[size=24][16.-17.10.2021] 6ter Lauf Hessencup OR8 2021 MSV-Linsengericht e.V.[/size]
[size=14]Eigener Verlauf[/size]
[size=14]Ankunft[/size]
[size=12]Um 6:20 Uhr fahre ich auf der Hauptstraße aus Altenhaßlau auf die L2306. Ich weiß, dass die Einfahrt zum Feldweg kaum zu sehen ist, doch sehe die kleine Einfahrt in den Feldweg. Ein kleines Schild weist sogar den MSV Linsengericht aus. Ich rolle weiter und sehe, dass bereits die Wiese und der Feldweg mit Fahrzeugen zugeparkt ist, es aber auch wirklich noch tiefste Nacht ist. Der Fahrerstand und die Strecke sind in Teilen durch Scheinwerfer beleuchtet und einige Personen sind bereits dort am Arbeiten. Im ganzen Tal liegt leichter Nebel und es ist eine unwirkliche Stimmung.
Ich gehe kurz zum Fahrerstand begrüße die Vereinsmitglieder.
Dann begebe ich mich auf die Suche zu dem reservierten Pavillon Platz, die mir Bernd Spielberger reserviert hatte. Dort beginne ich leise mein Pavillon und mein Material aus meinem KFZ zu entladen.
Ich war angekommen.[/size]
[size=14]Erste / Zweiter Trainingslauf[/size]
[size=12]Der erste Trainingslauf steht an, mein Buggy ist fertig eingestellt auf dem Schraubertisch und eigentlich könnte ich loslegen. An dem Fangzaun an der Strecke hat sich eine wahre Publikumsmenge von Fahrern aus dem Fahrerlager versammelt, die die ersten Fahrer des Trainingslauf beobachten wollen. Mehrheitlich wird auf den ersten Trainingslauf verzichtet, da die Strecke noch sehr feucht ist.
Nach längerer Überlegung verzichtete ich auf den zweiten Trainingslauf.[/size]
[size=14]Dritter Trainingslauf[/size]
[size=12]Diesem Trainingslauf musste ich mich stellen, denn ein Qualifikationslauf ohne vorher wenigstens einmal auf der Strecke das Setup überprüft.
Das Setup passte perfekt und ich wusste, dass ich darauf achten musste, dass am Ende des Trainingslauf der Wagen schwerer würde und die Bremse etwas schleppender reagieren würde. Den ersten Trainingslauf fuhr ich ohne Zwischentanken, was am Ende des Trainingslauf durch einen Aussteller quittiert wurde.[/size]
[size=14]Erster Vorlauf[/size]
[size=12]Reifen reinigen, Grobschmutz entfernen dann noch mal reinigen, und Lagerpflege und noch mal reinigen, ach und ja noch mal reinigen.
Dann das Setup überprüfen und danach wurde es auch schon wieder Zeit für den ersten Qualifikationslauf. Schnell Nummer auf die Karo und auf die Reifen und dann ging es los. Ich schaffte es mit wirklich wenig Fehlern diesen Qualifikationslauf zu fahren und landete zwar ab und zu nicht optimal, konnte mich aber selber wieder durch Gas geben befreien. Letztendlich verlor ich keine Zeit durch den Helfereinsatz, die sich aufgrund der Streckenverhältnis nur langsam über die Strecke bewegten.[/size]
[size=14]Zweiter Vorlauf[/size]
[size=12]Der zweite Qualifikationslauf hatte den Vorteil, dass die Nässe durch einen leichten Sonnenschein an einigen Stellen der Strecke etwas abgenommen hatte, der Grip aber bestehen blieb. Auch hier konnte ich direkt nach der ersten Runde tanken und hatte dann einen guten Flow. Kaum Fehler und 1, 2, 3 schnelle Runden die mich schon fast selber überraschten.[/size]
[size=14]Der Abend[/size]
[size=12]Im Normalfall versuche ich abends wirklich nur noch das Nötigste am Buggy zu reparieren, gegebenenfalls schon einmal etwas für den Sonntag vorzubereiten.
In diesem Fall war es doch etwas anders, denn der Buggy war sehr gut eingedreckt. Da ich also wusste, dass es eine längere Nacht war, hatte ich mir meine Petromax 500 vorbereitet und stellte diese an. Währenddessen in den Nachbar Pavillons der letzte Abend auf einem Hessencup Rennen im Jahre 2021 gefeiert wurde, schraubte ich noch an meinem Buggy.
Ich sollte natürlich noch fertig werden, und hatte mich dann auch noch im die Nachbar Pavillons hingesetzt. So ist das bei Outdoor Rennen im Oktober, es wird früh dunkel, es ist kühl in der Nacht und eigentlich ist es verrückt.
[/size]
[size=14]Dritter Vorlauf[/size]
[size=12]Der dritte Qualifikationslauf am Sonntagmorgen hat natürlich die Eigenschaft, dass der Morgenthau die Strecke wieder mit einem höheren Feuchtigkeitsgrad versehen hatte. Grip hatte die Strecke überwiegend, aber desto mehr Nässe, desto schneller war der Buggy und auch das Reifenprofil mit Erde und Matsch verklebt.[/size]
[size=14]¼ Finale[/size]
[size=12]
Es wurde über die Lautsprecher das 1/8 Finale ausgerufen. Schnell ging ich zur Zeitnahme und zum Aushang, an dem die Auflistung des 1/8 AB Finale aushing.
Mit etwas Verwunderung und dann stark ansteigender Freude erkannte ich, dass ich im ¼ Finale gelistet war.
Es ging los, als die Strecke eröffnet wurde, es reichte noch um 2-3 Runden zu fahren und ich denke mir… jetzt bloß keinen Defekt einfahren.
Ich konnte mich beim Stadtgetümmel durch eine ruhige Fahrweise gut durch Startgetümmeln lotsen und schaffte es wirklich noch zwei drei Plätze gutzumachen. Etwas übermotiviert versuchte ich dann aber den zweiten Sprung der Fünfer-Kombination zu springen. Ich kam etwas zu steil auf und der Buggy lag auf dem Dach. Egal dachte ich mir, dann jetzt eben konzentriert fahren und keine Fehler mehr. Aber dazu kam es nicht mehr, denn nach zwei Runden wurde dieser Finallauf erst einmal abgebrochen. Irgendetwas mit der Zeitnahme.
Somit erneut in die Boxengasse erneut tanken und erneut Startaufstellung. Diesmal kam ich wieder gut durch das Startgetümmel weg, schaffte es vorsichtig die Fünfer Kombination zu fahren und konnte dann die ersten zwei Runden recht gut mithalten.
Noch vor dem Tanken konnte ich 1 bis 3 gute Kopf-an-Kopf Fights fahren.
Dann rief mich auch Zini zum Tanken, kein Motor Absteller nach dem Tanken im Innfield sondern ein verlässlich laufender Motor.
Das Ende des letzten für mich stattfindenden Hessencup Finallauf 2021 bekam ich gar nicht richtig mit. Irgendwann rief dann laut jemand aus der Boxengasse “Hey Falki das Rennen ist vorbei!”. In meinem Tunnel bzw. Flow hatte ich die Ansage des Zeitnehmers bzgl. des Rennendes einfach überhört.[/size]
[size=14]Fazit[/size]
[size=12]Es fällt einem nicht so leicht, hier ein Fazit zu ziehen. Wäre mit mehr Training mehr drin gewesen, ja. War es eine gute Leistung in’s ¼ Finale zu kommen, definitiv! War der Finallauf gut, nein, er hätte ein wenig besser sein können. Hat es sich das alles gelohnt, definitiv!
Den kompletten Rennbericht - mehr Hintergrundinfo, mehr Bilder und Links - kann man hier sehen -> Link
[/size]