.

    Wenn du die Wahl zwischen einem schrägverzahnten/ungehärteten Tellerrad und einem geradeverzahnten/gehärteten Tellerrad hast, würde ich das gehärtete Tellerrad mit gerader Verzahnung(inkl. geradem Triebling) verwenden.

    Wie sieht denn der Triebling aus, der dein Tellerrad zerbröselt hat?