Beiträge von s.nase

    Heute habe ich mich Mal mit den CVDs und den Hubs beschäftigt.

    Den Pin am Hub kann man mit einem dünnen Draht raus schieben.

    Der Vorbesitzer hat über das Gelenk ein Stück Schrumpfschlauch gezogen. Welchen Sinn das haben soll, hab ich noch nie verstanden. Denn der Schrumpfschlauch kann weder verhindern daß der Pin im Gelenk verrutscht, noch das Gelenk dauerhaft vor Schmutz schützen.

    Bei dem Pin im Gelenk reicht es schon aus, wenn er um 1mm verrutscht, und das CVD fliegt auseinander. Um das zu verhindern, muß der Pin ein Flachstelle in der Mitte haben, und sollte eher etwas zu lang sein, als zu kurz.

    Das Gelenk vor Schmutz schützen, funktioniert "dauerhaft" nur bei niedrigen Drehzahlen mit einem weichen Silikonbalg(zB. bei 1/5er Autos). Bei hohen Drehzahlen am Gelenk, lasse ich das Gelenk offen/ungeschützt, damit der Dreck aus dem Gelenk herraus geschleudert werden kann. Das Herausschleudern funktioniert aber nur, wenn das Schmiermittel im CVD nicht klebrige ist. Mein bevorzugtes "Trockenschmiermittel" ist so ein Schmierstift.

    An den Hubs beweglichen Stellen der Hub, besteht das selbe Problem. Fetter man die Stellen, sammelt sich an den Stellen verstärkt Dreck, und Verschleiß erhöht sich. Da behandelt ich die Kunststoffflächen nach dem Säubern auch nur mit dem Schmierstift, und lege wenn möglich mindestens noch einen 0.1mm Schimscheibe zwischen die beiden Kunststoffflächen.

    Den ausgeschlagen Lagersitz habe ich wieder mit Polyimid-Klebeband ausgeglichen, und ein 2.5mm breites Distanzstück zwischen den Lagern eingefügt.

    Gibt es diese MX Stollenschrauben auch noch in kleineren Format, um sie eventuell auch bei groben 1:8er Reifen verwenden zu können?

    Ein Vergaser ist nichts weiter als ein Verdampfer, der den Sprit mit passenden Luftanteil vergast.

    Viele Vergaser haben einen Thermo-Isolationsring(Silikon,Teflon), damit der Vergaser im Sommer nicht zu heiß wird. Die Thermoisolation sorgt aber im Winter auch dafür, das der Vergaser zu kalt wird(Verdunstungskälte), wodurch die Luftfeuchtigkeit am Vergaser kondensiert und dort dann auch vereist.

    Ohne den Isolationsring zwischen Vergaser und Motorgehäuse funktioniert der Vergaser auch bei Minustemperaturen bis -10° brauchbar.

    Die Dichtungen(SilikonRing) an den normalen Diffs halten nicht viel Druckunterschied aus, sobald sich der Diffausgang dreht. Geringer Druckunterschied im Diff entsteht entweder mit gut entlüfteter Öl-Füllung, oder wenn das Diff genügend großen Volumenausgleich hat.

    Bei meinem 1:8er Truggy hab ich halt immer bemerkt, das die gebrauchten Diff entweder immer noch randvoll waren(wenn ich sie beim Befüllen entlüftet hatte), oder nur noch knapp halvoll wenn ich sie vorher nur zu 70-95% befüll hatte.

    Seit dem entlüfte ich meine Diffs möglichst vollständig wenn sie eine Ölfüllung für höhere Sperrwirkung haben sollen, oder schmiere sie einfach nur etwas mit RadnarbenFett (= großes Ausgleichsvolumen/Luft im Diff vorhanden).

    Die gleiche Sperrwirkung erreiche ich auch mit nur halb vollem Diff, und dickerem Öl. Nur sifft es dann auch mehr wenn es mal richtig warm wird(60grad..), und verliert dadurch auch recht schnell wieder einiges an Sperrwirkung, und saut dann auch die Diffausgänge schön ein. An den Achsdifferenzialen fällt das erstmal nicht gleich auf, aber an offenem Mitteldiff entsteht dann ne schöne Schmirgelpaste in den Mitnehmern.

    Das zweite Kegelrad lege ich immer in das randvolle Diff, bevor ich es einmal entlüfte und dann den Deckel locker drauf schraube. So bleibt nur das Volumen der Achse vom oberen Diffausgang, das durch die Entlüftungsschraube entweichen muß, wenn ich den Deckel richtig fest schraube.

    Dann pappe ich mit Putzknete ein kleines Öl Reservoir auf das Entlüftungsloch, und setze das komplette nochmal einem Unterdruck aus, um auch die letzte Luft aus dem Diff blubbern zu lassen. Mit so einer billigen UnterdruckHandpumpe funktioniert das ausreichend gut.

    Ich wollte ja nur angemerkt haben, das der Motor ohne diesen Gummischnippel auf dem ResoAuslass eventuell besser laufen würde, weil die Länge und der Durchmesser des Auslass die Resonanzamplitude und den drehzahlabhängigen ResonanzAmplitudenZuwachs beeinflusst, und somit auch die drehzahlabhängigen GemischZuwachs, den man normalerweise per LHS Gemischschraube im Vergaser beeinflusst.

    Aktuell kommt dein Motor ja gar nicht in den Drehzahlbereich, wo das relativ kurze Reso einen deutlichen Leistungszuwachs generieren kann (Resonanz Peak).

    Wenn du aus estetischen Gründen nicht auf den Gummischnippel auf dem ResoAuslass verzichten willst(Öl auf dem Chassie), dann würde ich mich Mal wenigstens nach einem konischen AuslassSchnippel umschauen. Ein komischer Auslass gleicht die "Überlänge" des ResoAuslass eventuell komplett aus, und ist vieleicht sogar klanglich ein Gewinn.

    Wenn du die Gemischnadel nur mit einer Schraube beeinflussen kannst, lässt sich das GemischVerhältnis zwischen LowSpeed und HighSpeed nur noch mit dem Staudruck im Reso beeinflussen. Also mit dem Durchmesser und Länge des ResoAuslass, und der Länge des Reso "Krümmers".

    In vorderen Getriebegehäuse ist der Verschleißgrad am DiffKronRad und besonders am Triebling deutlich höher. Um das aus zu gleichen, habe ich das innere Lager am Triebling 1mm dicker gewählt (5x11x5mm statt dem originalen 5x11x4mm Lager). Damit das passt, mußte ich am Difflager auf dem KunststoffCup 0.6mm ShimmScheiben unterlegen.

    Hier nochmal meine Dämpfergeometrie am XS, mit den HPI XS ss Dämpfern. Irgendwelche Space im Inneren das Dämpfer habe ich entfernt. Die 5mm mehr der 100mm HPI Dämpfer erreiche ich durch 2mm längere Kugelpfannen, die ich zusätzlich noch 3mm weniger weit auf die Kolbenstange schraube. Diese Kugelpfannen sind aber eigentlich zu filigran, genauso wie die originalen von HPI. Sobald ich kräftigere 15mm Kugelpfannen (M3/M3) gefunden habe, tausche ich sie noch aus.

    Auf der Hinterachse passt das aktuell perfekt. An der Vorderachse hab ich es noch nicht probiert.

    Das SilikonÖl ändert aber sein Volumen fast nicht, Luft temperaturabhängig aber schon. Das Luftpolster im Diff braucht man in erster Linie nur als Volumenausgleich, wenn man den DiffDeckel draufschraubt. Der Volumenausgleich ist aber überflüssig, wenn man die EntlüftungsSchraube(soweit vorhanden)offen lässt, solange man den DiffDeckel drauf schraubt.

    Man hat also die Möglichkeit per Entlüftungsschraube das Diff zu 100% mit Öl zu füllen, oder halt ohne Entlüftungsschraube nur zu 50-75%. Mit dem Unterschied, das bei 100% Ölfüllung die Wärmeableitung aus dem Diff deutlich besser ist, und die Sperrwirkung des Öls halt höher ist. Meiner Meinung nach macht es daher durchaus Sinn, ein Diff wenn möglich zu 100% mit Öl zu füllen.

    Ja klar,.der xs hat ganz normal KegelzahnradDiffs. Das hinter Diff hab ich mit 20000cps SilkonÖl, vorne mit 30000cps. Nach dem shimmen schmiere ich die Diffausgänge und Zahnräder mit RadnarbenFett(schwarz).

    Meiner Meinung und Erfahrung nach drückt die im Diff eingeschlossene Luft das Difföl aus dem Diff raus, wenn sich die Luft im Diff erwärmt. Weil sich Luft beim Erwärmen deutlich stärker ausdehnt als das Öl, entlüften ich mein KegelradDiffs mit einer UnterdruckHandpumpe, und fülle in das fertige Diff durch das Entlüftungsloch(Madenschraube) Öl nach.

    Das klingt vielleicht etwas kleinlich, aber meinem Gefühl nach viert ein Diff kein Öl, solange keine oder nur sehr wenig Luft im Diff eingeschlossen ist.

    Die Talon ext 2.8 Reifen haben einen etwas größeren Durchmesser als die originalen HPI Reifen. Daher muß der maximale Einfederweg des Fahrwerks auch etwas größer werden, damit es nicht beschädigt wird.

    Dazu habe ich die Dämpfer angepasst(115mm Länge, Hub, Einfederweg Begrenzung). Ausserdem mußte ich die 0.5mm und 0.6mm ShimmScheiben an den Diffausgängen wieder entfernen, weil sich sonst die CVD bei dem erhöhten Einfederweg verspannen,verklemmen.

    Den Dämpfer habe ich auch gesäubert, und mit 80wt Öl gefüllt. Außerdem war kein Volumenausgleich in dem Dämpfer vorhanden (warum auch immer). Also habe ich ein Stück Moosgummi als Volumenausgleich in den Dämpferdeckel geklebt.

    So richtig pralle sind die Dämpfer aber eh nicht. Daher werde ich die wohl irgendwann Mal noch gegen andere tauschen.

    Die Motordrehrichtung kannst du auch einfach vertauschen, indem du zwei der drei Motorkabel am ESC vertauschst.

    Und dann noch den Rückwärtsgang in der ESC-Setup auf 25% stellen. Das schon den Antriebsstrang, wenn die Pilotin Mal von voller Rückwärtsfahrt in den Vorwärtsgang schaltet.

    Ausserdem hat man ja nur mit der Richtigen Motordrehrichtung auch ne Bremse.

    Die originalen Kugelpfannen des oberen Querlenkers sind relativ filigran, weil am inneren Anschlagpunkt nicht viel Platz ist(Kugelpfanne mit maximal 9mm Aussendurchmesser). Dementsprechend schnell leihern die Kugelpfannen auch aus.

    Am äußeren Anschlagpunkt habe ich größere Kugelpfannen verbaut. Für den innere Anschlagpunkt hab ich ne " Kugelpfanne" ohne Kugel gefunden. Wenn das 3mm Loch etwas eingelaufen ist, ziehe ich da noch ein Stück Edelstahlrohr im entsprechenden Winkel als Lager ein.

    Die SpikeReifen allein bedeuten für das Diff schon ne extreme Belastung. Bei einer Heckschleuder sollte das Diff schön leichtgäng sein. Also würde ich das Diff einfach nur komplett mit Radnarbenfett füllen(Wärmeableitung), und alle Bremsmodule(wenn vorhanden) aus dem Diff entfernen. Dann sollte die Heckschleuder eventuell auch ohne Spike fahrbar sein. Ein gefühlvoller Gasfinger ist natürlich immer das Wichtigste. Aber genau das macht ja auch den Reiz bei Heckschleuder aus.

    Vieleicht kannst du den Schwerpunkt auch noch weiter nach hinten verlagern, indem du möglichst viele Komponenten in Richtung Hinterachse verlegt.

    Um das Driften kontrollierbarer zu machen, würde ich auch die Spike an der Reifenaussenkannte entfernen, und damit die Reifeninnenkante komplett füllen.

    Das schnelle Nachladen ist mit potenter Ladetechnik ja weniger das Problem. Deine Lipos sind ja bis 5C Ladestrom zugelassen. Wenn man dann mit 3C-4C parallel auflädt, dauert das ja maximal 20min, bis das gesamte Akkuarsenal einsatzbereit ist. Nur das ständig wieder Einpack und zusammen Raffen am Flugfeld, macht den kontinuierlichen Lernerfolg kaputt.

    An einen richtigen Helicopter hab ich mich noch nicht ran getraut. Mit sportlichen 8zoll Quadrokoptern auf Sichtflug hab ich mich aber mal ne ganze Weile lang intensiv beschäftigt. Aber mein Weg zum Flugfeld war mindestens 1Stunde lang, weil ich immer erst aus der Stadt raus mußte zu einem lauschigen und vor allem ungestörten Plätzchen zum Üben. Es gibt halt nix nervigeres als irgendwelche offiziellen oder privaten Wichtigtuer, die einem ständig aus der Konzentration reißen.

    Zwischen den beiden Achslagern ist ein 2mm breiter DistanzRing notwendig, damit sich die beiden Lager nicht gegeneinander verspannen, und damit sich der MitnehmerPin nicht berbiegen kann.

    Da ich leider nur 2.5mm breite Distanzringe(Innenring von einem defekten 5x8x2.5mm Kugellager) in meiner Schrottkiste gefunden habe, muß ich die 0.5mm Überlänge mit 0.5mm ShimScheiben(yokomo 8x11mm) in den Lagersitzen ausgleichen. Sonst rutschen die beiden Achslager in ihren Lagersitzen hin und her.

    https://www.rc-race-shop.de/yokomo/y.zcs80…05-01-02?c=1437

    Die hinteren Achslager Blöcke sind extrem ausgeleihert. Wahrscheinlich hat der Vorbesitzer die Achslager zu spät ausgetauscht, und so die AchslagerPassung gehimmelt. Als Notbehelf hab ich jetzt erstmal nur eine Lage Tesaband um die originalen 5x11x4mm Kugellager gewickelt..So sitzen die Lager auch in den geweiteten Lagersitzen wieder relativ stramm. Sobald ich einen 13mm Flachsenker besorgt habe, werde ich versuchen die Lagerblöcke auf 13mm zu vergrößern. Dann kann ich hoffentlich auch noch deutlich stabilere 5x13x4mm Achslager verbauen.

    https://de.misumi-ec.com/vona2/mech/M08…00/M0802010000/