Hpi Savage xs Restaurierung und Optimierung

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      Das ist der Punkt!
      Die ganzen modernen Stecker sind Praktisch und gerade für Kinder ein MUSS ,aber letztendlich können und werden diese die Goldies nicht ersetzen..
      Ich wurde Ab und Zu gefragt weshalb ich es mir so umständlich mache an gewissen Modelle wie meine HPR Mono Ausschließlich 6mm Goldkontakte zu verwenden,der Grund wurde soeben von dir beschrieben..Daher sehe ich gerade dort wo ich es mit höheren Leistungsregionen zu tun habe vernünftige Goldkontakte zu verwenden..

      Ein schönes Beispiel,mein 2x 6S in Serie geschaltetes (12S) set up an meiner HPR 010 Mono wo ich eben die besagten 6mm Stecksysteme verwende:
      Meine überall Akkustecker sind auch kurze 6mm Schlitzkontakte(Nessel-Elektronik). Die sind kompakt, haben durch ihre geringe Länge gute Federkraft, sind sehr passgenau, und somit bis 80A Dauer/ 160A Peak verwendbar. Die kommen bei mir möglichst überall zum Einsatz, selbst wenn sie manchmal völlig unterlastet sind. So spare ich mir halt einen Haufen unterschiedliche Ladekabel. Da ich in der Regel mehrere Akkus parallel an einem Ladeausgang auflade, ist das Verwenden von nur einem Akkustecker Typ letztlich auch günstiger.

      Die (mMn) besten 4mm Federblechkontakte sind auch von Nessel-Elektronik, und haben so eine lange/dicke Spitze. Mittlerweile werden ja eher 4mm Schlitzkontakte verwendet, weil sie höher belastbar sind. Aber diese oft sehr langen 4mm Schlitzkontakte sollte man auch füllen, damit sie vernünftige Federkräfte auf Dauer behalten.

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      Ein Kabelbinder als Zugschlauf an dem XT60 Steckern funktioniert leider nicht. Der Sekundenkleber erhöht die Oberflächenspannung auf dem Kabelbinder, so das der Kabelbinder "bricht wie Glas".

      Also noch ein Versuch. Dieses Mal mit ner Geflechtschlauch Leine.
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      Ich hab mir für die hinteren Querlenker ein paar SpritzSchutzbleche aus alten FahrradSchutzblechen ausgeschnitten, damit weniger aufgewirbelter Dreck von den Vorderrädern auf den hinteren CVDs landet.

      Die Radachsen von HPI sind nicht ganz Standard. Sie haben zwar auf Höhe der Kugellager exakt 5mm Durchmesser. Auf Höhe der Felge Mitnehmer sind es aber nur 4.7mm. Also gibt es keine wirkliche Alternative zu Mitnehmer von HPI, wenn sie richtig rund laufen sollen. Zum Beispiel die Kunststoffmitnehmer vom HPI bullet. Die sind sogar noch etwas untermaßiger als 4.7mm, und klemmen so durch ihren elastischen Kunststoff schön satt auf den 4.7mm Radachsen. Aus dem Grund(Elastizität) mag ich auch generell Felgenmitnehmer aus Kunststoff viel lieber.

      Nachteil der Kunststoffmitnehmer ist aber, das es sie bei punktueller Belastung zerdrückt. Daher sinkt der Innenring vom Achskugellager in den Mitnehmer ein und schleift dann an den Kugellagerabdeckscheiben, wenn man die Randmutter richtig fest anzieht.

      Aber dafür habe ich auch eine Lösung beim HPI bullet gefunden(2mm dicke Aluscheiben) in dem Wheel Spacer Set hpi 101305. Obendrein beinhaltet dieses WheelSpacerSet auch noch passende StahldrahtistanzRinge(zwischen den Kugellagern), damit sich die Radlager auf den Radachsen nicht verspannen können.
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      Heut hab ich Mal ein paar Rampen aus vereisten Schneeresten geschaufelt. Plötzlich war der Vortrieb Weck, und ich dachte schon"Ritzel lose". Das Ritzel war fest, aber die Motorwelle ist aus dem Rotor gewandert. Hat sich aber schon vorher angekündigt. Ich konnte die Anzeichen nur leider nicht deuten. Mal schauen ob das noch zu retten ist, oder doch Mal ein neuer Motor fällig wird.
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      Die Verklebung zwischen Motorwelle und Rotorkörper hat sich gelöst, und die Motorwelle ist dann langsam mit dem Ritzel zusammen nach vorne aus dem Motorgehäuse rausgewandert. Gott sei Dank hab ich es noch früh genug bemerkt, kurz bevor die Motorwelle ganz aus dem hinteren Motorlager gerutscht ist. Sonst hätte es den Rotor mit Sicherheit völlig zerschlagen. Die Lager scheinen keinen Schaden genommen zu haben.

      Ich hab mir gerade etwas Loctite648(WellenfügrLack) aus meinem MopedShop besorgt. Damit werde ich versuchen, die Motorwelle mit Rotor wieder zu kleben. Danach wäre ein erneutes Auswuchten nötig. Aber wie ich das machen soll, ist mir noch ein Rätsel. Vieleicht hab ich ja auch Glück, und der neu verklebte Rotor läuft auch ohne Auswuchten rund.
      Da sich der Savy XS mit dem Tenshock 2220 4100kv schon bei 2s Lipo aus dem Stand aufs Dach legen kann, wollte ich Mal einen zahmen Motor versuchen, damit mein kleiner Neffe seinen Savy nicht gleich gegen die Wand setzt. Mal schauen ob der einfache Razer 3652 3000kv Motor auch ausreicht, um den Savy zünftig zu bewegen. Bei dem kurzen Achsabstand des XS ist ja eh nicht besonders viel Leistung nötig, um ihnen auf die HinterReifen zu stellen.

      Bei der Gelegenheit wollte ich gleich Mal ne passive Motorkühlung testen(ohne Lüfter). Die "Kühltürme" sollen die Oberfläche vergrößern und somit die Wärmeabgabe verbessern. Das Prinzip wurde früher oft auch zur Kühlung der Kohlebürsten an BrushedMotoren verwendet. Da hat das auch was gebracht, weil die Temperaturen an den Kohlebürsten sehr hoch werden können(100°). Ob das auch ausreicht um die relativ "niedrigen" Motorgehäuse Temperaturen zu senken(60°) wird sich zeigen.Den unteren Kühlturm habe ich gegen ein etwas längeres Stück Strangkühlkörper(sk104) ersetzt. Damit vergrößert sich nicht nur die wirksame Kühloberfläche, sondern verbessert sich auch die Wärmeausbreitung im Alu. Weil der Querschnitt bei dem längst geschlitzten Strangkühlkörper deutlich größer ist als bei dem runden und quer geschlitzten Kühltürmen.
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      Der Razer ten 3652er 3000kv Motor kommt im 50€Set mit einem razer 50A/kurz300A ESC. Bei den Razer Ten Sets mit mehr als 3000kv Motor, liegt laut Anleitung ein 60A ESC bei. Wirklich reinschauen kann man leider nicht in die Razer ESCs, weil sie vergossen sind. Anhand der mit Multimeter von aussen messbaren Werte, würde ich aber vermuten, das die beiden ESC-Versionen technisch identisch sind. Die von aussen erkennbaren Rubycon Elkos (2x 16V/470μF, ZLH Serie) lassen auch "hochwertige" Innereien vermuten.

      Vor dem Einbau im XS, habe ich den Kühlkörper etwas von VergußmasseResten befreit. Ausserdem wieder so eine FliegengitterKuppel als Lüftergitter ins ESC Gehäuse geklebt. Um den XT60 Akkustecker fest montieren zu können, habe ich wieder so ein kleines "Topdeck" über dem ESC montiert. Dieses mal aber aus CFK, wegen der schwarzen Optik.
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      Die äußeren Querlenkerachsen(3.1mm) hab ich nun auch gegen 4mm dicke Achsen getauscht(wie auch schon die inneren). Weniger weil sie sich verbogen haben, sondern weil sich die 3.1mm Achsen in den Kunststoff der Querlenker gearbeitet haben(ausgeschlagen). Die dickeren Achsen haben einfach ne deutlich größere Auflagefläche, und arbeiten sich daher nicht so leicht in den Kunststoff rein.

      M4x55 Schrauben im din912 Format(12.9 Härte) eigenen sich perfekt dafür, weil ihr glatter Schaft genau die richtige Länge hat. Das Gewinde der m4x55 er Schraube auf dem Bild muss natürlich noch gekürzt werden, und den Schraubekopf Werd ich auch noch etwas abspecken.

      rosentaler-schrauben.de/Befest…-blank-M4-x-55--3910.html

      Zum weiten der 3.1mm Löcher im Querlenker und C-Hub auf 4mm, habe ich einfach ne Vierkant- und Dreikant- Schlüsselfeile verwendet. Durch ihre leicht konische Form, zentrieren sich die Schlüsselfeilen per Bohrmaschine fast automatisch in dem 3mm Loch. Das entstandene Loch ist leicht untermaßig(3.9mm). So sitzt der Schaft der M4 Schraube schön satt in dem Loch, dreht aber mit Schmierstifft geschmiert trotzdem schön leichtgängig.

      Die Lagersitze der Achslager im C-Hub habe ich dieses Mal mit Sekundenkleber "beschichtet", damit die Achslager strammer sitzen. Hat ja auch schon bei den Kugelpfannen prima funktioniert. Daher wird es an den Lagersitzen bestimmt auch gut halten.
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      Die originalen 11x5x4mm Achslager halten bei mir nur gut fünf Akkuladungen durch, bevor sie anfangen zu rasseln. Also hab ich schon vor einer Weile Mal ein paar etwas größere Kugellager(695 RS2) für kleines Geld gekauft. Diese Lagergröße (13x5x4mm) wird oft in günstigen Fahrradpedalen verbaut. Das lässt mich hoffen, das diese Lager deutlich stabiler sind.

      Also hab ich heute Mal versucht die AchsLagersitze in den C-Hubs auf 13mm zu vergrößern. Hat mit dem 13mm Flachsenker und Lagerführung erstaunlich gut funktioniert. Um zu testen ob der Aufwand wirklich lohnt, hab ich erstmal nur eine Seite mit den größeren Lagern ausgestattet.
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      Für den Hersteller ist es halt deutlich günstiger, wenn er für sein Modell nur zwei statt drei unterschiedliche Lagergrößen kaufen muß.
      Bei relativ kleinen und leichten Rädern am Auto, können kleine und leichte Achslager aber auch ein Vorteil sein. Weil eine möglichst geringe bewegte Masse am Querlenker, das Fahrwerk agiler macht. Mit den großen und schweren MonstertruckReifen sind die Auswirkungen des zusätzliche Gewicht der größeren Achslager aber zu vernachlässigen, weil schon alleine das hohe Reifengewicht das Fahrwerksverhalten träger macht.

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      So ist es!
      Der finanzielle Aspekt ist oftmals für gewisse auf dem ersten Blich nicht nachvollziehbare Lösungen verantwortlich…Die Firmen wollen nicht nur hübsche Spielzeuge bauen sondern Prioritär dafür sorgen das der Umsatz stimmt…Noch nie war es dank China I Net Konkurrenz schwieriger

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „voneboy“ ()