Beiträge von s.nase

    Der 6V-Empfänger selbst zieht ja kaum Strom(vielleicht 200mA). Daher reicht auch ein simpler Festspannungsregler (to220 Gehäuse), den du einfach auf der DSV Leiterplatte mit einlötest. Servostromversorgung ist ja bei einem Verbrenner kritisch. Wenn die ausfällt, geht der Hobel wenn man Pech hat durch. Daher würde ich an der DSV auch noch einen lauten LipoBeeper dran hängen, damit man frühzeitig merkt wenn der Lipo ein Problem hat. Viele Großmodell Piloten haben ja sogar einen Zündunterbrecher mit verbaut, den sie per Fernsteuerung auslösen können wenn das GasServo ausfällt.

    So ein 2pol. Kippschalter ist mir selbst bei heftigen Ein- und Überschlägen nicht von alleine umgeschaltet. Du musst ihn halt an einer etwas geschützten Stelle montieren. Wenn dir der Kipphebel trotzdem zu leichtgängig erscheint, kannst du den Kipphebel ja auch noch etwas kürzen.

    Ausgeschlagen Kugelpfannen mit Sekundenkleber "auffüllen" werd ich auch Mal testen. Wenn das bei mir genauso gut funktioniert wie bei dir, wäre das super.

    Kunststoff Kugelpfannen mit AluKugeln verwende ich auch nicht mehr. Das ist reine Zeitverschwendung. Selbst deutlich härtere Messing Kugeln sehen auch schon nach kurzer Zeit so aus. Kunststoff Kugelpfannen mit gehärteten Stahlkugel sind zwar gut doppelt so teuer, arbeiten aber auch mindestens zehn Mal so lange ohne jegliches Spiel.

    Wenn ich das richtig verstanden habe, willst du an einem 6V-Empfänger Servos mit 8.4-7.2V direkt aus einem 2s Lipo betreiben. Mit einer passenden DSV(DirektStromVersorgung) und einem kleinen 6V Festspannungsregler für den Empfänger, ist das problemlos möglich (ich kann dir bei Interesse gern einen Schaltplan skizzieren).Wichtig dabei ist nur ein leistungsstarker AkkuTrennSchalter, der die gut 10A für deine beiden HV-Servos ohne Aussetzer oder Wackelkontakt bewältigen kann. Manche machen sich einfachen einen Kurzschluss- oder NotausStecker(XT30) als Schalterersatz an die DSV, um den 2sLipo von den Servos trennen zu können. Ich verwende aber lieber einen richtigen Kippschalter. Ein 10A Kippschalter ist aber oft mechanisch zu groß, um ihn an einer gut zugänglichen Stelle montieren zu können. Praktikabler sind da dreipolige(dreireihig) Kippschalter mit 3A oder 6A Schaltkontakten, die man einfach parallel verlötet um 9A oder sogar 18A Belastbarkeit zu erhalten. Zum Abdichten des Kippschalters kommt dann noch ne Gummikappe auf den Kipphebel.

    Die Servoabstützung (Servorahmen) wird deutlich steifer (oder leichter), wenn du dreieckige Erleichterungsfenster ausschneidest. Mit viereckigen Erleichterungsfenster erreicht man nicht einmal halbe Stabilität bei gleichem Gewicht.

    Die 3M vhm Klebebänder haben Kleber mit hoher Haftkraft. Aber das die Zwischenschicht relativ fest ist, entsteht die Höhe Haftkraft nur auf glatten Flächen ohne Unebenheiten. Spiegelklebebänder können durch ihre sehr weiche Zwischenschicht oft sehr gut Unebenheiten ausgleichen. Nur leider zerreißt so eine sehr weiche Zwischenschicht auch sehr schnell. Der beste Kompromiss zwischen Reißfestigkeit und Ausgleichfähigkeit ist für mich Moosgummi als Zwischenschicht.

    Um die Haftkraft der Klebeschichten zu verbessern, muss man die Klebeflächen entfetten, und eventuell sogar etwas anwärmen.

    Die beste Stelle für den PowerOnSchalter des ESCs war für mich immer in der hinteren Dämpferbrücke(zwischen der Streben des Flügelhalters). Die üblichen SchiebeSchalter verdrecken sehr schnell oder bekommen sehr gern Mal einen Wackelkontakt. Daher verwende ich als PowerOnSchalter nur noch kleine Kippschalter mit kurzem Schalthebel und GummiDichtKappe. Um die Wahrscheinlichkeit eines Wackelkontakts zu halbieren, verbauen ich 2pol Kippschalter, bei dem ich die beiden Polreihen miteinander verbinde.

    Kannst du noch Mal das Video verlinken, indem du den Failsave Fehler beschreibst?

    Wenn ein Motor stark überlastet wird, also die Lastdrehzahl mehr als 25% niedriger ist als die Nenndrehzahl(KV), arbeitet er nur noch mit sehr hohen Wärmeverlusten. Zum Beispiel sollt man 2polige Motor eher mit etwas kleinerem Ritzel betreiben, um die Maximalleistung mit vertretbaren Wärmeverlusten anrufen zu können.

    Hat jemand von euch schon Mal Mitnehmer- oder KnochenPins mit zölligen Durchmesser gefunden?

    Ein Stabi reduziert die ChassieSeitenNeigung bei Kurvenfahrten, indem er die Federkräfte des kurveninneren Dämpfers auf den kurvenäusseren Querlenker verlagert. Wenn der Stabi zu steif ist, verliert das kurvenäussere Rad zu viel Grip. Ist der Stabi zu weich(oder nicht vorhanden), kippen die Radachsen in der Kurve zu stark nach aussen, und das kurveninnere Rad hebt eventuell sogar ab, was das Kurvenverhalten (speziell das Driften) weniger kontrollierbar macht(Gripverhältnisse ändern sich je nach Kurvenradius schlagartig).

    Gut abgestimmte Stabis reduzieren den GRIP auf den Radachsen nur unwesentlich, vergrößern aber den Bereich zwischen driften und ausbrechen der Radachse deutlich. Wenn man nicht nur passiv durch die Kurven rollen will, sondern aktiv mit Gas in den Kurven auf der Driftgrenze beschleunigen will, ist kontrollierbares Kurvenverhalten(meiner Meinung nach) wichtiger als maximaler PeakGrip.

    Klar sind Monstertrucks idR auf maximalen GRIP konzipiert. Aber was bringt einem maximaler GRIP beim geradeaus Beschleunigen, wenn man dann durch die Kurven nur noch rollen kann.

    Der XS braucht wegen seinem kurzen Achsabstand eh nicht so viel Grip beim Geradeaus Beschleunigen, weil er ja extrem schnell wheelt. Geradeauslauf und Driftverhalten ist ja auf Grund des kurzen Achsabstands auch nicht so überragend. Also haben passende Stabis am XS meiner Meinung nach nur Vorteile.

    Heute hab ich eine 2mm StabiFeder nachgerüstet. Infos über die originale HPi Stabiferder hab ich leider nicht gefunden. Eventuell ist die originale Stabifeder 2.5mm oder sogar 3mm dick. Aber ich taste mich erstmal mit 2mm langsam herran.

    Als Lagerung dient ein Streifen 0.5mm Messingblech, den ich um die StabiFeder gewickelt/gebogen habe. Die kleine SpiralFeder(inkl Sekundenkleber) in der Mitte zentriert die Stabifeder. So können sich die StabiFederArme an der Lagerung nicht mehr verklemmen. Üblicherweise werden dafür zwei kleine Stellringe verwendet, hab aber bei mir keine passende gefunden.


    Den Hobao Dämpfer vom 10TT hab ich mal die dran gehalten. Ist aber leider zu kurz.

    Wenn es an der Befestigungsschraube der Seitenwanne liegt, das die Unebenheiten so hoch sind, würde ich eine kürzer Schraube mit flacher Mutter verwenden. Dann kannst du das Kunststoffgewinde in der Seitenwanne abschneiden/einebnen, und die Mutter steht nur noch 3mm herraus.

    Das Moosgummi lässt sich je etwas stauchen und strecken, so das eine 3mm Moosgummi Platte auch 6mm Unebenheiten überbrücken kann.

    Um Unebenheiten zwischen zwei Klebeflächen aus zu gleichen, funktioniert bei mir mit Moosgummi Platte am besten. Pattex(classic) auf die ESC Unterseite und das Moosgummi, Patex 8min antrocknen lassen, und einmal fest zusammen pressen. Überstehendes Moosgummi rings um das ESC abschneiden, und das Ganze nochmal genauso auf die unebene ChassiePlatte kleben.

    Wie dick die MoosgummiPlatte sein muß, hängt von der Höhe der Unebenheiten ab. Ich verwende immer 1mm bis maximal 3mm dicke Platten. Je dünner, desto weniger bewegt es sich am Ende. Die Kunststoff und Alu Flächen vorher mit Spiritus gründlich säubern.

    Funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie bei den sehr weichen Spiegelklebebändern, Nur ist das Moosgummi deutlich fester/stabiler, und funktioniert daher auch schon auf kleineren Flächen. Gewaltfrei gelöst bekommt man die Verbindung dann nur noch, indem man das Moosgummi mit einem dünnen Draht oder Zwirn zerschneidet/zerteilt.

    Ich hab heute mal einen ersten 2s TestAkku auf trockenen Betonpflaster Steinen leer gefahren. Leistung und GRIP war mit den TailonEXT Reifen auf trockenen Pflastersteinen mehr als genug für Stoppys und Wheels vorhanden. Mein kleiner Neffe(9Jahre) war an der Funke(TurboRacingP32) auch hell auf begeistert.

    Auf feuchtem Laub waren sogar ein paar Difts machbar. Zwar nur schwer kontrollierbar, aber trotzdem besser als ich bei dem kurzen Achsabstand erwartet habe. Mit Stabis sollte es noch deutlich besser werden. Fürs flache Rummheizen waren nicht mehr als 50% Volleinschlag auf der Lenkung nötig. Beim gepflegten Bashen ist aber jedes Grad mehr Lenkeinschlag sehr willkommen, um die Rollachse in der Luft gut kontrollieren oder korrigieren zu können. Expo auf dem Lenkservo wird sich daher wohl nicht vermeiden lassen, auch wenn mir Expo auf der Lenkung idR wenig zusagt. So gesehen ist auch ne schmale Karo doch nicht ganz unnötig, damit die Reifen an der Karo nicht schleifen können. Die Dämpfer(Hpi SS, wt80 Öl) sind nach meinen Geschmack noch deutlich zu hart, für das aktuell relativ kühle Wetter.

    Das originale 12Kg HPI Servo(an 6V) war im ersten Moment etwas zu träge und schwach. Das lag aber nicht am Servo, sondern an der wackligen Servostromversorgung (BEC vom MambaMaxPro). Mit einen zusätzlichen PufferElko(10V/470μF) an der BEC Spannung ging das LenkServo um Welten besser ab. Den ServoSaver finde ich aber noch etwas zu weich.

    Als Akku hatte ich nur ein relativ kleines 2s 4000mAh Stickpack(rundes TamiyaHardcase, 2x 4mΩ) zur Hand. Bei 2s könnten das ruhig auch 5000mAh oder noch etwas mehr sein.

    Die Lenkstangen habe ich so eingestellt, das ein leichte NachSpur auf der Frontachse vorhanden ist(15mm zwischen den originalen Kugelpfannen). Die Talon Reifen schleifen damit aber beim voll Einlenken an der originalen Karo, wenn die Vorderachse voll eingefedert ist. Klar könnte man jetzt die Karo etwas weiter ausschneiden. Aber ein weiterer Ausschnitt schwächt auch immer die Karo. Und das Versuche ich immer zu vermeiden. Daher habe ich einfach einen Bolzen auf jede SeitenWange geschraubt, der die Karo etwas nach innen verbiegt. Die Chevrolet EL Camino Karo scheint etwas schmaler zu sein. Da ist das wahrscheinlich nicht nötig.

    Heute habe ich mich Mal um den begrenzten Ausfederweg gekümmert.

    Wenn man die Spacer im Inneren der Dämpfer entfernt, federt leider nur die Hinterachse gut 1cm weiter aus. Damit auch die Vorderachse weiter ausfedern kann, muß man den C-Hub etwas beschneiden, damit er ein paar Grad weiter einknicken kann. Dadurch kann man jetzt endlich auch auf der Vorderachse mehr Radsturz einstellen, ohne daß sich der Ausfederweg reduziert.

    Den beschnittenen C-Hub habe dann noch mit MicroAirBalls und Sekundenkleber gefüllt, um die Stabilität der Hubs zu erhalten. Ist mein erster Versuch mit dieser Technik. Mal schauen ob es hält. Im ersten Moment fühlt sich der C-Hub nun sehr steif an. Eventuell sogar schon zu steif, so das die MicroAirBall Versteifung bei Belastungen ausbricht oder platzt. Aber das wird die Zeit zeigen.

    Wenn die Dämpfer optimal eingestellt sind, harkel die CVDs auch mit dem nun größeren Ausfeder- und Einfederweg nicht, selbst wenn man voll eingefedert komplett einlenkt.

    Die Kugelpfannen am Lenkgestänge mußte ich auch etwas frei schneiden, damit sie auch beim voll Einlenken nicht auf dem TVC Rahmen aufsetzen. Kürzere Kugelpfanne mit längerer Gewindestange wäre auch ne Lösung.

    Gut möglich das HPI mit dem reduzierten Ausfederweg bezweckt hat, das der XS wenig schnell kippt oder wheelt. Meiner Meinung nach macht das aber keinen Sinn, wenn dadurch auch kein ausreichend großer Radsturz auf der Vorderachse einstellbar ist. Ich begenze die Ausfederungkräfte lieber mit der Federvorspannung, statt mit einem Spacer innen auf der Dämpferstange oder blockierendem C-Hub. Zur Not auch mit progressiven Federn. Die Einfederweg Begrenzung (GummiRing aussen auf der Dämpferstange) ist aber unbedingt notwendig, damit es die CVDs, Difflager oder Radlager beim Landen nicht verspannt/ beschädigt.

    Zum sinnvollen Radsturz schreibe ich später noch, sobald die Stabi montiert sind. Ich habe jetzt erstmal 1.5° eingestellt. Im originalen Zustand gingen nur etwa 0°(inkl. zu geringem Ausfederweg). Was natürlich viel zu wenig Radsturtz ist, wenn die Vorderreifen nicht ständig einhaken(= Auto umkippen) sollen.

    Dann halte Mal einen LipoChecker an deinen Akku, um die aktuelle Zellenspannung aus zu lesen.

    Wenn dein Fahrregler wegen Unterspannung nicht hochfährt, liefert er ja trotzdem eine Servospannung. Das Servo sollte sich also bewegen lassen, auch wenn der Regler nicht initialisiert.

    Lässt sich nicht Mal das Servo bewegen, ist der Empfänger/Sender/Bindung nicht aktiv, oder die Servo/Empfänger/BEC Spannung sauer(zu niedrig, instabil).

    Mit den Fehlercode(LED Blinken) des Empfängers oder Fahrreglers kenne ich mich nicht aus.

    Um das Problem ein zu Grenzen, würde ich erstmal Empfänger/Sender und Servo ohne Fahrregler auf Funktionsfähigkeit testen. Empfänger und Servo also aus einem Akku, Batterie oder Netzteil mit Spannung versorgen.

    Wenn du aus einem L-Profil ein Flachprofil machst, ist es nicht verwunderlich, das es weniger Torsions Steif wird. Genauso verhält es sich ja auch, wenn du die Ausfräsungen in einer ChassiePlatte ganz durchbrichst. Die höchste Stabilität bei vergleichbaren Gewicht hat ein Rohr oder VierkantRohr, weil auf den Profiloberflächen die höchsten Spannungen entstehen. Je weiter die Öberflachen voneinander entfernt sind(Profildurchmesser), desto mehr Biegekräfte kann das Profil aufnehmen. Wenn man das auf ein Chassie überträgt wird klar, das nur ein Chassie mit möglichst hoch liegendem Topdeck leicht und trotzdem stabil bleibt.

    Wegen den vielen nah aneinander liegenden Baugruppen auf dem LosiChassie, wird es aber sehr schwierig ein dünnes CFK Topdeck nach zu rüsten.

    Auf der Anderen Seite ist es bei Hardcore Offroadern ein gewisser Flex(Federsteifigkeit) im Chassie erwünscht, um die Belastungen am Fahrwerk zu reduzieren.

    Ne kräftigere SpiralFeder(weniger Windungen, mehr Federdrahtduchmesser, oder durchgehärtet) hält der KunststoffServoSaver nicht lange aus, weil der Kunststoff zu weich dafür ist(Flanken der 45° Verzahnung verschleißen schneller). Bei der Aluversion ist der höhere Verschleiß durch die kräftige Feder nicht ganz so heftig, aber auch vorhanden.Der Saver mit ScherenFeder ist da wesentlich weniger anfällig, weil konstruktionsbedingt kaum Reibung vorhanden ist. Die ScherenFeder drückt die Saverarme halt einfach nur in Nominalposition. Ne kräftigere Feder erhöht natürlich auch bei dem Saver den Verschleiß (Federarme arbeiten sich in die Flanken der Arme). Aber die Auswirkungen sind nicht spürbar, solange der Verschleiß an beiden Armen gleich hoch ist. Das ist auch der Grund, warum ich früher Mal auf so einen Saver mit ScherenFeder bei meinem 1:8er umgestiegen bin, um die höheren Lenkkräfte meine SpikeReifen in den Griff zu bekommen.Ist natürlich nicht unbedingt vergleichbar, weil die Lenkkräfte euer großen 1:5er Autos um Welten höher sind. Mit etwas Kreativität könnte man eventuell auch noch eine zweite ScherenFeder mit auf dem Saver montieren, oder halt ne kräftigere ScherenFeder besorgen/basteln.Ein weiterer Möglichkeit die Lenkkräfte am Reifen zu erhöhen (ohne den Saver zu verändern) ist, die Hebellänge zwischen Lenkstangen und Saverarme zu verringern. Dabei verringert sich aber auch der maximale Lenkweg der Lenkstangen.

    Auf den Bildern meines 1:8er sieht man auch gut die beiden "Schlitten" auf den Federarmen, die das Einsinken in die Aluarme des Savers verhindern. Nebenbei lässt sich durch Drehen der "Schlitten" auch noch der Vorspannung der ScherenFeder verändern.