MERV (Mini E-Revo 1/16) Restaurierung und Optimierung

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      Viel Dank für's nachmessen... mittlerweile habe ich aber auch gesehen, das der großen Motorhalter deutlich tiefer ist als der kleine. Von daher ist der große Motorhalter für mich eh nicht verwendbar, da hinter dem Motorschloß zu wenig Platz für die längeren Dämpfer bleibt. Ich hab sogar schon mit dem Gedanken gespielt den kleinen Motorhalter noch etwas flacher zu feilen, um auch noch einen 2945er Motor mit 49mm Gehäuselänge verbauen zu können, wenn ich die Motorwelle noch etwas kürze.

      Das mit dem etwas längeren Servohorn werd ich noch Mal probieren, sobald ich ein kleines AluServohorn mit 24T Microverzahnung gefunden habe. Ein normal verzahntes 24T Servohorn passt leider nicht auf die Servowelle.

      Meine zweiteiligen Stabilager aus dem 0.6mm Messingblech funktionieren leider auch nicht so optimal, weil sie sich beim Festschrauben verdrehen(nicht mehr fluchten), und somit sich die StabiFeder verklemmt. Da muß als ein einteiliges StabiDoppellager hin, wahrscheinlich aus Alu.
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      Ich habe die Dämpferbrücken(inkl. Stabihaltern) mal mit libreCAD richtig gezeichnet, um sie als 1:1 PapierSchablone auf das 2mm und 3mm Alublech kleben zu können. Damit wird das Anreißen auf dem Alublech deutlich einfacher.
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      Die größeren Dämpfer und AluStabiHalter funktionieren erstmal soweit mechanisch. Ob die relativ langen 1.2mm Stabis steif genug sind, oder doch 1.5mm nötig sind, muß sich noch zeigen.

      Den Motorhalter habe ich um 2mm gekürzt , damit die hinteren Stabis mehr Platz bekommen.

      Nächstes Ziel ist ein Motorhalter, der den Motor bis ganz auf das Chassie absenkt. Wie ich das ohne Fräse auf die Reihe bekommen soll, weiß ich aber noch nicht so richtig. Aktuell sind noch etwa 7mm Luft unter dem 2945er Motor(45HZ,23Ritzel, 3.74:1 ZwischenGetriebe).
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      Die vordere Dämpferbrücke hat noch unten einen Hohlschliff erhalten, damit die zentrale Kardanwelle mehr Bewegungsfreiheit hat.

      Die Rocker haben richtige Gleitlager aus Lagerbronze bekommen.

      Beim Zusammenbauen hat sich auch gleich gezeigt, das die 1.2mm Stabis zu schwachbrüstig sind. Also hab ich die Stabihalter auf 1.5mm aufgebohrt, und mit dem 1.5mm Federstahldraht eingeschliffen(damit die montierte Stabi Feder nicht klemmt).

      Besonders die kleine ZentralKardanwelle vorn war mir schon immer zu wackelig, was wahrscheinlich auch immer den hohen Kugellagerverschleiß am vorderen Triebling verursacht hat. Tuning CVD Wellen waren mir zu teuer. Also hab ich erstmal nur in den zentralen Kunststoff Kardanwellen eine zusätzliche Kernachse eingeschraubt(M2 MessingDistanzBolzen/dünnwandiges Edelstahlrohr). Das verbessert die Führung der Längenvariablen Kunststoff Kardanwellen deutlich, ohne daß sie die Längenvariabilität behindert.

      Wenn sich das bewährt, werde ich das auch noch an den vier KunststoffKardanwellen an den Radachse nachrüsten.
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      Die Kabel von der zweiten Akkubuchse mußte ich unter die hinteren Dämpfer verlagern, weil durch die Stabis zwischen Dämpfern und Motor kein Platz mehr vorhanden ist. Mangels passenden Flachdraht, habe ich einfach erstmal nur ganz normalen HausinstallationsDraht verwendet. Der hat zwar nur 1.5mm², aber das sollte trotzdem reichen. Weil der Akkudraht am ESC ja auch nicht mehr als 2mm² hat.

      Beim montieren des Servos, hab ich das Servokabel beschädigt. Trotz der beiden Kugellager in dem HTC 68026mg, ist noch reichlich Platz im Servogehäuse. Daher habe ich beim Austausch des Servokabels, gleich auch noch einen 10V/47μF KeKo in das Servo mit eingebaut.

      Die Asymmetrie in der ServoAnlenkung konnte ich fast vollkommen beheben, in dem ich das Servo weiter nach innen versetzt montiert habe(10mm Servohorn).
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      Die Stoßfänger hab ich versucht mit etwas geschlossenpohrigen Schaumstoff auf zu polstern.

      Federn werde ich noch etwas härter wählen, weil die nötige Vorspannung mit den weichen Federn doch schon fast auf Maximum ist.
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      Ne passende KäferKaro für den MERV wäre noch ganz schön. Hab aber bisher noch nicht danach gesucht.

      Das HTC 68026mg Servo lässt sich nur in den Servoschacht montieren, wenn man den Servogehäuse Deckel dabei ab nimmt, weil sonst der seitlich herraus geführte Servokabel im Weg ist. Ausserdem ist schon nach kurzer Zeit ein spürbares Spiel am Servohorn fühlbar. Das kenne ich von hochwertigen Futaba oder Hitec Servos so nicht. Daher würde ich mir das HTC 68026mg nicht wieder kaufen. Auch wenn die flache Bauform schon ein großer Vorteil in der Ablenkungsgeometrie ist. Vieleicht findet sich noch ein anderes flaches 2Lager Servo, mit bessere Standzeit. Solche flachen Servoformate sind ja mittlerweile bei vielen Flächen Servos zu finden.
      Gestern hab ich die erste Probefahrt gemacht, um die Aufhängung erstmal ein zu fahren(leichtgäng wird). Nach einem 2s Akku war aber schon wieder Schluss, weil das Kunststoff Servohorn gebrochen ist. Wegen der exotischen Verzahnung (25t Mini/Micro Verzahnung) auf der Kronwelle des 68026mg Servos, war die Suche nach einem passenden AluServoHorn beim meinem ModellbauLaden leider erfolglos. Gott sei Dank habe ich noch ein weiteres originales KunststoffServoHorn, das dem Servo bei lag. Also hab ich dieses KunststoffServoHorn mit einem Stück 2mm CFK verstärkt/versteift. Bei der Gelegenheit hab ich das Servohorn auch noch etwas kürzer gemacht (7mm statt vorher 10mm), um die Auswirkungen des Servospiels zu verringern, und die Lenkauflösung zu erhöhen. Leider hat sich damit auch die Asymmetrie in der Anlenkung wieder etwas erhöht. Ein 8-9mm langes Servohorn wäre bei meiner Servoposition (10mm dickes Servo, soweit wie möglich mittig auf dem Chassie montieren) optimaler.
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      Heute hab ich Mal ein paar Testläufe absolvieren können. Erstmal nur auf einsamen Asphalt, um die Übersetzung und Belastung zu testen. Bei meinen Testläufen bin ich mit 2s auf 45kmh gekommen, mit 3s auf 68kmh. Alle Komponenten (Akkus,Regler,Motor,Reifen) waren nicht mehr als Handwarm (~35°, bei 17° Umgebungstemperatur).
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      Der Vergleich mit der erechneten Geschwindigkeit, spiegelt das auch wieder.

      Klar wird die Akkuspannung bei meinen Testläufen nicht auf 3.7 Zellenspannung eingebrochen sein. Aber selbst wenn die Zellenspannung beim Testlauf nur auf 3.9V eingebrochen sind, ist der Unterschied zwischen LastDrehzah und Leerlaufdrehzahl nur sehr gering. Somit sind auch mehr Zähne auf dem MotorRitzel nicht unrealistisch. Solange ich das Ganz noch nicht mit mit OffroadReifen im Gelände getestet habe, bleibt das kleine 23er MotorRitzel erstmal drauf.
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