Beiträge von s.nase

    Eigendlich hatte ich gehofft, den 2845er Motor bis ganz auf das Chassie absenken zu können, um eben den Schwerpunkt zu optimieren. Aber dann wird der Abstand zwischen HZwelle und Motorwelle zu groß. Selbst mit dem großen 55er HZ müsste ich am Motor ein 39er Ritzel verwenden, und so eine kurze Übersetzung lässt sich nur noch zusammen mit einem 3500KV Motor sinnvoll einsetzen, der an 3s nur noch relativ wenig Leistung erzeugt. Ne praktisch Lösung hab ich dafür noch nicht gefunden. Daher bleibt es wohl erstmal bei der Standard Version mit 45erHZ , 23er Ritzel und 1:3.74 ZwischenÜbersetzung.

    Wegen dem Kickup im Chassie kann ich die vorderen Dämpfer nicht ganz in der RockerDrehebene anordnen. Die Dämpfer Brücke habe ich vorne vereinfacht(AluPlatte mit vier Senklöchern), und werde ich hinter wohl auch noch mal so machen. Um die Dämpfer Brücken flach auf das Chassie schrauben zu können, muß man die originalen Dämpfer Montagesockel am Kunststoff Chassie vorn und hinten abschneiden. Vorne hab ich auch noch ein paar Millimeter von dem Kardankanal weck geschnitten, damit die Dämpfer Brücke etwas breiter werden kann.

    Die nächste Überlegung ist, wie ich ein paar Stabis an die Dämpfer montiert bekomme.

    Gibt es noch irgendwelche anderen Unterschiede beim Zwischengetriebe zwischen den 1:16er Revo, Slash, Rally oder Summit, ausser dem Tausch des ersten und zweiten Zahnrad an der HZachse(1:1.97 oder 1:3.74 ZwischenÜbersetzung)?

    Der Anschlagpunkt für die hinteren 50mm BigBore Dämpfer scheint erstmal zu passen. Also die Dämpferstangen liegen auf der gleichen Rotationsebene wie die der Rockerdrehbolzen(ist bei den originalen Dämpfern nicht gegeben). Die Stellringe der BBG Dämpfer können sich nicht berühren. Die Federteller berühren weder die Rocker noch das Chassie, egal ob sie voll eingefedert oder voll ausgeferdert sind.

    Wie weit die Rocker maximal Einfedern, kann man mit der Länge der Kugelpfannen beeinflussen. Der maximale Ausfederweg des Rockers wird durch die Länge der Dämpferstange verändert(Kugelpfannen mehr oder weniger tief draufschrauben). Alles zusammen beeinflusst die minimale Entfernung zwischen Federteller und Rocker. Man muss also etwas herum probieren, bis man die optimalen Längen und Entfernung gefunden hat, so das Einfeder- & Ausfederweg passen, ohne das die Rocker die Dämpferstangen zur Seite drücken können.

    Die Dämpfer Brücke habe ich aus einem 3mm dicken Alu T-Profil geschnitten. Eventuell werde ich die Dämpferbrücke normal etwas großzügiger aussägen, um noch mehr Stabilität und Auflagefläche zu erhalten. Vieleicht verlängere ich die Dämpferbrücke sogar noch bis unter den Flügelhalter, um so auch noch ne Chassieverstärkung fürs Heck zu erhalten.

    Als Vergleich hab ich noch Mal einen originalen Traxxas Dämpfer daneben gelegt. Im Hub unterscheiden sich die beiden Dämpfer nicht (8.5 bis maximal 10mm). Der Traxxas Dämpfer hat ne Kolbenplatte mit 7.5mm Durchmesser, und ne 2.5mm Kolbenstange. Der yeahRacing BBG Dämpfer hat ne 11mm Kolbenplatte, und 3mm Kolbenstange. Die BBG Dämpfer haben also gut doppelt so großes Volumen(220%) als die Traxxas Dämpfer.

    Die Longtravel Rocker vom Summit verwende ich schon fast von Anfang an. Mit den Progressiv2 Rockern ist es auch garnicht möglich, dicker Dämpfer zu verbauen, weil beim Verwenden der P2 Rockern sich die Kugelgelenke beim Einfedern zu nah kommen.Von den Summit Querlenkern hab ich auch schon gehört. Die sich damit ergebenen 5mm mehr Achsabstand erleichtern bestimmt das Abfangen aus einem Drift. Aber aktuell habe ich noch RPM Querlenker dran, und die wollen halt irgendwie nicht kaputt gehen. Unterscheiden sich nur die hinteren Querlenker beim Summit, oder braucht es auch die vorderen Querlenker um auf die 5mm mehr Achsabstand zu kommen?

    Ne 6s Setup mit einem vernünftigen Motor ist schon bei einem Truggy deutlich zu viel des Guten. Da macht 6s bei einem deutlich leichteren und kompakteren Buggy mit seinen kleineren Reifen erst Recht wenig Sinn.

    Die Akkukapazität im SoloAkkufach wähle ich immer so, das das Chassie ins "Gleichgewicht" kommt. Viel mehr als 5000mAh 4s macht wegen dem zu hohen AkkuGewicht meist keinen Sinn.

    Hast du auch mal ein Bild von dem gedruckten Motorhalter? Aus welchem Material hast du den Motorhalter gedruckt? Ich bin etwas erstaunt darüber, das du mit dem Motorhalter keine TemperaturProbleme bekommst, wenn ich mir meine Chassietemperaturen zusammen mit einem AluMotorhalter so anschaue. Oder hast du da irgendein speziell wärmeleitfähiges Filament zum drucken verwendet? Wenn das tatsächlich problemlos auch mit einem gedruckten Motorhalter funktioniert, bieten sich ja manigfaltige Möglichkeiten den Motor und das Diff zusammen mit einem kleineren und leichteren HZ noch etwas tiefer zu legen.

    An deiner Stelle hätte ich nur ein Akkufach auf der linken ChassieSeite verbaut, und den Motor,Regler,Empfänger auf der rechten Seite montiert. Das bietet sich ja auch schon wegen dem von Hause aus nach rechts versetzten Diff an. So würde sich das Gewicht näher an der ChassieMittelachse konzentrien, und somit das Fahrwerk entlasten , oder auch das "Flugverhalten" verbessern. So hab ich es auf jeden Fall immer bei meinen Nitro zu Brushless Umbauten gemacht.

    Der Versuch eine passende Dämpferbrücke für 50mm Turingcar Dämpfer zu erfinden, stellt sich doch schwieriger da als gedacht. Die theoretische Umsetzung ist schnell gemacht, aber in der Praxis zeigen sich dann immer mehr Probleme.

    Der vorhanden Platz ist extrem knapp, um die etwas längeren 50mm Dämpfer unter zu bringen. Dazu kommt auch noch, das die 2.5mm Kugelköpfe an den Dämpferstangen etwas länger sein müssen, damit der größere Federdurchmesser noch an den Rockern passen.

    Zur Auswahl habe ich yeahRacing 50mm Dämpfer. Die DSG Dämpfer haben besser Passung(Kolbenstange kippelt weniger), dafür haben die BBG Dämpfer 1mm mehr Kolbendurchmesser und seltsamerweise ein etwas kürzeres Zylindergehäuse bei gleichen Hub. Also werde ich es erstmal mit den BBG Dämpfern versuchen. Ob sie dann auch dicht halten, wird die Praxis zeigen. Von der Doppeldämpfer Setup werd ich mich aber wohl verabschieden können, dia die mit den größeren übereinander liegen Dämpfern einfach zu hoch wird.

    Damit die die großen Federteller an die schmalen 2.5mm Kugelpfannen passen, haben sie Redzierrige bekommen.

    Damit der Motorschwerpunkt etwas tiefer kommt, habe ich ein 45HZ und ein 23er Ritzel am Motor montiert. Das freie Loch im HZ für den Magnet des Magnetsensor habe ich mit einem Stück 5mm Buchenrundholz gefüllt, damit das HZ weniger eiert und mit weniger Unwucht dreht.

    Serpent scheint mittlerweile die Competion Line von Kyosho geworden sein. Serpent ist oft inovativer Leichtbau mit hoher Materialqualität. Also Fahrzeuge im oberen WettbewerbsBereich. Aber das lassen sie sich auch spätestens bei den Ersatzteilen gut bezahlen. Und wenn ich mir die günstigste Neo Line von Kyosho so anschaue, könnte man fast vermuten daß die Neo Line nur ein OEM Zukauf eines Chinesischen Billigherstellers ist, mit eventuell etwas verbesserten Materialqualität. So gesehen scheint Kyosho garkeine eigen Fahrzeuge mehr weiter zu entwickeln, weil es einfach günstiger ist die technisch schon immer besseren Serpent in den Konzern als Competion Line auf zu nehmen, und in der AnfängerSparte die Neo's zu verkaufen. Aber das ist wie immer nur mein eigenes Gefühl zum Thema Kyosho.

    Hobao scheint auch seine Truggy aus dem Programm genommen zu haben. Zumindest sind auf der Homepage keine Truggy mehr zu finden.

    Bei Arrma, und den vielen anderen "neuen" Herstellern auf dem 1:8er Markt, habe ich auch immer das Gefühl, das die nur überall abkupfern und zusammenwürfeln, mit gleichzeitig fragwürdiger Materialqualität um mit ihren Kampfpreisen den FunSektor ab zu fischen.

    Ja genau darin unterscheidet sich ein streckentaugliche Rc-Auto, von einem eher bashtauglichem FunAuto. Bei den streckentauglichen Autos wird halt mehr Wert auf hohe Kurvengeschwindigkeit und Beschleunigungsvermögen gelegt, auf Kosten der Bashtauglichkeit. Die geringere Bodenfreiheit(niedriger Schwerpunkt) muß man dann mit Fahrkönnen(dem exakten Gastiming/ABsprungGeschwindigkeit) ausgleichen. Das funktioniert dann aber auch nur auf einer richtigen und gepflegten RennenSTrecke, wo jeder größere Absprunghügel auch seinen entsprechenden Landehügel hat, um die SPrünge flüssig und ohne größere GeschwindigkeitsEinbußen abspullen zu können. KLar kann man auch einem Revo auf geringe Bodenfreiheit einstellen. Aber bei dem Revo dann das Rollzentrum entsprechend an zu passen, wird schon recht schwirig. Und der generell sehr hohe Schwerpunkt auf dem RevoChassie(zusätzliches Zwischengetriebe...hohe MotorPostion) macht es fast unmöglich dem Auto geringere Seitenneigung in den Kurven bei zu bringen. Das merkt man sofort bei einem Elchtest oder bei einer schnellen SlalomLinie.

    Ein 1:8er Hobao Buggy oder Truggy ist Meiner Meinung nach nie falsch, wenn der Geldbeutel nur knapp gefüllt ist. Klar haben die noch keine hochwertigen CVDs verbaut. Aber alleine die Dämpfer und die richtigen C-Hubs auf der Vorderachse sind ihr Geld schon wert. In Sachen Haltbarkeit und Verschleiß, sind die Hoabo Autos mit ihrem simplen aber auch bewährten Desing und der trozdem guten MaterialQualität immer eine Empfehlung wert. Da ist es auch zu verschmertzen, das die Ersatzteil nicht in jedem deutschen Shop vorrätig herum liegen.

    Und lass dich nicht von den ganzen 6s RTR Sets bei den 1:8er ködern. Auf einer Rennstrecke lassen sich 1:8er nur mit einer 4s Setup vernüftig fahren. Und das ein 1:8er Buggy deutlich weniger Verschleiß hat als ein 1:8er Truggy aus dem gleichen Haus, ist ja wahrscheinlich auch schon hinreichend bekannt. Das liegt einfach an der größeren Fahrwerksgeometrie, dem höheren Gewicht, und größeren Reifendurchmessern bei den Truggys, wobei der Antriebstrang selber zum großen Teil gleich ist zum 1:8er Buggy aus dem gleichen Haus. Meist ist man mit dem 1:8er Buggy auch schneller auf der Rennstrecke als mit dem Truggy, wenn die STrecke nicht besonders groß und somit auf Truggys optimiert ist. Daher sterben die renntauglichen Truggy auch immer mehr aus, und einige Hersteller konzentrieren sich nur noch auf Bash/Fun Monster/Truggys.

    Bei 1:10ern (für die schon bald wieder beginnende Hallen Saison) wird es schon schwieriger. Da mußt du dich am besten auf der STrecke beraten lassen, welches Fahrzeug- und ReifenDesing am besten zur InndoorSTrecke passt.

    Auf aktiven Rennstrecken würde ich immer die FahrzeugKlasse fahren, die dort am meisten aktiv ist. Damit man möglichst viele faire "Gegner" vor Ort hat.

    Die selten 1:10er Truggys(wie z.B Hobao TT10 oder crt.5) sind oft zu breit für übliche 1:10er Strecken. Zudem macht das oft deutlich höhere Fahrzeug Gewicht und die höheren Motorleistung der größeren 1:10er Truggys faire Rennsituation fast unmöglich. Solange man eher alleine seine Trainingsrunden zieht macht auch ein TT10 oder crt.5 ne Menge Spaß, ähnlich oder sogar mehr als die Traxxas Fahrzeuge.

    Auf ner 1:10 Indoor Strecke haben mir persönlich immer ShortCourse Rennen am meisten Spaß gemacht.

    Auf 1:8er Outdoor Strecken verhält es sich oft ähnlich. Die sind oft zu schmal um mit großen 1:8er Truggys vernünftige Rennen zu veranstalten. Mit handlicheren 1:8er Buggys kommt eher Rennfeeling auf.

    Meiner Erfahrung nach steigen die Belastungen, bei einer proportionalen Verdoppelung vom Gewicht oder Größe, um mindestens das Dreifache.

    Eine CFK-Achse kann sich in Kunststoff wie ein Schleifstift verhalten. In Kunststoff Gelenken würde ich auf jeden Fall polierte StahlPins verwenden. Am besten mit einem Trockenschmiermittel, damit keine SchmirrgelPaste entsteht.

    Wenn du die Untersetzung um den Faktor 3 verlängerst, reduzieren sich zwar die Drehzahlen an den Rädern um das Dreifache, aber gleichzeitig verdreifachen sich auch die an den Radachse entstehenden Drehmomente. Daher ist eventuell besser, einfach weniger Akkuspannung zu verwenden(2s LiFe statt 2s Lipo), wenn du die Rad Drehzahlen und gleichzeitig die Antriebsdrehmomente reduzieren willst.

    Mit dem Punch in der ESC setup kann man nur einstellen, wie schnell das ESC die maximale Motorleistung hochdreht. Mit sehr wenig Punch braucht der Regler z.B 3sec von 0-100% Motorleistung, wenn du den Gashebel schlagartig auf Anschlag ziehst. Klar reduziert das auch die Belastungen, weil dein Modell in den 3sec schon deutlich an Fahrt gewonnen hat bevor die vollen 100% Motorleistung anliegen. Aber letztlich reduziert du damit nicht die Motorleistung, sondern verzögerst sie nur. Für ne richtige elektronische Leistungsreduzierung braucht es sowas wie TorqueControl, wie zB. bei Castle ESCs. Oder noch besser ein machanischer Überlastschutz für den Antriebsstrang(Slipper).

    Im Umkehrschluss scheint ja dann auch der Lagersitz im AluGehäuse nicht wirklich exakt zu sein, wenn der Lageraussenring darin ncht richtig fest klemmt. Das Problem hat man ja oft, wenn die AluGehäuse nur gegossen/gepresst sind, und die Lagersitze nicht nachhefräst wurden. Manchmal hilft ein Hauch Loctide auf dem Lageraussenring, damit das Lager im Lagersitze nicht durchrutscht oder sogar kippelt.

    Ich habe mir damals gedacht, das die hohen Drehzahlen an dem sehr kleinen Prop schnell problematisch für ein Gleitlager werden. Aber mit ner leicht vorgespannten Welle ist das mit dem Gleitlager vermutlich nicht mehr so kritisch. Auf die Lösung bin ich damals aber nicht gekommen. Und mein Kugellager am Prop funktioniert mit ner Fettfüllung im Stevenrohr seit Jahren ohne Probleme(dicht) und mit geringem Verschleiß.

    Das mit dem verklebten Prop auf der Welle erscheint mir auch irgendwie sinnvoll, weil der Prop auf dem M2 Wellengewinde nie ganz exakt rund dreht.Mein Pfützenspringer hat eigendlich einen halbgetauchen Prop. Aber mit einem dafür typisch flachen Schubvektor habe ich nie brauchbares Geleitverhalten hin bekommen. Ausserdem hat für so einen schmalen Rumpf der Prop eigentlich einen zu großen Durchmesser, was letztlich auch zu viel RumpfTorque generiert. Klar hab ich auch mit dem Schwerpunkt, Padel und Finnen experimentiert. Letztlich hab das aber alles wieder ab montiert, weil die LeitFinnen und Padel das kleine Boot viel zu sehr gebremst haben. Einzige Lösung war dann nur ein steilerer Schubvektor, indem ich das StevenRohr steiler montiert habe. So entsteht zwar keine typischen Heckfontäne mehr hinter dem "halbgetauchten" Prop, aber der nun "dreiviertel" getauchte Prop mischt trotzdem noch reichlich Luft in den Wasserstrahl.

    Mir hat Mal einer den Tip gegeben, als StarrWelle einen gehärteten AuspressStift von Spritzgußanlagen zu verwenden. Da hab ich aber nie AuspressStifte mit M2 Gewinde gefunden. Daher wäre ich schon sehr interessiert an einem kleinen verklebbaren Prop für 2mm Wellen. Aktuell verwende ich so einen einfachen 26mm Graupner Prop, mit 36mm Steigung.


    Als Akku verwende ich ein 2s800mAh Lipo.

    https://modellbau-planet.de/schiffe-_-zube…-m2-linksl.html

    Ich wollte ja nur anmerken, das am Frontlager garkein Unterdruck anstehen kann, weil schon das Öl um die Kurbelwelle herum den Unterdruck im Motorgehäuse halten kann. Erst wenn nicht mehr genügend Kapliarwirkung um die Krubelwelle vorhanden ist, und somit der Ölfilm um die Kurbelwelle abreißt, liegt auch am Frontlager ein Unterdruck an, der dann auch Nebenluft oder sogar Dreck in das Motorgehäuse saugen kann.

    Selbst ein Kugellager oder ein spezieller Simmering mit aufwendiger Labyrinth Dichtung ist nicht über- oder untdruckdicht. Spätestens wenn das Lager Mal warm geworden ist, kann man durch jedes Kugellager zwischen Aussen- und Innenring durch pusten. In einem Nitromotor ist ein gasdichtes Frontlager auch garnicht notwendig, weil die Dichtwirkung durch die genaue Passung der Kurbelwelle in dem Motorgehäuse und dem dazwischen entstehenden Ölfilm entsteht.

    Verschlissene Motorlager zerstören die Passung und somit auch die Kapilarwirkung zwischen Kurbelwelle und Motorgehäuse. Schlechte Motoren haben eventuell von Hause aus schon ne schlechte Passung um die Kurbelwelle herum.

    Das ist zumindest meine Meinung zu dem Thema.

    Dann muss aber das Steven Rohr auch drei Kugellager haben, richtig?

    Vor Jahren hab ich auch Mal ein kleines Spielzeugboot mit einem Outrunner ausgerüstet. Da hatte ich im Stevenrohr nur ein Edelstahl Kugellager direkt hinter dem Prop, und eben eine durchgängige Federstahl Welle bis durch die Motorglocke. Das füllen des Stevenrohr war eigentlich nie ein Problem. Einfach die beiden Madenschrauben an der Motorglocke lösen, und die Welle komplett herraus ziehen. Mit einer Spritze habe ich dann immer das Fett durch den Innenring des Kugellagers in das StevenRohr gedrückt.

    Dadurch das die Welle nur relativ kurz ist und eben auch von den beiden Motorlager gestützt wurde, hatte ich auch nie Probleme mit vibrierender Welle im Stevenrohr.

    Mein Problem war(ist) eigentlich nur, einen ausreichend kleinen Prop zu finden, der sich per m2 Gewinde auf die Welle schrauben lässt. Und dann hatte ich immer Probleme mit den 2mm Federstahlwellen. Die bekommen schon nach einem kleinen Treffer mit einem Ast am Prop, eine Unwucht. Welche geschliffene 2mm Wellen verwendest du?

    Ich hätte Bedenken, das es dem rein Luft gekühltem Motor unter dem verschlossenem Deckel zu warm wird. Mit einer dünnen Kupferplatte zwischen Motormount und Statorberschraubung, auf die du ein dünnes Kupferröhrchen lötest, bekommt du schon einiges an Statorwärme mit dem Kühlwasser aus dem Rumpf abgeleitet.

    Ich würde eine längere starre Welle verwenden, und die dann ganz ohne Wellenverbinder erst direkt an der Motorglocke fest einspannen. Das erzeugt weniger Vibrationen, und 'kühlt' die Motorglocke(Magneten) eventuell sogar noch ein wenig, weil die gesamte Welle von der Motorglocke 'erwärmt' wird.

    Ist das normal, das die Trieblingwelle soweit in den Dogbone Mitnehmer rein ragt? Drückt da dann nicht der Dogbone auf die Trieblingwelle, aka Kugellager?

    Warum shimmst du nicht auf der Welle statt auf dem Lageraussenring? Die Auflagefläche zwischen Triebling und Lagerinnenring ist doch idR. viel größer, als zwischen Lageraussenring und Lagerpassung im Gehäuse.

    ShimmScheiben aus Edelstahl verschleißen eigendlich nur dich Reibung, wenn zB. das Kugellager blockiert, zB. bei zu hohen axialen Kräften auf das Kugellager.

    Kann mir vielleicht einer von euch Mal die Servohorn Länge vom originalen Traxxas Servohorn bei Mini E-Revo oder Mini Slash ausmessen (wellenMitte-KugelkopfMitte)? Irgendwie komme ich bei mir die Ablenkungsgeometrie vom Lenkservo nicht richtig hin. Mit meinem 10mm Servohorn ist der Lenkeinschlag irgendwie zwischen links und rechts Volleinschlag immer asymmetrisch.

    Eigendlich hatte ich gehofft, das der.größer 2845 Surpass Platinum Motor weniger Verlustwärme abgibt, als der einfache 2835er. Durch das größere Motorgehäuse kühlt der 2845 zwar schneller aus, aber passiv gekühlt wird er trotzdem zu heiß, wenn ich einen ganzen Akkuzyklus am Stück durchheize.

    Also hab ich mir ein halbkugelförmiges Lüftergitter aus metallischen Fliegengitter gedrückt, und es vor einem 30mm yeahRacing Tornado Lüfter geschraubt. Das halbkugelförmige Lüftergitter hat ein fast doppelt so große Gitterfläche, im Vergleich zu einem flachen Lüftergitter mit gleichen Durchmesser. Somit bremst es den Luftstrom deutlich weniger, was bei dem 1.5W Lüfter einen deutlichen Unterschied macht. Zusammen mit dem Lüfter wird der Motor jetzt auch bei hohen Belastungen nicht mehr als 60grad(40grad über Umgebungstemperatur, inkl. Karo) heiß. Das ESC hab ich bisher auch ohne Lüfter nicht wärmer als 40grad bekommen. Auf dem ESC kann ich mir also erstmal einen Lüfter sparen, solange ich noch keinen leistungsstärkeren 28er Motor gefunden habe.

    An einem freien Empfänger Kanal habe ich einen PufferElko(10V, 940μF) gebastelt und angeschlossen, um die BEC Spannung zu stützen und das BEC(3A) zu entlasten. Die stabilere BEC Spannung hilft auch dem Servo etwas schneller, und vorallem genauer zu arbeiten.

    Im Moment verwende ich ein 31er MotorRitzel an einem 55erHZ. Wobei ich aber die Zwischengetriebeübersetzung hinterm HZ von 1.94 auf 3.74 umgestellt habe. Die Reifen haben 84mm Durchmesser, und der Motor hat laut Datenblatt 3930KV. Vom ersten Eindruck her, scheinen es mir aber weniger KV zu sein. Das muß ich bei Gelegenheit noch mal nachmessen.

    Durch den großen Reifendurchmesser und den longtravel Rockern ist zwar reichlich Bodenfreiheit vorhanden, aber dadurch(und den fehlenden Stabils) neigt das kurveninnere VorderRad sehr schnell das Bein zu heben(Querlenker waagerecht vorgespannt). Das liegt mit Sicherheit auch an dem relativ hohen Schwerpunkt auf dem Chassie. Durch weiteres absenken der Bodenfreiheit (weniger Vorspannung) und das Verschieben der beiden 3s1000mAh Lipos ganz nach vorn, lässt sich das aber in den Griff bekommen. Stabils wären vermutlich die besser Lösung aber da weiß ich noch nicht, wo ich die Stabile noch unter bringen kann.

    Mit der verbesserten Dämpfung durch die zusätzlichen vier DSC Dämpfer bin ich bisher sehr zufrieden. Als Referenztest habe ich Regenrinnen auf meinem bevorzugten TestFahrParkplatz genutzt. Vor dem DämpferUmbau hat es den MERV schon mit Halbgas bei überfahren der Regenrinnen ausgehoben. Jetzt kann ich ohne darüber nach zu denken mit VollSpeed drüber brettern.