Hpi Savage xs Restaurierung und Optimierung

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      Hier nochmal meine Dämpfergeometrie am XS, mit den HPI XS ss Dämpfern. Irgendwelche Space im Inneren das Dämpfer habe ich entfernt. Die 5mm mehr der 100mm HPI Dämpfer erreiche ich durch 2mm längere Kugelpfannen, die ich zusätzlich noch 3mm weniger weit auf die Kolbenstange schraube. Diese Kugelpfannen sind aber eigentlich zu filigran, genauso wie die originalen von HPI. Sobald ich kräftigere 15mm Kugelpfannen (M3/M3) gefunden habe, tausche ich sie noch aus.

      Auf der Hinterachse passt das aktuell perfekt. An der Vorderachse hab ich es noch nicht probiert.
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      In vorderen Getriebegehäuse ist der Verschleißgrad am DiffKronRad und besonders am Triebling deutlich höher. Um das aus zu gleichen, habe ich das innere Lager am Triebling 1mm dicker gewählt (5x11x5mm statt dem originalen 5x11x4mm Lager). Damit das passt, mußte ich am Difflager auf dem KunststoffCup 0.6mm ShimmScheiben unterlegen.
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      Das zweite Kegelrad lege ich immer in das randvolle Diff, bevor ich es einmal entlüfte und dann den Deckel locker drauf schraube. So bleibt nur das Volumen der Achse vom oberen Diffausgang, das durch die Entlüftungsschraube entweichen muß, wenn ich den Deckel richtig fest schraube.

      Dann pappe ich mit Putzknete ein kleines Öl Reservoir auf das Entlüftungsloch, und setze das komplette nochmal einem Unterdruck aus, um auch die letzte Luft aus dem Diff blubbern zu lassen. Mit so einer billigen UnterdruckHandpumpe funktioniert das ausreichend gut.
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      Die gleiche Sperrwirkung erreiche ich auch mit nur halb vollem Diff, und dickerem Öl. Nur sifft es dann auch mehr wenn es mal richtig warm wird(60grad..), und verliert dadurch auch recht schnell wieder einiges an Sperrwirkung, und saut dann auch die Diffausgänge schön ein. An den Achsdifferenzialen fällt das erstmal nicht gleich auf, aber an offenem Mitteldiff entsteht dann ne schöne Schmirgelpaste in den Mitnehmern.

      FG Chris schrieb:

      ch kann mir gerade kaum vorstellen, dass das wirklich so einen großen EInfluss auf das Fahrzeug hat, wenn die Diffs entlüftet sind, wie du es machst.
      Bei den Dämpfern verstehe ich es noch, aber bei den Diffs, fehlts mir da etwas an Vorstellungskraft. Wie sind da deine Erfahrungswerte?



      Doch doch,da hat Nase schon recht,gerade bei kleineren Diffs erwärmt sich das Zeugs recht flott,indem man es so macht,erhält man eine durchaus konstantere Sperrwirkung.
      Die Dichtungen(SilikonRing) an den normalen Diffs halten nicht viel Druckunterschied aus, sobald sich der Diffausgang dreht. Geringer Druckunterschied im Diff entsteht entweder mit gut entlüfteter Öl-Füllung, oder wenn das Diff genügend großen Volumenausgleich hat.

      Bei meinem 1:8er Truggy hab ich halt immer bemerkt, das die gebrauchten Diff entweder immer noch randvoll waren(wenn ich sie beim Befüllen entlüftet hatte), oder nur noch knapp halvoll wenn ich sie vorher nur zu 70-95% befüll hatte.

      Seit dem entlüfte ich meine Diffs möglichst vollständig wenn sie eine Ölfüllung für höhere Sperrwirkung haben sollen, oder schmiere sie einfach nur etwas mit RadnarbenFett (= großes Ausgleichsvolumen/Luft im Diff vorhanden).
      Heute habe ich mich Mal mit den CVDs und den Hubs beschäftigt.

      Den Pin am Hub kann man mit einem dünnen Draht raus schieben.

      Der Vorbesitzer hat über das Gelenk ein Stück Schrumpfschlauch gezogen. Welchen Sinn das haben soll, hab ich noch nie verstanden. Denn der Schrumpfschlauch kann weder verhindern daß der Pin im Gelenk verrutscht, noch das Gelenk dauerhaft vor Schmutz schützen.

      Bei dem Pin im Gelenk reicht es schon aus, wenn er um 1mm verrutscht, und das CVD fliegt auseinander. Um das zu verhindern, muß der Pin ein Flachstelle in der Mitte haben, und sollte eher etwas zu lang sein, als zu kurz.

      Das Gelenk vor Schmutz schützen, funktioniert "dauerhaft" nur bei niedrigen Drehzahlen mit einem weichen Silikonbalg(zB. bei 1/5er Autos). Bei hohen Drehzahlen am Gelenk, lasse ich das Gelenk offen/ungeschützt, damit der Dreck aus dem Gelenk herraus geschleudert werden kann. Das Herausschleudern funktioniert aber nur, wenn das Schmiermittel im CVD nicht klebrige ist. Mein bevorzugtes "Trockenschmiermittel" ist so ein Schmierstift.

      An den Hubs beweglichen Stellen der Hub, besteht das selbe Problem. Fetter man die Stellen, sammelt sich an den Stellen verstärkt Dreck, und Verschleiß erhöht sich. Da behandelt ich die Kunststoffflächen nach dem Säubern auch nur mit dem Schmierstift, und lege wenn möglich mindestens noch einen 0.1mm Schimscheibe zwischen die beiden Kunststoffflächen.

      Den ausgeschlagen Lagersitz habe ich wieder mit Polyimid-Klebeband ausgeglichen, und ein 2.5mm breites Distanzstück zwischen den Lagern eingefügt.
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      Der Volumenausgleich aus Moosgummi in den Dämpfern funktioniert zwar gut, aber das blasenfrei verschrauben des Dämpfer Deckels gestaltet sich etwas schwierig. Daher hab ich den Moosgummi wieder aus dem Dämpfer raus geschmissen, und normale Silikon Membranen verbaut (Traxxas #1765). Befüllt hab ich sie mit neutralen Rebound.

      Die vorderen Querlenker Federn nicht ganz so weit aus wie die hinteren, weil abhängig vom eingestellten Sturz der C-Hub am Querlenker aufliegt. Die SS Dämpfer Geometrie ist die gleiche wie an der Hinterachse, nur das ich die Kugelpfanne weiter auf die Kolbenstange geschraubt habe. Damit haben die vorderen Dämpfer ne Länge von 102/75mm(ausgeferdert/eingefedert), und die hinteren Dämpfer 105/75mm.
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      Heute hab ich mir Mal das Zentralgetriebe vor genommen. Da der Slipper mit im Getriebegehäuse verbaut ist, darf man im Getriebegehäuse nur vorsichtig Schmiermittel verwenden, sonst rutscht der Slipper sofort durch. Der Schmierstift tut da auch wieder gute Dienste, um nur die Zahnflanken zu schmieren ohne daß es den Slipper einsaut.

      Als Motor will ich einen kompakten 6poler verwenden. Zur Kühlung will ich einen Kühlkörper zwischen Motorfrontplatte und Getriebeplatte schrauben.

      Das Servo hab ich nur sauber gemacht, und eine MoosgummiDichtung auf der Kronwelle spendiert. Der Servosaver ist für meinen Geschmack etwas zu weich. Mal schauen ob ich da noch ne steifere ServosaverFeder finde.
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      Ja, ist ein Tenshock Viper 2220 mit 4300kv und 5mm Motorachse. Der hatte halt sechs Magneten auf dem Rotor, und der Rotor hat etwas mehr Durchmesser als die normalen 540er Motoren. Die längeren Hebelverhältnise und höhere Magnetanzahl auf dem Rotor erzeugen mehr Drehmoment, als bei vergleichbar schweren Motoren. Bei genügend Kühlung(Wasserkühlmantel) kann man ihm kurzzeitig bis zu 1000W zuführen.
      Ja für Boote sind solche 6poler sehr gut verwendbar, weil eine sehr gute Kühlung keinen Aufwand macht.

      Bei 6polern rotiert das Magnetfeld in der Wicklung doppelt so oft pro MotorWellenumdrehung wie bei einem 4poler. Daher auch der Drehmomentvorteil, die gute Kraftdosierbarkeit, und LastdrehzahlStabilität. Nachteil ist die etwas geringere Effizienz besonders bei höheren Drehzahlen, weil das Magnetfeld doppelt so oft pro Wellenumdrehung ummagnetisiert werden muss (= mehr Ummagnetisierungsverluste/Wärmeverluste). Da auch der XS kein großes Aluchassie hat, das man als massiven Kühlkörper nutzen könnte, muß ich mir irgendwas anderes einfallen lassen, um die Wärme los zu werden.
      Vor allen solltest du aber beim Thema "timing" aufpassen ,da sich dieser natürlich ebenfalls unterscheidet,allerdings gehe ich stark von der Annahme aus,dass du dieses bereits weißt.
      Zwar gibt es +/- Richtwerte je nach Pol Zahl,am Ende muss man sich jedoch unter Praxis Bedingungen herantasten!
      Mit der Wärmeabfuhr ist es bei geschlossenen Motoren außerhalb von Marineanwendungen immer so eine Sache,jedoch sind offene Motoren bei Offroad Anwendungen auch nicht unbedingt das Wahre..Optimal wäre es natürlich wenn du da einen Kühlkörper mit "Zwangsbelüftung" anbringen könntest,was jedoch aus bereits von dir genannten Gründen sich Platzmäßig eher schwer realisieren könnte.Da hilft dann leider eben nur die Hitze Anhand des Timings und der Verritzelung in Schach zu halten..
      Motoren mit offenen Gehäuse verwende ich nur bei Fluggeräten oder Booten. Bei Landfahrzeugen ist die Gefahr zu groß, das sich Mal ein Steinchen in das offene Motorgehäuse verirrt, und dann den Rotor zerschlägt.

      Den Motor hab ich auch schon in einem Hongnor crt.5 erfolgreich verwendet. Aber dort hatte ich halt ein großes Aluchassie auf dem der Motorhalter verschraubt war. Nach einem Renndurchgang war dann die ChassiePlatte auch bei optimalen ESC Timing(8°) gut warm(40-50°).

      Vom Gewicht und Übersetzung her nehmen sich crt.5 und XS nicht viel. Daher wird die Abwärme beim XS bestimmt ein Problem, weil der XS ja nur die Getriebeplatte als Wärmeableitfläche hat.

      Meine aktuell favorisierte "Lösung" ist ein 30mm AluLüfter, den ich mit einer glatten Seite fest mit der Getriebeplatte verschraube. So wirkt das AluLüftergehäuse als zusätzlicher Kühlkörper, und der Lüfter selber pustet auf das Motorgehäuse. Dann hat das AluGehäuse von dem Lüfter endlich Mal Sinn.
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      Ich hatte dieses Auto auch mal, aber nur als SS Variante, sprich zum selber aufbauen, Das beste war, nur der Aufbau hat Spaß gemacht, das Auto selber irgend wie nicht, mit keinen der Beiden Übersetungsvarianten die mit bei waren, war ich zufrieden, Motor wurde trotzdem immer gut war, dann waren recht schnell die Cups eingelaufen, und immer, wirklich immer war was kaputt an dem Auto, es mochte mich nicht, und ich mochte es auch nicht :P.
      Nein ich bin nicht die Signatur. Ich sortiere hier nur den Buchstabensalat, den mein Besitzer hier eben fabriziert hat!
      Meinen xs ss hab ich gebraucht gekauft, und der Vorbesitzer hatte schon die gehärtete HD Knochenmitnehmer rund um verbaut. Die CVDs sind scheinbar auch noch original aus dem Bausatz, und sehen noch sehr gut aus. Manche waren nur falsch zusammengebaut(zu kurze MitnehmerPins im CVD).

      Bei der Übersetzung werd ich das große 60er HZ mit einem 24z Ritzel verwenden, da ich mit meinem 4300kv Motor und den 2.8zoll Reifen(115mm) auch Mal mit 3s fahren will. Das sollte von der Theorie her schon noch ganz gut passen. Mit 2s noch gut beherrschbar für meinen kleinen Neffen, und mit 3s für mich um Mal die Sau raus zu lassen.


      Ritzel 24,26,28,30 oder 28,30,32,34
      HZ 60/32 oder 54/32
      Slipper 49z
      Diffuntersetzung 40/16= 2.5
      Getriebeuntersetzung 49/32= 1.531
      gesamt Untersetzung(exklusive HZ/Ritzel) =4.031
      Reifen Talon ext 2.8 = 115mm

      Für die Kühlung hab ich mir gerade ein Stück AluProfil geholt, um einen 30mm AluLüfter montieren zu können, und ne thermische Anbindung zwischen Lüfter und Getriebeplatte/Motor zu schaffen. Ob das ausreichend ist, wird sich zeigen (Bilder folgen).
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      Wenn du mit dem Teil 60 Fährst reicht das mehr als aus, leider ist er nicht so Fahrstabil, aber gut, was erwartet man von einem MT mit Hohem Schwerpunkt :).

      Wo der raus kam, gab es leider wenig Tuning möglichkeiten, als ich ihn weg gegeben habe, kamen nach und nach welche.

      ja, die Wärmeabfuhr am Motor ist auch so ne geschichte bei dem, ich meine es gab auch die Kompülette Box wo die Zahnräder drin sind aus Alu, bin mir aber nicht mehr sicher, wäre aber von Vorteil, wenn es um das Thema Abwäre geht.
      Man könnte jetzt noch kleinlich werden und sagen, mach noch Wärmeleitpaste auf Die Bleche, wsie im PC Bereich, und zack, verteilt es die Wäme nochmals besser, aber ob es sich lohnt und ob es was bringt? Keine Ahnung.
      Nein ich bin nicht die Signatur. Ich sortiere hier nur den Buchstabensalat, den mein Besitzer hier eben fabriziert hat!