Beiträge von s.nase

    Ich hab den roddog RP-0257 30mm Alu Lüfter verwendet, um die Motorkühlung zu verbessern. Der RP-0258 35mm Lüfter hätte eventuell auch noch gepasst. Der war mir aber zu filigran. Ausserdem hätte ich das "Fliegengitter" nicht vernünftig montiert bekommen. Mit einer der Getriebegehäuse Schrauben hab ich den Lüfter direkt mit der Getriebeplatte und Aluwinkel(2mm) verschraub, und dazu ein M3 Gewinde in die Seitenwand des Lüfters geschnitten.

    Innen hab ich das Fenster mit einem dünnen Alublech abgedeckt, damit mehr Luft direkt um den Motor zirkulieren kann.

    An der Seitenverkleidung mußte ich am der Kannte nur ein kleines Stück rausschneiden, damit sie wieder drauf passt.

    Der Losi hat halt ne Fahrwerksgeometrie (Achsabstand), die explizit dafür ausgelegt ist, das er möglichst wenig wheelt, so daß er die gesamte Leistung auch in Beschleunigung umsetzen kann(Truggy typisch). Wenn man in den Losi soviel Leistung einbaut das er trotzdem anfängt zu wheelen, überlastet man denn gesamten Antriebsstrang dabei extrem.

    Wenn man ein ShowCar haben will, das man problemlos jeder Zeit zum wheelen bringen kann ohne den Antriebsstrang zu überlasten, darf der Achsabstand nicht zu groß sein. Also ein Monstertruck.

    Ne abgeschlossene Elektronik Box ist schon ganz praktisch, wenn es ans Säubern vom Chassie geht. Um die Elektronik wasserfest zu bekommen, reichen die meisten Elektronik Boxen aber nicht aus.

    Um jede Feuchtigkeit aussen vor zu halten, hilft nur jede ungeschützte Leiterplatte mit Plastik70 zu behandeln. Dann kann man sich die angeschlossene Box auch sparen.

    Ne Bohrmaschine Drehbank oder Kreissäge ohne mechanischen Überlastschutz würde ja auch keiner verwenden wollen. Auch wenn es da eher um den Eigenschutz als um den Verschleißschutz geht.

    Problem bei den heutigen brushlessAntrieben ist ja, das der Slipper ausreichend groß dimensioniert sein muß, um mit den 2-3KW der 1:8er Motoren noch klar zu kommen.

    Ob das ICD in meinem 1:8er Truggy dauerhaft überlebt, wollte ich halt Mal testen. Ein paar kleine Änderungen an dem SlipperDiff, sehe ich aber jetzt schon kommen. Zum Beispiel ein paar mehr Federscheiben, um die Slipper Vorspannung noch etwas zu erhöhen, oder andere Slipperbeläge sind nach meinem ersten Eindruck bestimmt notwendig, damit es auch eine potente 6s Motorsetup dauerhaft überlebt. Aber das gibt der massive Aufbau des ICD bestimmt auch noch her(großes SlipperDrucklager). Nur der fehlende Staubschutz am Drucklager ist mir unsympathisch. Aber das lässt sich mit wenig Aufwand auch noch nachrüsten.

    Die Drehmoment Spitzen einer schnell rotierende Masse(Rotor) können bei schlagartigen Drehzahländerung extrem hoch werden.

    Beim fahren auf einer Rennstrecke tritt das eher selten auf, weil man ja dort versucht sowie so immer so "rund" und "gleitend" wie möglich zu fahren. Daher verzichtet man bei WettbewerbsAutos idR auf einen Slipper, um eben auch Gewicht zu sparen.

    Beim Bashen ist die Wahrscheinlichkeit deutlich höher, das man ne saubere Vierpunktlandung(viel Grip) mit hohem Drehzahlunterschied hin legt. Da macht dann ein Antriebsstrang mit Überlastschutz(Slipper) auch wirklich Sinn.

    Kleine Hilfsmittel erleichtern einem oft das Basteln. Früher hab ich auch immer Kugellager mir per Schraube oder Schraubstock am Aussenring eingepresst. Dabei hab ich mir aber mehrmals den Lagersitz versaut(Lager schief eingepresst). Seit dem ich die paar Euro in so eine einfache chinesische 1Tonnen Handpresse investiert habe, gibt es beim Lager einpressen keine Verluste mehr.(sehr gut angelegtes Geld).

    Die Motor(Tenshock 2220) brauchte erstmal ne Revision. Zum einen waren die beiden M3 Gewinde im Motorschild fertig(neues M4 reingeschnitten). Zum Anderen hat das Frontlager stark gelitten, weil ich den Motor bisher immer an einem HZ mit Modul1 betrieben habe.

    Das MotorSchild ist auf dem Aussenradius mit einem feinen Rechtsgewinde versehen. Um das Motorgehäuse beim Verschrauben festhalten zu können, hab ich mir eine runde Klemmzwinge aus Holz und einem Stück Leder gebastelt.

    Die feinen Statorbleche und die Magneten auf dem Rotor sehen schon etwas mitgenommen aus(Oxidation). Aber der Motor ist auch schon über 10Jahre alt, und da kommt sowas schon Mal vor. Wahrscheinlich hab ich den Motor irgendwann Mal mit "schwitzigen" Händen zusammen montiert, und dann bleibt Oxidation halt nicht aus. Mittlerweile montiere ich den Rotor nicht mehr von Hand in das Motorgehäuse, sondern senke ihn in einem Bohrfutter eingespannt langsam in das Motorgehäuse ab, auch um das hintere Motorlager dabei nicht zu beschädigen.

    Das mit dem hohen Schwerpunkt kenne ich ja schon vom MERV. Stabis sind da unerlässlich, um so einer "storchbeinigen" Konstruktion Fahrstabilität bei zu bringen. Die Stabis verringern zwar den GRIP im Offroad etwas, verbessern aber auch die Bashfähigkeiten der Federung. Und GRIP haben ja die breiten Talon 2.8 Reifen eh 'zu viel' fürs bashen. Denn zuviel Seitenhaltekräfte können gerade bei hochbeinigen Autos auch unerwünscht sein. Weil der Reifen dann dazu neigt sich beim Driften durch die Kurve seitlich im Boden zu verharken, und sich somit schnell überschlägt.

    Ein AluGehäuse für das Zentralgetriebe wäre natürlich optimal für die bessere Kühlung. Hab ich bisher aber noch nicht entdeckt. Thermoleitpaste hilft immer..Das fängt aber schon bei der Verschraubung zwischen Motorgehäuse und forderten Lagerschild an. Um ne sinnvolle Zwangslüftung per Ventilator werde ich aber trotzdem nicht herum kommen.

    Lüfter mit AluGehäuse sind an der Stelle sehr sinnvoll (wie auch bei einen ESC), weil auch das AluGehäuse des Lüfters die Kühlfläche des Motors vergrößern kann. Lüfter mit AluGehäuse gibt es ja mittlerweile einige. Für mich wirklich brauchbar sind aber nur die Alulüfter von Ruddog. Weil es die einzigen sind die auch seitlich große glatte Wärmekontaktflächen haben.

    Meinen xs ss hab ich gebraucht gekauft, und der Vorbesitzer hatte schon die gehärtete HD Knochenmitnehmer rund um verbaut. Die CVDs sind scheinbar auch noch original aus dem Bausatz, und sehen noch sehr gut aus. Manche waren nur falsch zusammengebaut(zu kurze MitnehmerPins im CVD).

    Bei der Übersetzung werd ich das große 60er HZ mit einem 24z Ritzel verwenden, da ich mit meinem 4300kv Motor und den 2.8zoll Reifen(115mm) auch Mal mit 3s fahren will. Das sollte von der Theorie her schon noch ganz gut passen. Mit 2s noch gut beherrschbar für meinen kleinen Neffen, und mit 3s für mich um Mal die Sau raus zu lassen.


    Ritzel 24,26,28,30 oder 28,30,32,34
    HZ 60/32 oder 54/32
    Slipper 49z
    Diffuntersetzung 40/16= 2.5
    Getriebeuntersetzung 49/32= 1.531
    gesamt Untersetzung(exklusive HZ/Ritzel) =4.031
    Reifen Talon ext 2.8 = 115mm

    Für die Kühlung hab ich mir gerade ein Stück AluProfil geholt, um einen 30mm AluLüfter montieren zu können, und ne thermische Anbindung zwischen Lüfter und Getriebeplatte/Motor zu schaffen. Ob das ausreichend ist, wird sich zeigen (Bilder folgen).

    Motoren mit offenen Gehäuse verwende ich nur bei Fluggeräten oder Booten. Bei Landfahrzeugen ist die Gefahr zu groß, das sich Mal ein Steinchen in das offene Motorgehäuse verirrt, und dann den Rotor zerschlägt.

    Den Motor hab ich auch schon in einem Hongnor crt.5 erfolgreich verwendet. Aber dort hatte ich halt ein großes Aluchassie auf dem der Motorhalter verschraubt war. Nach einem Renndurchgang war dann die ChassiePlatte auch bei optimalen ESC Timing(8°) gut warm(40-50°).

    Vom Gewicht und Übersetzung her nehmen sich crt.5 und XS nicht viel. Daher wird die Abwärme beim XS bestimmt ein Problem, weil der XS ja nur die Getriebeplatte als Wärmeableitfläche hat.

    Meine aktuell favorisierte "Lösung" ist ein 30mm AluLüfter, den ich mit einer glatten Seite fest mit der Getriebeplatte verschraube. So wirkt das AluLüftergehäuse als zusätzlicher Kühlkörper, und der Lüfter selber pustet auf das Motorgehäuse. Dann hat das AluGehäuse von dem Lüfter endlich Mal Sinn.

    Ja für Boote sind solche 6poler sehr gut verwendbar, weil eine sehr gute Kühlung keinen Aufwand macht.

    Bei 6polern rotiert das Magnetfeld in der Wicklung doppelt so oft pro MotorWellenumdrehung wie bei einem 4poler. Daher auch der Drehmomentvorteil, die gute Kraftdosierbarkeit, und LastdrehzahlStabilität. Nachteil ist die etwas geringere Effizienz besonders bei höheren Drehzahlen, weil das Magnetfeld doppelt so oft pro Wellenumdrehung ummagnetisiert werden muss (= mehr Ummagnetisierungsverluste/Wärmeverluste). Da auch der XS kein großes Aluchassie hat, das man als massiven Kühlkörper nutzen könnte, muß ich mir irgendwas anderes einfallen lassen, um die Wärme los zu werden.

    Ja, ist ein Tenshock Viper 2220 mit 4300kv und 5mm Motorachse. Der hatte halt sechs Magneten auf dem Rotor, und der Rotor hat etwas mehr Durchmesser als die normalen 540er Motoren. Die längeren Hebelverhältnise und höhere Magnetanzahl auf dem Rotor erzeugen mehr Drehmoment, als bei vergleichbar schweren Motoren. Bei genügend Kühlung(Wasserkühlmantel) kann man ihm kurzzeitig bis zu 1000W zuführen.

    Heute hab ich mir Mal das Zentralgetriebe vor genommen. Da der Slipper mit im Getriebegehäuse verbaut ist, darf man im Getriebegehäuse nur vorsichtig Schmiermittel verwenden, sonst rutscht der Slipper sofort durch. Der Schmierstift tut da auch wieder gute Dienste, um nur die Zahnflanken zu schmieren ohne daß es den Slipper einsaut.

    Als Motor will ich einen kompakten 6poler verwenden. Zur Kühlung will ich einen Kühlkörper zwischen Motorfrontplatte und Getriebeplatte schrauben.

    Das Servo hab ich nur sauber gemacht, und eine MoosgummiDichtung auf der Kronwelle spendiert. Der Servosaver ist für meinen Geschmack etwas zu weich. Mal schauen ob ich da noch ne steifere ServosaverFeder finde.

    Mehr als 20000Umin kann ja selbst Spectroid nicht mehr hören/darstellen, weil der Audiocodec/Mikrofon oft nur bis 20khz oder sogar nur 16khz aufzuzeichnen.

    Mit entsprechend hochfrequenzfähigem Mikrofon und passender Aufzeichnungen, kann man aber durchaus die maximalen Verbrenner Motordrehzahlen auswerten.

    An gebrauchten Lagern erhöht sich das axiale Spiel. Daher mach shimmen an Kegelzahnrädern eigendlich nur mit neuen oder leicht eingefahrenen Lagern Sinn.

    Ohne Sichtmöglichkeiten auf das Zahnflanken ist das Shimmen ein Würfelspiel. Ich weiß ja nicht ob beim Emaxx ein Blick auf die ineinander greifenden Zahnflanken möglich ist.Rein akustisch kann man höchstens das Zahnflankenspiel erahnen. Aber Auskunft über den Zahnflankenversatz bekommt man rein "akustisch" nicht.

    Der Volumenausgleich aus Moosgummi in den Dämpfern funktioniert zwar gut, aber das blasenfrei verschrauben des Dämpfer Deckels gestaltet sich etwas schwierig. Daher hab ich den Moosgummi wieder aus dem Dämpfer raus geschmissen, und normale Silikon Membranen verbaut (Traxxas #1765). Befüllt hab ich sie mit neutralen Rebound.

    Die vorderen Querlenker Federn nicht ganz so weit aus wie die hinteren, weil abhängig vom eingestellten Sturz der C-Hub am Querlenker aufliegt. Die SS Dämpfer Geometrie ist die gleiche wie an der Hinterachse, nur das ich die Kugelpfanne weiter auf die Kolbenstange geschraubt habe. Damit haben die vorderen Dämpfer ne Länge von 102/75mm(ausgeferdert/eingefedert), und die hinteren Dämpfer 105/75mm.