Kamera Helm und Ähnliches für freihändische Videoaufnahmen

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      Kamera Helm und Ähnliches für freihändische Videoaufnahmen

      Ich bin auf der suche nach einer Möglichkeit, freihändig Videoaufnahmen während dem RC Fahren oder Fliegen zu machen. Erstmal geht es nur um die Ideensammlung. Wie macht ihr ne brauchbare Kameraführung, mit RC-Fernsteuerung gleichzeitig in den Händen?
      Kommt wohl ganz drauf an, was und wie du filmen willst.

      Auf dem Auto bietet sich so eine MIni Kamera wie die Insta360 Go an, 4k Aufnahmen, 360 Grad Winkel, da bist du ziemlich gut abgedecht, dann noch mit diversem Zubehör kann man sich gut austoben.

      Du könntest auch mit einer Drohne und "Follow me" Funktion das Auto beim Fahren filmen, wird wohl aber eher die teuerste Lösung sein.

      Wenn du eine Funke wie die Flysky Noble hast, gibt es dafür auch einen Smartphone Halter mit dem du dann parallel Fahren und Filmen kannst.
      Kevin Talbot hat sich z. B. an eine Dumbo Funke so einen Smartphonehalter einfach mit Heißkleber angeklebt und filmt damit viele Aufnahmen. Ob das zielführend ist muss jeder für sich wissen.

      Das sind mal so die Möglichkeiten die mir spontan einfallen um zu fahren und filmen in einem.
      Im Moment hab ich noch keine Actioncam, also hab ich Mal ein Versuch mit meinem Handy hinten an einem Fahrradhelm gemacht. Denn idR bewegt man den Kopf ja immer in Richtung Modell, und somit zeigt auch die Kamera fast immer auf das Modell.

      Beim Fahrradfahren funktioniert das ganz gut, weil man den Kopfer etwas nach unten neigt. Aber beim steuern mit der Fernbedienung hält man den Kopf eher aufrecht, und dann verdeckt der Helm zu größten Teil den interessanten Bildausschnitt.
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      Ich nutze immer diese Erfindung Namens Kiddies ,diese halten dann die Kamera und Filmen nach meinen Anwei sungen :thumbsup: Spaß beiseite…Eigentlich müsste man dann schon soetwas wie ein Helm mit einem gimbal und ein cam mit einem Objektfixierungs Feature haben…
      Am Oberkörper(Rucksack Trägeriemen)hab ich auch schon probiert. Aber da funktioniert die Ausrichtung auch nur, wenn man sich zwingt den ganzen Körper immer mit zu drehen. Ich brauche aber was, wo ich die Kameraführung völlig vergessen. Sonst funktioniert meine HandAugen Koordination mit der Funke nicht mehr optimal.

      Ich hab mir jetzt einen leichten fullface Fahrradhelm gebraucht besorgt(Bulls Whisler 54-60cm), weil mir die offenen Fahrradhelme zu wenig "Kraftschluss" bei schnellen Kopfbewegungen halten.
      Immer wieder spiele ich mit dem Gedanken den Kopter einfach mitlaufen zu lassen..Letztendlich ist es so ähnlich wie mit dem nicht beaufsichtigten Lipo laden..Die einen machen es ,die anderen sehen da gewisse Risiken das mit dem eigenen Gewissen nicht vereinbar sind…Ich gehöre leider zu zweiten Gruppe und muss gestehen das meine Konzentration ganz woanders wäre,wenn ich im Hinterkopf hätte das ich einen 2kg+ Fluggerät über mich vollkommen unbewacht geparkt hätte… :/
      Parken kannst du ne Kamera ja auch auf einer Teleskopstange(einschraubbarer ErdAnker und MalerRollenVerlängerung). Ein Kopter wird ja erst mit GPS FolowMe und Gimbal interessant. Aber das würde mich auch nervös machen. Und das nicht nur wegen der Sicherheit, sondern auch wegen den Kopterkosten. So ist entspanntes kurbeln an meiner PistolenFunke für mich nicht möglich. Aber genau so entspanntes fahren brauche ich, um auf einem schönen Pumptrack richtig in den "Flow" zu kommen.

      Ich hab auch schon Mal über ein fest auf dem Track aufgestellten GPS FolowMe Gimbal mit Kamera drauf nachgedacht. So ähnlich wie es auch bei FPV Richtantennen verwendet wird. Aber das ist mir einfach zu teuer, und ich will auch nicht so ein Haufen Equipment durch die Gegend schaukeln. Ein simpler Kamerahelm ist da für mich deutlich praktischer.

      An den fullface Fahrradhelm hab ich jetzt einfach Mal eine billige FahradHandyhalterung geschraubt. Dafür mußte ich nur die Halterung mit einem Seitenschneider etwas zurecht stutzen.
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      Viel mehr als die Kopter Kosten würden mir die eventuell vom Kopter verursachten Schäden an dritte oder an meiner Selbst machen.Wir reden in diesem Fall aber auch von einen Massiven 600er kopter wo jeder Rotor einen Durchmesser von 300mm hat und dessen Abflugmasse sich bei etwas über zwei kg beläuft. Wenn man sich dessen Gewicht in Anbetracht einer gewissen Höhe vorstellt welches bei einem Ausfall von unserer irdischen Gravitation von ca. 9,81m pro Quadrat Sekunde beschleunigt wird,so kann man es gewiss mit der Angst zu tun bekommen,schließlich sind die Suboptimalen „Segelflug Eigenschaften „ solch eines Gerätes Allgemein bekannt. Wie gesagt ,von der ganzen Helmfilmerei halte ich persönlich wenig,natürlich ist es besser als nichts, jedoch erzielt man noch immer die bessere Resultate wenn man sein Modell von einem Dritten filmen lässt :anstossen:
      Die Wahrscheinlichkeit ist sehr gering, das ein defekter Copter genau bei dir einschlägt. Aber die Wahrscheinlichkeit einer Kollision potenziert sich, mit der steigenden Anzahl von Zuschauern im Fluggebiet. Solche Sachen wie FollowMe würde ich daher nur machen, wenn ich alleine im Fluggebiet bin. Aber selbst dann, machen mich die Fluggeräusche des sich immer wieder näherden Copters nervös, weil ich den Zwang nach einem Kontrollblick unterdrücken muss, sobald der Copter näher kommt. Wenn überhaupt, würde das Filmen mit FollowMe Copter bei mir nur mit Kopfhörern funktionieren, damit er mich nicht ständig ablenkt.
      …Und wenn das Ganze dann noch eine Landstraße im Spiel hat,ist es eine Gefahr die man als Verantwortungsvoller Nutzer nicht eingehen sollte..
      Ich habe meinen Kopter nicht mit einer Followme Funktion ausgestattet,bisher handelt es sich bei dessen FPV Technik um einen simplen analogen Übertragungssystem ,welches durch eine Sj4000actioncam und einen 2G Gimball abgerundet wird.Wenn die Preise etwas sinken werde ich dann wohl mal Tatsächlich auf Digitalübertragung gehen,da mir das Ganze bei dem kopter eines Bekannten sehr zugesagt hat.
      Vor einem Jahr war ich auch schon Mal kurz davon, mir ein digitales FPV System zu kaufen. Hab es dann aber wegen der Latenz dann doch sein gelassen, und fliege bisher immer noch ab und zu mit meinem alten AnalogFPV. Meistens aber einfach nur auf Sichtflug, weil ich dabei am besten entspannen kann.

      Bei meinem billig Kamerahelm hat sich nun gezeigt, das ich vielleicht doch etwas mehr Geld investieren hätte sollen . Da die Innenschale nicht mit der Außenschale verschweißt ist, fing der Helm immer mehr an zu knarzen. Und die Geräusche übertragen sich unangenehm auf das Kameramikrofon.

      Also mußte ich erstmal die Innenschale von der Außenschale trennen, und danach wieder vollflächig miteinander verkleben(Silikon).

      Die originalen Kinnpolster aus dem Kinnbügel, mußte ich inkl. Kleberreste auch aus dem Kinnbügel entfernen, weil der OrginalKleber sehr unangenehm nach irgendwelchen Aromaten stinkt. Gesund war der Kleber mit Sicherheit nicht. Eventuell werde ich noch eine Moosgummilage in den Kinnbügel mit Patex kleben, um die Resonanzen des nun nackten Kinnbügels wieder etwas zu dämpfen.

      Und das mittlere Kopfpolster hab ich inkl. Klettband aus der Innenschale entfernt, weil es Druckstellen auf meinen Kopf erzeugte. Mit ein paar zusätzlichen Kopfpolster aus meinem FahrradLaden(5€), passt der Helm nur auch bei meinem Kopf wie angegossen.

      Dann konnte ich auch noch günstig ein gebrauchte GoProHero7black abstauben. Zusammen mit einer Powerbank auf der Helmrückseite, ist der Kamerahelm nun auch optimal im Gleichgewicht.

      Leider hat die GoPro irgendein SoftwareProblem. Mit externer Stromversorgung (Powerbank), brechen die Videoaufnahmen immer Mal wieder einfach ab, und die Kamera hängt sich auf. Erst dachte ich, es liegt an der ext. Stromversorgung (Wackelkontakte an den USB Steckern zwischen Powerbank und Kamera). Dann ist mir aber aufgefallen, das sich die Kamera mit ext. Versorgung immer im gleichen Zeitintervall aufhängt. Also werde ich es erstmal mit einer anderen Firmware(GoPro Labs) versuchen.

      Die Versuche mit unterschiedlichen USB Kabeln und Stecker zwischen meiner Powerbank und der Kamera war aber trotzdem nicht ganz umsonst. Zumindest konnte ich dabei herrausfinden, das der Ladestrom mit einem Ladekabel an dem zwei TypeC USB Stecker(vollkontaktiert) vorhanden sind, deutlich höher war(1.3A/6W...), als mit allen anderen Ladekabel und USB Stecker Kombinationen(2...4W). Im besten Fall, reduziert sich die Ladezeit des intern geladen Akku mit dem richtigen USB Kabel um das zweifache. Aber das kann sich auch mit anderen Powerbanks ganz anders venrhalten, als mit meiner 12€ Powerbank.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „s.nase“ ()

      Werde ich bestimmt auch noch Mal machen. Aber ich hab hier soviele angefangene Projekte rumliegen, das ich sie immer nur nach und nach auf die Werkbank nehmen kann. Ich bin halt etwas kaotisch, und fange ständig neue Projekte an, sobald mir eine Idee dazu durch den Kopf geht. Aktuell ist es halt die filmische Dokumentation per Kamerahelm. Wenn das zufriedenstellend funktioniert, kommt das nächste unvollständige "Projekt" an die Reihe.