MERV (Mini E-Revo 1/16) Restaurierung und Optimierung

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      MERV (Mini E-Revo 1/16) Restaurierung und Optimierung

      Den Anfang machen die Diffausgänge in den DiffDeckeln. Da habe ich jeweils zwei 4x5x3mm Stahlbuchsen (Innenringe von verschlissenen 4x8x3mm Kugellagern) in jeden Diffausgang eingezogen. Die Rille zwischen den beiden aneinander liegenden Lagerbuchsen dient praktischer Weise gleich als Schmiermittel Speicher. Das die Lagerbuchse aussen am Diff etwas heraus schaut, stört auch nicht.

      Vieleicht hat einer von euch noch ne Empfehlung, welche DiffölViskosität sinnvoll ist. Ich will mit GummiSlicks(84x43mm) im Skatepark fahren.
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      :servus: S.nase ,

      Die Korrekte Wahl hängt zu stark von der Slickmischung und Friktionswert des Skatepark Belags ab. Um eine ungefähre Richtung zu geben:
      Ich würde mit ca 20% CPS Differenz zwischen Vorne und Hinten beginnen.Die zwei Revos welchew ich im Auftrag fertig gemacht habe , wurden vorne sehr stark gesperrt (100.000CPS ) und an der Hinterachse dementsprechend 80k CPS ..
      Liess sich soweit ganz passabel fahren.Hängt wie gesagt stark von der Bereifung, Untergrund Temperatur sowie von den individuellen Vorlieben ab!
      Wenn du es schon mal offen hast und eventuell kleine Shimscheiben da hast, empehle ich das Zahnflankenspiel zwischen den Tellerrad und den Ritzel an der Kardannwelle zu optimieren , das ist meiner Meinung nach der Schwachpunkt von diesem Fahrzeug wo vermehrt Probleme auftauchen.

      LG ,V-one
      So dickes DiffÖl habe ich gar nicht. Ich habe jetzt erstmal 20K hinten und 30K cps vorn eingefüllt. Bei so kleinen Planetenrädern und relativ großem Reifendurchmesser ist aber wahrscheinlich deutlich dickflüssigeres DiffÖl nötig.

      Reifen wollte ich diese hier verwenden. Und zwar hinten wie auch vorne die breiteren Hinterreifen(84x44mm) aus dem Reifen Set.
      bastlerzentrale-giessen.de/rc-…elgen-set-slick-1hca.html

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „s.nase“ ()

      Wäre auch zuviel Sperrung für die Straßenbereifung, das war im Fall von den offroad bereiften die ich hier rein bekommen habe.
      Deine werte sollten an sich passen ,was die Bereifung angeht, wirst du damit gerade im Skatepark kein vernünftigen Grip aufbauen..
      Falls gewünscht kann ich da was passenderes raussuchen..Die standard Radaufnahmen der 1:10er passen?
      Grüße
      V-1
      Vielen Dank für die Mühe...
      Meiner Erfahrung nach funktionieren aber Reifen für 1:10er Onroader an einem Offroadfahrwerk nur sehr bescheiden. Die sind einfach viel zu schmal sind und eine zu wenig gewölbte Kontaktfläche zu Straße haben, um mit den größeren RadsturtzSchwanmungen eines Offroadfahrwerk klar zu kommen. Das aussert sich dann in extrem hohen Verschleiß an den Flanken der Lauffläche.

      Ausserdem brauche ich Reifen mit größerem Durchmesser, um mehr Kontrolle und Agilität während der Airtime zu bekommen.

      Wirklich sinnvoll sind für mich daher höchstens breite Hinterreifen von 1:10er 2wd Offroadbuggys, mit möglichst großem Durchmesser. So gesehen sind die von mir oben genannten Tamiya Reifen von der Reifengeometrie her schon ganz passend (84mm Durchmesser, 44mm Breite, etwas weniger negativen Offset). Auch wenn ich keine Ahnung habe, welche shore Härte die eigendlich haben.
      Ich verstehe..Von den Carson Dinger würde ich dennoch die Finger lassen , mit größeren Durchmesser müsstest du dich beispielsweise wie du schon schreibst, nach einen Buggy Reifensatz mit Strassenprofil umschauen , die Breite allein ist aber nicht für die Haftung Ausschlaggebend, bringt ja alles nichts wenn die Mischung dir den Grip von Glatteis gibt..

      kannst ja mal nach deiner Wunschbereifung bei RmV schauen..Zusätzlich bin ich mir ziemlich sicher dass es da was ganz akzeptables von Louise gibt.. Hatte zuletzt Zufälligerweise auch nach 1:10er Strassen Buggyreifen geforscht..
      Einfach nur ProfilReifen mit runter gerocktem Profil hab ich auch schon Mal versucht. Aber um die als Slicks weiter zu verwenden, haben die oft zu wenig Materialdicke auf den Laufflächen.
      Bei den Reifen von Louise hab ich nichts passendes gesehen. Aber 1:10er AKA evo Buggy Slicks oder Proline Prime werd ich bei Gelegenheit Mal testen. Bei den Gummihärten gibt es ja auch oft TemperaturTabellen, wo die Gummimischungen optimal funktionieren. Beziehen sich die Temperaturangebot auf die Fahrbahntemperatur oder auf die Reifentemperatur?

      raceaka.com/compoundguide

      Im Moment kämpfe ich aber erstmal mit aufgeleiherten Gewindelöchern in den Kunststoff Chassie. Wenn noch genug KuststoffMaterial übrig ist, schneide ich immer ein um M0.5 größeres Gewindeloch hinten. Da wo die Wandstärke knapp ist, kann man aber auch mit etwas größeren zölligen Schrauben manchmal noch was retten.

      schrauben-lexikon.de/td8-zoll-umrechnung.asp
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      'Doch da gibt es was..Werde versuchen es dir Heute abend mal rauszusuchen! Gerade für Skatepark brauchst du da ordentlich grip..verschlissene offroad Gummis sind da suboptimal..

      "m Moment kämpfe ich aber erstmal mit aufgeleiherten Gewindelöchern in den Kunststoff Chassie. Wenn noch genug KuststoffMaterial übrig ist, schneide ich immer ein um M0.5 größeres Gewindeloch hinten. Da wo die Wandstärke knapp ist, kann man aber auch mit etwas größeren zölligen Schrauben manchmal noch was retten."

      Du kannst da anders vorgehen..du brauchst ein Stück vom gleichen Kunststoff , (kann von ein defektes Ersatzteil sein.. Dieses verarbeitest du dann zu Schleifstaub,welches du wiederrum ins Gewindeloch steckst, Schraube dann vorsichtig zu etwa 3/4 tel reindrehen (nicht festziehen ) und kontroliert Anhand des Schraubenkopfes mit einem Regelbaren Lötkolben erhitzen ,abkühlen lassen und Schraube Vorsichtig rausdrehen, dann sollten die gewinde wieder packen ,wenn sich das Pulver nicht vernünftig verbinden lassen will ,kann man die schraube (leicht) mit Aceton befeuchten ,reindrehen und gut 10 min warten..

      Ich hoffe ich könnte das Vorgehen mehr oder weniger rüberbringen ,Gar nicht mal so einfach es in der Theorie zu erklären.

      Grüße,V-1
      Klingt interessant.. mit welcher Temperatur muß ich da arbeiten?

      Statt einer Schraube werde ich es mal mit einem Mitnehmerstift oder Kupferdraht als Heizelement probieren, das den Kernlochdurchmesser des Gewindes hat.

      An den Kugelköpfen der Reichslinksstangen, habe ich jetzt einfach mal M2.6...2.7 Schrauben in den Kuststoffgewinden verwendet. Das hat auch den Vorteil, das man die Schrauben nicht so fest anziehen muss, damit die Kugelköpfe auf den Schrauben nicht mehr wackeln. Weil die etwas größeren Schraubengewinde ohne hin schon saugend in den Löchern der Kugelköpfe sitzen. Noch besser wäre natürlich gleich M3 Schrauben verwenden zu können. Aber so kleine Kugelköpfe/Pfannen mit 3mm Loch habe ich noch nicht finden können.

      Den Heckflügelhalter hab ich jetzt auch eine M3 Senkschraube von innen verschraubt, weil an der Stelle eh viel zu wenig Gewinde im Kunststoff vorhanden ist. Mein Vorbesitzer hat es an der Stelle mit einer längeren Schraube versucht. Das war aber ne schlechte Idee, weil die länge Schraube das Getriebegehäuse auseinander drückt. Mit dem Ergebnis, das sich das Ritzelspiel im Getriebegehäuse vergrößert, und das Sand leichter in das Getriebegehäuse eindringen kann.

      schrauben-lexikon.de/td8-zoll-umrechnung.asp

      Aber die Getriebegehäuse sind eh nicht besonders dicht. Daher hab ich auch vor dem Zusammenschrauben etwas dauerelastischen "Kleber" auf die GehäuseKanten geschmiert. (UhuPor,belizell PU..)
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      "Klingt interessant.. mit welcher Temperatur muß ich da arbeiten"

      Das lässt sich pauschal nicht sagen ,da es Kunstoff/Verbund Mischungsabhängig ist. Da musst du dich Hocharbeiten ,natürlich an einem Ersatzteil..Die Temperatur sollte so gewählt werden ,dass das Kunstoff Weich,jedoch nicht zu brodeln beginnt..Meistens irgendwo zwischen 130-170°C..

      Wichtig ist zudem das wenn du dann die Schraube erhitzt diese Handfest minus 1/8tel ist,auf Gar keinen Fall mehr!!
      Wenn du ein wenig Wachs hast,kannst du zuvor das schraubengewind !Dünn! mit behandeln und gut trocknen lassen ..Das vermeidet eine Zerstörung des neuen Gewindes wenn du die Schraube das erste mal löst ;)
      Dann wird es wahrscheinlich auch sinnvoll sein, das ausgerissene Gewindeloch vor dem Neuaufbau erstmal richtig zu entfetten. Ich könnte mir auch Vorstellen, das der erneut aufgeschmolzende Kunststoff nicht mehr so elastisch ist(spröder wird). Ich werde es Mal an einem defekten Getriebegehäuse versuchen, und berichten.

      Erstmal habe ich mit dem ServoSaver(Alu) weiter gemacht. Manche blockieren den ja auch einfach nur, wenn er zu viel Spiel bekommt. Aber dafür ist mir mein Servo zu schade. ..Also hab ich erstmal die beiden MitnehmerZacken etwas abgeflacht(1mm), damit die wieder weit genug in die Mitnehmerkerbe einsinken können. Die Federvorspannung habe ich mit einem Gummi O-Ring etwas erhöht. Vor dem Zusammenbau kommt noch etwas Schmiermittel in den ServoSaver. Fett funktioniert an der Stelle aber nicht(verdreckt zu schnell), genauso wenig wie die einschlägigen Trockenschmiermittel (Schmierwirkung lässt schnell nach). Am besten funktioniert bei mir immer so ein Feststoff Schmierstifft. Keine Ahnung woraus der besteht. Aber das Zeug zieht keinen Dreck an, und bleibt aber trotzdem auf den ServosaverFlanken haften. Ein zwei passende Sinterbronze Gleitlager hab ich auch noch gefunden, und scheinen auch besser als die originalen Kunststoffgleitlager zu funktionieren.

      Zum Schluss hab ich noch die vordere Skidplate mit zwei M2 Schrauben an der KadanAbdeckung verschraubt. Das macht die ChassieFront etwas stabiler, und der ServoSaverPosten(Kunststoff) eiert auch nicht mehr so herum.
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      Heute hab ich mich Mal mit dem Zentralgetriebe beschäftigt..Also Lager getauscht, und ein Gewinde auf M3 aufgeschnitten. Ausserdem hat mich schon immer gestört, das das HZ so heftig eiert. Mit einem BundGleitlager im SlipperHZ, und Federscheiben statt der Schraubenfeder am Slipper ist das deutlich besser geworden.
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      Als ESC hab ich ein Ezrun Max10 gewählt, weil es noch kompakt genug für's Topdeck ist, weil 3s fähig, ein brauchbares BEC hat, und weil es ein Paar EingangsElkos fest intern verbaut hat. Die zwei parallel verbunden XT60 Akkustecker (für jedes Akkufach einen) hab ich auf die hinteren Lufthutzen geklebt( mit Sekundenkleber und MicroBalls).

      Der Surpass 2845er 3950kv Platinum Motor ist mir eigendlich schon zu schwer. Da kommt demnächst eventuell noch ein kleinerer TPpower Motor rein. Um das für ein Plastikchassis typische Problem mit den relativ hohen Motortemperaturen zu mindern, wollte ich eigendlich ein AluMittelgetriebeGehäuse verwenden. Nur leider scheint es die nur noch sehr selten zu geben. Vieleicht hat einer von euch einen Tip für mich, wo ich so ein AluMittelgetriebeGehäuse für den MERV noch kaufen kann.

      Das HRC68026mg Servo ist zwar etwas dekadent in so einem kleinen PlastikBomber, aber ich mag halt Servos mit zwei Kugellagern auf den Kronwelle. Die BEC-Spannung bekommt bei Gelegenheit noch etwas Unterstützung durch einen PufferElko.

      Da die kleinen Dämpfer schon immer etwas überfordert waren, und ich keine wirklich gut passende "bigbore" Stoßdämpfer für den MERV finden konnte, werde ich jetzt einfach einen zweiten DämpferSatz parallel zu den vorhanden Dämpfern montieren. Mit leichten Anpassungen(Kugelpfanne etwas kürzen), passen die perfekt über die originalen drüber. Wie ich dann trotzdem auch noch die Stabilisatoren montiert bekomme, überlege ich mir wenn soweit ist.
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      ;( Mit den Long Travel Rockern sind die Hebelkräfte auf die RockerLagerPins deutlich höher. Um die höheren Kräfte ab zu fangen, habe ich MessingBuchsen(4x3x12.8mm) verwendet, und die Gewinde in den Bulkheads bis nach Innen verlängert, so das die Lagerbuchsen mit einer längeren SchaftSchraube(M3x21.3mm) angeschraubt werden können. Beim Montieren wird die Buchse soweit in den Kunststoff gezogen, bis ein optimale geringes axiales Spiel an den Rockern erreicht ist. Die SchaftSchraube darf nicht zu lang sein, sonst schleift die Schraube später am Diff. Das kann man aber auch mit einer entsprechenden Anzahl an M3 U-Scheiben zwischen Buchse und SchaftSchraube ausgleichen. Der Schaft der SchaftSchraube darf nicht länger als die Messingbuchse sein, damit man das Kuststoffgewinde in den Bulkheads nicht zerdrückt.

      Die beiden Hälften der longtravel Rocker habe ich zusätzlich mit M2.5 Schrauben mittig miteinander verschraubt.
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      Die originalen Traxxas Dämpfer lassen sich leider nicht gegen Dämpfer mit größerem Durchmesser ersetzen (50mm Touring Car Dämpfer), weil an den Rockern so große Federteller keinen Platz haben. Daher habe ich mich entschieden die TouringCarDämpfer parallel über die originalen Traxxas Dämpfer ohne Federplatte und Federn zu verwenden.

      Dann hab ich noch festgestellt, das meine Pivoballs nicht mehr richtig rund sind( oder noch nie rund waren). Dadurch verklemmen sich die unrunden Pivoballs, wenn man sie versucht spielfrei ein zu stellen.
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