Beiträge von s.nase

    Da meine gebrauchte Karo schon ganz schön abgeranzt ist(typische Löcher über den Dämpferkappen), hab ich mir ne zusätzliche "Innenkarosserie" aus Hartschaum geschnitten. Die lege ich erstmal einfach nur zwischen Karohalter und AussenKaro. Das stabilsiert und verhindert hoffendlich, das es die AussenKaro noch mehr zerlegt. Ausserdem dämpft es die Aufschläge auf die Dämpferbrücken, Dämpferkappen und den Überollbügel.

    Diese relativ zähen und elatischen Hartschaumplatten lassen sich mit Hilft eines Föhns einfach in Form biegen.

    Die originale Antennenposition über dem ESC empfinde ich nicht so optimal. Daher hab ich die Antenne erstmal direkt auf die EmpfängerBox geschraubt.

    Für das ESC hab ich jetzt erstmal ne Abdeckplatte gemacht, auch um den ESC Lüfter montieren zu können, und als Zugentlastung für die Akkukabel. Richtig schick sieht das aber nicht aus. Bis ich ein kompakteres ESC da habe, wird es aber reichen.

    Die Lüfterkabel haben keine Farbkodierung. Daher hier noch die Polung des Steckers am Roddog 30mm alu Lüfter. Bei 3-4V läuft der Lüfter an, und macht auch schon bei 6V/400mA mächtig Wind.

    Die Flanken des ServoSaver (wo die ScherenFeder aufliegt) verschleißen mit der Zeit ungleichmäßig(Feder arbeitet sich ins Alu). Dadurch zentriert sich der Saver nicht mehr vollständig. Und diese letzten Winkelgrade (Spiel) kann dann der oder die O-Ringe zurück ziehen. Solange der Saver keinen Verschleiß hat, sind die O-Ringe eigentlich unnötig. Sie verhindern dann höchstens, das die ScherenFeder überstreckt wird, und somit an Federwirkung verliert.

    Die zusätzlichen Gummi Ringe auf dem ServoSaver sollen ihn nach einer Überlast wieder exkat/komplett zentrieren/zurückstellen, damit der Geradeauslauf auch nach einer Überlastauslösung wieder stimmt. Gerade wenn ein ServoSaver etwas stärker verdreckt ist, hat er Probleme mit dem exakten Rückstellwinkel. Ausschlaggebend ist da wie so oft wieder das richtige Schmiermittel, das den Saver nicht zusätzlich verdeckt, also nicht klebrige ist.

    Aktuell versuche ich mein altes "verbasteltes" MambaMaxPro ESC möglichst niedrig im Chassie zu verbauen. Wirklich erfolgreich war ich damit aber nicht, weil mein eingegossenes MMP ESC zu breit ist, um wirklich tief zwischen die beiden TVC Platten zu passen. Also kommt das MMP erstmal auf die originale ESC Plattform. Vieleicht kaufe ich mir daher noch ein anderes leistungsstarkes und kompaktes ESC, das nur knapp über 30mm breit ist. Am besten gefallen mir da die TS120 oder TS160 ESCs im AluGehäuse von Gforce oder Skyrc. Zudem sind die auch noch bezahlbar(70-100€).

    http://www.gforce-hobby.jp/products-en/index.html

    Hobbywing bietet auch ein paar kompakte ESCs an. Nur gießen die ihre ESCs in reichlich Harz ein, um sie wasserdicht zu machen. Durch das viele Harz im ESC Gehäuse, wir das ESC aber fast doppelt so schwer, und reparieren kann man an einem eingegossen ESC auch nix mehr. Daher bevorzuge ich ESCs die nicht in Harz eingegossen sind. Um sie trotzdem Wasserfest zu machen, sprühe ich die nackten Leiterplatten mit etwas Plastik70 ein. Das macht die Leiterplatten wasserfest, aber sie lassen sich immer noch reparieren/nachlöten. Und das Plastik70 ändert am Gewicht kaum etwas. Beim Einsprühen mit Plastik70 sollte man aber Stecker oder Taster mit Knete abdecken, damit das sehr krichfähige Plastik70 die Kontakte oder Taster nicht blockiert/isoliert.

    Fahren wollte ich mit dem XS vorrangig auf kleinen BMX Dirtstrecken oder auf dem SkatePark im Pool.

    Daher mache ich ja auch immer 0.1mm ShimmScheiben auf die Querlenker Achsen. Das verhindert das Kunststoff auf Kunststoff oder auf Alu reibt. Klar kann man die Kontaktflächen auch einfach nur schmieren. Dann bildet sich aber zusammen mit Dreck, auch sehr schnell ne Schmirgelpaste auf den Kontaktflächen. Mit einer 0.1mm ShimmScheibe zwischen den Kontaktflächen passiert das seltsamer Weise nicht, wenn die ShimmScheiben nicht über die Kontaktflächen heraus ragen. Und so bleiben die Kontaktflächen immer schön glatt poliert(richtiges Schmiermittel voraus gesetzt). Die ShimmScheiben verringern einfach das Losbrechmoment zwischen Querlenker und Querlenkeraufhängung. Und man kann so sogar die "Vorspannung" der Querlenkerachsen erhöhen, ohne das der Querlenker anfängt zu klemmen.

    Im aktiven Fahrbetrieb, wenn das Rad beim Beschleunigen und Abbremsen am Querlenker zehrt, wird ein geringes Losbrechmoment noch wichtiger, weil die Kontaktflächen dabei auch noch stark aufeinander gepresst werden.

    Mann könnte bei den Savern mit ScherenFeder und O-Ringen eventuell auch unterschiedlich dicke O-Ringe verwenden, also nah an der Drehachse O+Ringe mit größerem Querschnitt und weiter aussen immer dünnere Ringe die sich weiter dehnen können. Dickwandiger Silikon Schlauch(Zwillengummi) könnte man auch Mal probieren.

    Ne stärkere ScherenFeder hat den Nachteil, das die relativ geringe Auflagefläche der Feder sich schneller in das Alu des Savers arbeitet. Eine Art Geleitschuh auf den Enden der ScherenFeder könnte das verhindern.

    Die Querlenker müssen halt so leichtgängig sein, das sie ohne Dämpfer und Räder von alleine "runter fallen". Vieleicht kleben auch einfach nur die Dämpferstangen an den Gummischutztüllen, und verklemmen dadurch das Fahrwerk.


    Wirklich schnell auf der Rennstrecke wird er erst, wenn es ihn weniger stark aushebt wenn er über die Ansprüche bügelt. Damit er bei so weicher Abstimmung dann auch noch schnell durch die Kurven kommt, braucht es steifere Stabis.

    Denn musst du den Lenkeinschlag soweit verringern, bis die CVDs nicht mehr harkeln. Hängt aber immer auch vom eingestellten Sturz ab, wann die CVDs anfangen zu "klemmen". Manchmal liegt das auch an etwas zu langen CVDachsen, wenn sich das CVD eingefedert oder ausgeferdert verklemmt. Besonders nervig ist das auf der Bremse, wenn die Vorderachse stark einfedert.

    Meinst du die Vorspannung die Dämpfer? Schreib Mal lieber wie hoch du die Bodenfreiheit eingestellt hast.

    Hebt er das kurveninnere FrontRad beim Beschleunigen, oder das kurveninnere HeckRad beim Bremsen?

    Statt einer Spiralfeder kann man auch viele SpannScheiben( DIN 6796)verwenden, wenn man den passenden Durchmesser findet. Mit den Spannscheiben kannst du dann auch unterschiedliche Federhärte erzeugen, indem du die Federscheiben einfach..doppelt oder dreifach abwechselnd übereinander anordnest.

    https://www.rosentaler-schrauben.de/Befestigungste…_3068_1770.html
    Jede einzelne SpannScheiben hat nur sehr wenig Federweg. Viel abwechselnd übereinander gelegt können aber schon recht viel Federweg ergeben. Ob das bei eine Saversaver funktionieren kann, hängt aber hauptsächlich auch von der Länge und eben der Funktionsweise des Servosavers ab.

    Bei einem Saver mit "ScherenFeder" funktioniert das natürlich nicht. Aber bei Savern mit Druckfedern können die SpannScheiben die Lösung für zu geringe Rückstellkraft sein. Entsprechende Trockenschmierumg vorausgesetzt..

    Ich hab mir dein Video gerade das erste Mal an geschaut, und dabei sind mir die paar Dinge durch den Kopf geschossen.

    Ne dünne Karo ist ja von Haus aus erstmal nicht schlecht, weil die geringe Wandstärke die Karo elastisch und leicht macht, also eigendlich auch haltbar. Damit die dünnwandige Karo aber nicht gleich ein reißt, ist ein fernüftiger Kantenschutz notwenig. Das Verstärken der Karo Flächen mit Glasgewebe(oder ähnlichem) bringt idR keine Besserung, und macht die Karo nur schwer. Weil die Karo immer zuerst an den äußeren Kanten bricht/einreißt, oder an den weicheren Stellen der Karoflächen.

    Welcher regler&Motor(Clone) ist verbaut? Welche Softwarefunktion fehlen, im Vergleich zu dem normalen Hobbywing Regler?

    Einen Aufkleber aufs Hecklager vom Motor, um das Lager vor Staub zu schützen. Beim Lagerwechsel kann ein von aussen fest verschlossener Lagersitz auch ein Fluch sein, weil man das Lager dann nur mit viel Aufwand auspressen kann(Lager Ausziehen). Ohne so einen speziellen Lagerauszieher hilft dann oft nur das Aufbohren des verschlossenen Lagersitz, um das alte Lager herraus "schlagen" zu können.

    Allradlenkung möglich? Schlagen die Spurstangen(Kugelgelenke Vor-/NachSpur) auf der Hinterachse schnell aus?

    Dämpfer ohne Gummischutztülle auf der Kolbenstange sind für Offroad nicht verwendbar. Da hilft auch keine titanbeschichtete Dämpfer Stange... Sind solche Gummis auf den Dämpferstangen nachrüstbar, bzw. haben die Dichtungsdeckel ne Nut an den man die Staubschutzfülle " einrasten" kann?

    Welche Akkugröße passt in das Nachrüstakkufach?

    Servofailsave hat doch nix mit dem ESC zu tun, sondern ist Empfänger gesteuert.

    Mehr Performance durch Leichtbau ist ja keine Kunst. Leider leidet dann oft auch die Haltbarkeit, wenn keine hochwertigen Materialien den Leichtbau ausgleichen.

    Wenn cen sich gehärtete MitnehmerPins gespart hat, macht man halt hochwertigere Stifte von Fremdherstellern rein.

    Die EmpfangerBox kannst du ja auch mit ner M2 Schraube/Mutter sichern, wenn du Angst hast den SicherungsSplit zu verlieren.

    Lag das Problem mit dem Sicherungslack wirklich am Lack, oder doch an den zu weichen Schrauben? Wenn der Sicherungslack tatsächlich so fest ist, das der T-Schlüssel durchrutscht(und du das vorher auch schon kennst), kann man die Schrauben ja auch beim ersten Lösen mit einer Lötspitze anwärmen. Gute Materialqualität bei Schrauben erkennt man spätestens am blitzen des T-Schlüssel, wenn er im Schraubenkopf durch dreht.

    Wieviel wiegt das Auto fahrbereit, und mit welchen Akkus?

    Ein Schönes Design ist für mich erstmal vorrangig immer ein haltbares Design.

    Vor allem sind deine Devils Reifen oder auch meine Talon EXT 2.8 Reifen auch noch etwas breiter als die originalen HPI Reifen, was die Auswirkungen durch das kippen der Achsblöcke ohne Stabis auch noch verstärkt.

    NiederquerschnittsReifen(Reifen mit schmaler Reifenflanke) walken dazu auch noch kaum.

    Die ganze Problematik kann man besonders gut auf Untergründen mit kontinuierlich gutem GRIP besonders deutlich nachvollziehen. Daher sieht man auch oft, das OffroadPoten auf Teppich Strecken ihre ReifenKanten absichtlich abrunden/entschärfen, oder sogar die äußeren ProfilPins/MossgummiKante auf der Reifenlauffläche abschleifen/abschneiden.

    Hier ist das sogar an einem XS zu sehen. Was aber in dem Video auch deutlich auffällt, das das Fahrwerk viel zu schwerfällig arbeitet(hart abgestimmt ist), oder sogar klemmt. Das raubt dem XS völlig die Fähigkeit, durch seinem großen Federweg den Absprungimpuls zu dämpfen(weck zu bügeln).

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    Das der Schwerpunkt bei einem 4wdler auch etwas nach hinten verschoben ist, macht schon Sinn, wenn man auch Mal etwas schneller durch dir Kurven driften will. Mit ner frontlastigen Schwerpunktverteilung kann man zwar eventuell etwas besser beschleunigen, aber schnell durch die Kurven wird dann sehr schwierig bis unmöglich.

    Der relativ hohe Schwerpunkt ist ja bei den Fahrzeugen mit crawlertypische Zentralgetriebe immer vorhanden. Aber im Vergleich zum MERV finde ich das beim Savy XS schon besser gelöst, weil der schwere Motor beim XS relativ weit unten verbaut ist. Beim XS macht eher die relativ hoch verbaute Empfänger Box und die hohe Fahrreglerposition den hohen Schwerpunkt aus/kritisch. Dazu kommt ja auch noch der zentrale Überrollbügel, den ich aber in Sachen Karo Haltbarkeit auch nicht missen will.

    Garde bei hohen Schwerpunkt sind die Stabis absolut nötig, damit das Fahrverhalten wenigstens einigermaßen kontrollierbar wird. Warum die Stabis beim XS oder MERV nicht schon von Hause aus verbaut sind, hängt wohl mit der Preispolitik zusammen.

    Das erhöhte Kippverhalten hängt, neben dem hohen Schwerpunkt und fehlenden Stabis, auch mit dem "Reifendesign" zusammen. Reifen mit "scharfen" Laufflächenkanten verschärfen das Kippverhalten deutlich, besonders wenn keine Stabis vorhanden sind. Weil sich die Reifen ohne Stabis in der Kurve stärker neigen, und die scharfen Reifenkannten dann besonders willig im Untergrund einklinken/hängen bleiben. Das Problem hat ja HPI auch erkannt, und daher Reifen mit runden Flankekannten verbaut. Die fehlenden Stabis kann das aber nicht ausgleichen.

    Einfach Mal auf der Startbox beobachten, wie sich die Zentralwelle verhält. Beim Fahren hört man es auch deutlich, wenn die Welle anfängt zu tanzen. Abhilfe kann ein kleines zusätzliches Lager in der Mitte der Welle schaffen. Da muß man sich halt einen kleinen Lagerblöcke machen, den man in der Mitte zwischen Chassie und Topdeck schraubt.

    Gibt es denn Unterschiede bei der Stabilität im Antriebsstrang oder der Aufhängung zwischen der Buggy und der Truggy Version?

    Ersten Blick bei dem Test Lauf würde ich Mal auf die zentale Achse im Antriebsstrang richten. Die fängt gern Mal an sich bei höheren Drehzahlen auf zu schwingen, weil sie so lang ist, selbst wenn sie noch keinen Schlag hat.

    Ich hab schon noch ein paar Punkte die ich verändern will.

    -Zum Beispiel dickere Aufhängungen der Querlenkerachsen am Chassie(Arm brace),
    - größere Radlager,
    -stabilere "Kugelpfannen" an den oberen Querlenkern,
    -bessere Stoßfänger,
    -und eventuell noch vier zusätzliche Dämpfer. Wobei die aktuell nur vier Dämpfer eigentlich schon ausreichend sind.
    -die originalen xs ss Dämpfer gefallen mir auch noch nicht so richtig, weil an den Dichtungen der Kolbenstange keine Führungsscheiben Platz haben. Da werd ich es Mal mit Dichtungsringen mit x-förmigen Querschnitt versuchen, in der Hoffnung das damit dann genügend Platz für ne breite Führungsscheibe entsteht.
    -Und natürlich ein paar Stabis.

    Aber erstmal will ich nächste Woche ne Probefahrt machen. Bisher bin ich von dem Konzept(TVC) begeistert. Vor allem das fast alle Verschraubungspunkte mit Muttern hinterschraubt sind, ist sehr erfreulich. Klar macht das die Kiste auch deutlich schwerer, aber das Fahrwerk scheint damit problemlos klar zu kommen.

    Erfreulich ist auch, das viele Ersatzteile bei manchen Händlern aktuell sehr günstig zu haben sind(Abverkauf).

    Im Original wird ja das Ritzel verkehrt rum auf der Motorwelle montiert. Das hätte aber bei meinem Tenshock 2220 eh nicht funktioniert, weil ich die Motorwelle schon Mal gekürzt habe. Im Nachhinein hätte ich der Montage Winkel/Kühlkörper eventuell sogar mit 3mm Materialdicke gemacht. Das HZ hab ich mit 0.6mm geshimmt.

    Das kuppelförmige Fliegengitter (aus Stahldraht) hat halt mehrere Vorteile. Zum einen verdoppelt sich die Gitterfläche, gegenüber einem flachen Lüftergitter. Auf der anderen Seite macht die Kuppelform das Stahlgitters erstaunlich stabil und schlagfest. Das halbrunde Gitter lässt sich also nicht mehr ohne weiteres eindrücken. Zu guter Letzt hat das halbrunde Gitter mehr Abstand zum Lüfterrad, was neben der größeren Gitterfläche auch den Lüftduchsatz erhöht.

    Der Wärmekontakt zwischen Getriebeplatte, LüftermontageWinkel und dem Lüfter AluGehäuse entsteht durch das Verschrauben miteinander. Dafür braucht es ein seitliches M3 Gewinde im AluGehäuse des Lüfters. Um das in die Lüfterflanke schneiden zu können, muß man das LüfterRad abnehmen. Dazu muß man nur Federring(Kunststoff/Teflon) von der Lüfter Radachse abnehmen.