meine Toysport Bingo race *total rebuild & Brushless*

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      Das glaube ich ,diese bedenken sind aber in diesem Fall vollkommen unbegründet..der LP outrunner weist nach 7 Min 4°C mehr als die Außentemperatur auf ,von daher wäre eine Wasserkühlung hier nicht angebracht.Wo keine Wärme entsteht, muss auch nicht gekühlt werden ;)
      bei einem kleineren 4 Pol inrunner,sähe das ganze anders aus..Da nimmt man dann Kühlmantel ,welche die Temperatur sehr effektiv herunter kühlen. Das identische Setup habe
      ich vor 2 Jahren bereits in das "Schwesterrumpf " Bingo Classic verbaut :anstossen:
      Wenn man in Booten Outrunner verbaut welche Betriebsbedingt Wärme erzeugen ,wie Zb. in meiner 12S Mono , geht man einen anderen Weg um diese zu kühlen. Es gibt Motorträger die eine Art größeren Hohlkörper aufweisen,wo Wasser zirkuliert,ebenfalls sehr effektiv :thumbup:

      Die im Eco Wesen verwendeten Wellen,ob nun in der mini oder in der ausgewachsenen Eco ,bestehen aus 2mm Federstahl ,welche um einen "aufschwingen" zu verhindern einen Nahezu nicht wahrnehmbaren Bogen eingespannt sind , es ist wichtig die Welle ohne weiteres vom Motor trennen zu können,da diese Regelmäßig zu Wartungszwecke (Nachfetten) raus muss.

      Ich finde es schön, dass du aktiv deine durchaus berechtigte Gedankengänge in einem Bootstread gepostet hast,Klasse!! :respekt:
      Dann muss aber das Steven Rohr auch drei Kugellager haben, richtig?

      Vor Jahren hab ich auch Mal ein kleines Spielzeugboot mit einem Outrunner ausgerüstet. Da hatte ich im Stevenrohr nur ein Edelstahl Kugellager direkt hinter dem Prop, und eben eine durchgängige Federstahl Welle bis durch die Motorglocke. Das füllen des Stevenrohr war eigentlich nie ein Problem. Einfach die beiden Madenschrauben an der Motorglocke lösen, und die Welle komplett herraus ziehen. Mit einer Spritze habe ich dann immer das Fett durch den Innenring des Kugellagers in das StevenRohr gedrückt.

      Dadurch das die Welle nur relativ kurz ist und eben auch von den beiden Motorlager gestützt wurde, hatte ich auch nie Probleme mit vibrierender Welle im Stevenrohr.

      Mein Problem war(ist) eigentlich nur, einen ausreichend kleinen Prop zu finden, der sich per m2 Gewinde auf die Welle schrauben lässt. Und dann hatte ich immer Probleme mit den 2mm Federstahlwellen. Die bekommen schon nach einem kleinen Treffer mit einem Ast am Prop, eine Unwucht. Welche geschliffene 2mm Wellen verwendest du?
      Einen schönen guten Morgen :anstossen:

      Interessant,hast du es noch?

      "Dann muss aber das Steven Rohr auch drei Kugellager haben, richtig?"
      Eigentlich ist es so, dass diese Tatsächlich nur auf zwei Messinglager laufen ,eines befindet sich hinten am Stevenrohraustritt zum Prop hin , das andere ist "flexibel" kurz nach dem Ende des Stevenrohrs hin (Im Bootsinnenraum ) flexibel mit Hilfe von einen Silikonschlauch befestigt.

      Allerdings geht das Ganze auf langer Sicht nur dann gut ,wenn der Nutzer es Regelmäßig wartet,spricht nachfettet ,andernfalls verschleisst der innere Messinglager und generiert nicht nur Unruhe an der Welle, aber Zeitgleich leider auch erheblichen Wassereintritt..

      Dieses Boot habe ich vor sehr vielen Jahren von einem Jugendfreund übernommen , welches seinerzeit das Boot genau deswegen aufgegeben hat. Zu der Zeit wusste er es eben nicht besser..
      Ich hätte den stark verschlissenen Bronzering natürlich wechseln können und gut wäre es gewesen ,jedoch bin ich einen anderen Weg gegangen..
      Gerade jetzt wo ich darüber schreibe, wird mir klar das ich nichts über diese Detaillösung erwähnt habe ,jedoch muss ich gestehen das ich angenommen habe das Niemand danach fragt ^^
      Ich habe zwei Kugellager in einen Silikonschlauch eingepasst mit einem kleinen Abstand dazwischen, welches Zusätzlich mit Fett eingepresst wird ,das hällt wunderbar dicht und ist konstanter gegenüber der Messingvariante. Allerdings ist auch dieses natürlich kein Freifahrtsschein die Wartung zu vernachlässigen.

      M2 Gewinde,das ist wirklich ein Problem..Ich müsste wissen ob es sich um einen Vollgetauchten oder Halbgetauchten Antrieb handelt..
      Für Ecos (wie diese Bingo Race ) verwendet man Vollgetauchte Antriebe.
      Hier ist es so dass man entweder wie in meinem Fall auf eine 2 mm Welle mit einem M4 Gewindeendstück greift, oder alternativ einen Prop zum ankleben mit Locktite 648 verwendet.Links könnte ich dir gern dazu liefern ;)

      "Die bekommen schon nach einem kleinen Treffer mit einem Ast am Prop, eine Unwucht."
      Damit habe ich bei meiner starren Variante eigentlich nie Probleme gehabt, jedoch ist dies was du schilderst der Grund,weshalb ich nicht auf die dünne Flexwellenversion, wie sie aktuell bei Wettbewerbe im ECO Sektor genutzt wird zurückgreife,diese sind wirklich sehr empfindlich und von daher zu Hobbyzwecke für die paar KM/H mehr meiner Meinung nach nicht sinnig.Und damit meine ich nicht die unkritischen Klassischen Flexwellen,wie man sie bei Monos ,Cats etc. einsetzt..
      Ich habe mir damals gedacht, das die hohen Drehzahlen an dem sehr kleinen Prop schnell problematisch für ein Gleitlager werden. Aber mit ner leicht vorgespannten Welle ist das mit dem Gleitlager vermutlich nicht mehr so kritisch. Auf die Lösung bin ich damals aber nicht gekommen. Und mein Kugellager am Prop funktioniert mit ner Fettfüllung im Stevenrohr seit Jahren ohne Probleme(dicht) und mit geringem Verschleiß.

      Das mit dem verklebten Prop auf der Welle erscheint mir auch irgendwie sinnvoll, weil der Prop auf dem M2 Wellengewinde nie ganz exakt rund dreht.Mein Pfützenspringer hat eigendlich einen halbgetauchen Prop. Aber mit einem dafür typisch flachen Schubvektor habe ich nie brauchbares Geleitverhalten hin bekommen. Ausserdem hat für so einen schmalen Rumpf der Prop eigentlich einen zu großen Durchmesser, was letztlich auch zu viel RumpfTorque generiert. Klar hab ich auch mit dem Schwerpunkt, Padel und Finnen experimentiert. Letztlich hab das aber alles wieder ab montiert, weil die LeitFinnen und Padel das kleine Boot viel zu sehr gebremst haben. Einzige Lösung war dann nur ein steilerer Schubvektor, indem ich das StevenRohr steiler montiert habe. So entsteht zwar keine typischen Heckfontäne mehr hinter dem "halbgetauchten" Prop, aber der nun "dreiviertel" getauchte Prop mischt trotzdem noch reichlich Luft in den Wasserstrahl.

      Mir hat Mal einer den Tip gegeben, als StarrWelle einen gehärteten AuspressStift von Spritzgußanlagen zu verwenden. Da hab ich aber nie AuspressStifte mit M2 Gewinde gefunden. Daher wäre ich schon sehr interessiert an einem kleinen verklebbaren Prop für 2mm Wellen. Aktuell verwende ich so einen einfachen 26mm Graupner Prop, mit 36mm Steigung.


      Als Akku verwende ich ein 2s800mAh Lipo.

      modellbau-planet.de/schiffe-_-…arbon-26mm-m2-linksl.html
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