DFKMc's 3D printing

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      DFKMc's 3D printing

      Moinsen zusammen,
      Da ich ja im Besitz von zwei 3D Druckern bin dachte ich mir ich schreib hier mal bissl etwas darüber. Bei den Autos gibts ja grad nichts zu berichten und da ich quasi seit über 4 Monaten nahezu täglich was mit meinen Druckern mache, schreib ich hier mal etwas darüber.

      Erstmal zu den beiden Druckern an sich:

      Daten im Serienzustand:
      Anycubic i3 Mega
      Druckvolumen: 210x210x205mm
      Druckbett Temp.: max. 110°C
      Druckbett Material: Anycubic Ultrabase (Beschichtetes Glas)
      Hotend Temp.: max. 260°C
      Außenmaße Drucker: 405x410mmx453mm
      Mechanik: Linearkugellager auf Führungsschienen
      Extruder: Bowden

      Anycubic Chiron
      Druckvolumen: 400x400x450mm
      Druckbett Temp.: max. 100°C
      Druckbett Material: Anycubic Ultrabase (beschichtetes Glas)
      Hotend Temp.: max. 260°C
      Außemaße Drucker: 820x680x730mm
      Mechanik: Rollen auf Alu Profilen
      Extruder: Bowden

      Soviel erstmal zu den Grunddaten out of the box.
      Wenn man das Bett gelevelt (ausgerichtet) hat und die richtigen Parameter fürs jeweilige Material empirisch ermittelt hat drucken beiden Drucker out of the Box richtig gut.

      Zu den Vor- und Nachteilen kann ich folgendes sagen:

      Anycubic i3 mega:
      + Kompakt
      + gute Druckqualität out of the box
      + Preis/Leisung unschlagbar
      + Zuverlässiger Aufbau
      - Laut wie sonst was
      - Leider bescheiden für flexible Filamente wie z.B. TPU aufgrund Bowdenextruder

      Anycubic Chiron:
      + Großes Druckvolumen
      + gute Druckqualität out of the box
      + gutes Preis/Leistungsverhältnis in der Druckerklasse
      + Linearführungsähnlicher Aufbau
      - Man muss aufgrund der Baugröße langsamer drucken
      - etwas laut
      - Leider bescheiden für flexible Filamente wie z.B. TPU aufgrund Bowdenextruder
      - Betttemperatur weicht aufgrund der Baugröße zum Rand hin immer mehr ab (bis zu 15°C)
      - Zumindes bei meinem: Fette EMV Störungen durch Netzteil --> Beeinflusst direkt das Internet und sorgt für Störungen und Ausfälle trotz vorgeschaltetem EMV Filter.. --> Support ticket bei Anycubic ist erstellt.

      Bei beiden Druckern wurde ungefähr dasselbe geändert.
      - TMC2208 v1.2 bzw v3.0 Druckertreiber für die Schrittmotoren (extrem leise Ansteuerung der Motoren)
      - Diverse Lüfter gegen ultra silenced Noctua Lüfter getauscht. Beim i3 MEga direkt beim Chiron mit vorgeschaltetem Stepdown Modul da 24V Netz.
      - Hartpapierplatte auf die Ultrabase aufgeciplst (2mm i3 Mega, 1mm Chiron)
      - Beim i3 Mega hab ich zusätzlich noch die orginalen Linearkugellager gegen hochwertige Misumi Lager getauscht welche ich selbst nachgefettet hatte.
      - Beim i3 Mega hab ich noch beim Extruder ne Durchführung abgeändert sodass ich in langsamer Geschwindigkeit ein wenig TPU drucken kann


      SO erstmal das Grundsetup vorgestellt. Nähere Infos unter anderem mit Bilder werden folgen. Leider alles nicht detailliert mitfotografiert..

      Im Laufe der Woche versuch ich mal ein wenig Bilder meiner aktuellen Projekte und Druckteile einzufügen :)
      Traxxas Revo 2.5R (Brushless Umbau)
      FG Monstertruck 2WD (G295+JetPro)
      FG Monstertruck 4WD WB535 (Castle 2028@8S)
      Losi 5ive-T (ZTW Beast@10S)
      HPI Baja 5b (G320 + S.H. Customs pipe)
      Kyosho Mad Force Kruiser VE
      Armattan Chameleon Ti 5" Copter + Beta75x Tiny Whoop
      Muss erstmal schauen wie ich das ganze anstelle :D
      Glaube ich fang mal kurz im Schnelldurchlauf mit den Basics an, sodass man mir etwas folgen kann.
      Bin da so tief in der Materie drin, dass ich teilweise gar nicht mehr weiß was man als Außenstehender nicht wissen kann :P

      Also kurzum zu den Basics:
      Es handelt sich um sogenannte FDM (Fused Deposition Modeling) Drucker. DIese drucken das Druckteil Schicht für Schicht (Layer für Layer) auf. AUf Youtube findet man da ziemliche geile Timelapses.
      DIese Drucker besitzen einen Extruder zum Fördern des Materials, eine Düse (Nozzle) welche über das Hotend (Alublock mit Heizpatrone) und natürlich ein beheizbares Druckbett.
      Solche Drucker kann es in verschiedensten Aufbauten geben und gibt auch massiv viele auf dem Markt. Ich hatte hierbei mit dem Anycubic i3 Mega angefangen und da mir die Marke und Qualität gefallen hat mir fast 2 Jahre später den Anycubic Chiron geholt weil ich mal was richtig großes drucken wollte.

      Nun zu meinen Druckern. Es handelt sich um sogenannte Bowden Extruder. Das heißt der Extrudermotor samt Mechanik ist seitlich am Rahmen des Druckers befestigt und fördert das Material, welches auf einer Rolle wie eine Schnur aufgewickelt ist, durch einen PTFE Schlauch zur Nozzle, welche das Material zum Schmelzen bringt. In meinem Fall beträgt die Dicke des Materials auf der Rolle 1,75mm und die Düse hat an der SPitze einen Innendurchmessen von 0,4mm. Vorteile sind weniger Gewicht am beweglichen Druckkopf, was theoretisch schnelleres und genaueres Drucken bedeuten kann. Nachteile hat man hierbei bei flexiblem Filament (Material) da es sich gerne im PTFE staut und dann drückt es das FIlament an der Mechanik des Extrudermotors raus.
      Es gibt noch Drucker mit Direktextruder. Hier sitzt der Extruder direkt vor dem Hotend. Somit hat man viel kürzere Wege die das Material von Extruder zu Nozzle zurücklegen muss. Aber man verfährt auch mit zusätzlichem Gewicht am Druckkopf durch die Gegend. Vorteil ist das einfache Drucken von flexiblen Filamenten.

      Das Bett ist hierbei in der Y Achse verfahrbar, der Druckkopf in X und Z. Gibt noch Core XY Drucker bei welchen das Bett in der Z Achse verfährt und der Druckkopf in X und Y.
      DAs Druckbett an sich ist wie schon erwähnt beheizbar. Sodass das Material gut haften kann und bei der richtigen Einstellung auch den gesamten Druck über sauber auf dem Bett liegen bleibt.

      Zum Material. Es gibt die verschiedensten Materialien. Meistens Kunststoffe natürlich.
      Bei jeder Materialart darf man Justierungen an den Druckparametern vornehmen. Das gilt auch bei unterschiedlichen Herstellern obwohl die Materialart dieselbe ist! bei unterschiedlichen Farben dasselb Spiel!
      Deswegen ist es besser einen Hersteller zu finden bei dem man alle Filamente bezieht und mit dessen Quailtät man zufrieden ist. Die vorzunehmenden Justierungen sind natürlich bei Materialartwechsel am Größten und bei Farbwechsel desselben Materials am Geringsten. Aber dennoch vorhanden.
      Auf die Settings gehe ich nicht näher ein. DAs würde den Rahmen in einer Art und Weise sprengen, welche man sich nicht im Traum vorstellen kann :D Glaubt mir.,..

      Allgemein ist 3D Druck das wohl langsamste Hobby... Zum Einstellen der Parameter druckt man sich jeweils nen Benchy, ein Schiffchen welches nahezu alle Probleme des 3D Drucks abdeckt und andessen Druckfehlern man erkennt an welchen Druckparametern man drehen muss. Bild hänge ich nachher an. So für jeden Parameter druckt man am Anfang ein neues Benchy. Wenn man etwas mehr Erfahrungen hat kann man auch mehrere PArameter verstellen und hat schneller EInstellungen gefunden. So nen Benchy braucht ca. 1h 50mins. SPrich man gibt ändert Parameter und sieht erst knapp 2h später ob die was gebracht haben. Man kann sich vorstellen wie das als Anfänger zur Geduldsprobe werden kann :D. Dabei kann es sich natürlich nicht nur um Softwarefehler sondern genauso um Hardwarefehler handeln. Also viel Spaß dann schonmal. Natürlich gibts im Netz vorgefertigte Settings für verschiedene Materialien, damit man nicht ganz von null anfangen kann. Dennoch. Zeit- und nervenaufreibend stellenweise.

      Zu guter Letzt noch die Materialien:
      Hier liste ich jetzt nur die gängigsten aus:

      PLA:
      + einfach zu drucken
      + perfekt für Figuren und Teile ohne große mechanische Belastung
      - spröde
      - hitzeempfindlich (Todpunkt schon bei 75°C)

      PETG:
      + flexibler als PLA
      + gut für einfache mechanische Bauteile
      + hitzebeständiger (Todpunkt bei 95°C)
      - schwieriger zu Drucken
      - Neigt zu Warping (Verformung)

      TPU:
      + flexibl und reißfest
      - mit Bowdenextruder sehr schwer zu drucken
      - Geringe Druckgeschwindigkeit
      - Neigt zu Warping (Verformung)

      DAs sind mal die 3 FIlamente mit denen ich arbeite.
      Gibt noch viele mehr wie z.B. ASA, ABS, Nylon etc. Diese unterscheiden sich alle in ihrer Beschaffenheit, Druckbarkeit, Einstellungen und mechanisch möglicher Belastung.

      Im Anhang füge ich nachher noch ein paar Bilder ein, damit das nicht nur ein Textwald ist
      Traxxas Revo 2.5R (Brushless Umbau)
      FG Monstertruck 2WD (G295+JetPro)
      FG Monstertruck 4WD WB535 (Castle 2028@8S)
      Losi 5ive-T (ZTW Beast@10S)
      HPI Baja 5b (G320 + S.H. Customs pipe)
      Kyosho Mad Force Kruiser VE
      Armattan Chameleon Ti 5" Copter + Beta75x Tiny Whoop
      Hier die versprochenen Bilder.
      zuerst der Anycubic i3 Mega. Leider gerade defekt wiel ich das Mainboard geschrottet hab..
      Dann der Anycubic Chiron welcher in einer Umhausung im Keller steht. Material zusätzlich in einer Trockenbox mit Entfeuchtungsperlen.
      Filamente nehmen nämlich im unverarbeiteten Zustand gern Wasser auf....

      Dann noch das Testschiffchen. Einmal wie es nicht aussehen sollte und einmal in gut.
      Bilder
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „DFKMc“ ()

      Dann hab ich noch ein paar Videos gemacht:
      Hier der Anycubic i3 Mega beim Drucken eines sitzenden Baby Groots. Druckdauer ca. 13-15h


      Hier der Chiron beim Drucken eines Flügel Teils meines Viserion Drachens aus Game of Thrones in 200%
      Bilder
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      Des Weiteren mal mein aktuelles Projekt.
      Ich habe mir für nen kleinen Taler eine STL Datei für den Viserion Drache aus Game of Thrones gekauft.
      STL ist das Format welches man braucht um Dateien in das Slicing Programm des 3d Druckers einzufügen.

      Hintergrund war der, dass ich schauen wollte was mein kleiner Anycubic i3 Mega so kann.
      Layerhöhe war nur 0,1mm und es waren in SUmme 49 Einzelteile zu drucken. Druckzeit aller Teile, sowie das Nachbearbeiten (Entfernen der Stützstrukturen, passend machen und zusammenkleben) sind locker um die 80h gewesen.
      DIe Mutter meiner Freundin hat ihn dann angemalt.
      Ergebnis ist sehr geil geworden. Im Anhang ein paar Bilder dazu.
      Bilder
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      Hier die bemalte Version
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      Da ich so begeistert von der Qualität war und ich total auf sowas stehe, hab ich mich dazu entschlossen den Drache in der "Undead Version" aufm CHiron zu drucken. Und zwar in 200%.
      Das heißt leider nicht doppelt so groß sondern 4x so groß!
      Bis jetzt sind ca. 350h reine Druckzeit reingeflossen und der gesamte Drache wird nochmal 250h Druckzeit verschlingen.
      Hier mal ein paar erste Bilder um einen Eindruck zu bekommen:
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      Sehr schöner bericht,

      Der Drache schaut super aus.
      Die Einstellerei und das kann ich mir sehr gut vorstellen das dies ein echt langwiriger Prozess ist.

      Zum Filament:

      Ich hab erst letztes Jahr eine Maschine gebaut die die Basis (Materialmix) solcher 3D Druck Filamente ist.
      Das Filament Wasser zieht ist richtig, jedoch ist das bei nahezu allen Kunststoffen so, das ist übrigends das eins der Haupt Augenmerke meines Arbeitgebers.

      Als Beispiel enthält 1000l Granulat ca 20ml Wasser was verdampft und, Druck/Spritzguss und Extrusion beeinträchtigt.
      Danke :)
      Aber wnen man mal den Dreh raushat und alles versteht, dann machts Spaß.

      Ja, das witzige ist ja, dass die absolute Menge Wasser auf 1kg Filament so als Zahl gesehen immer recht wenig erscheint, allerdings sieht man das doch deutlich in den Drucken.
      Speziell Nylon zieht enormst Wasser.
      Man kann es an der Düse auch zischen hören.

      Hab derweil mein nächstes Teil fertig gedruckt. Teil 3 des rechten Flügels. Druckzeit waren knapp 60 Stunden.

      Hier mal Bilder vor und nach der Bearbeitung und ein Bild des kompletten rechten Flügels. Hier fehlen nur noch die Klauen, dann ist der fertig.
      Man braucht beim 3d Druck zwangsläufig Support bzw Stützstrukturen. Gerade eben weil er Schicht für Schicht druckt. Sonst würde er bei bestimmten Überhängen in der Luft drucken bzw wenn der Winkel zu flach ist halt die Oberfläche schlecht aussehen weils Material runterhängt.
      Die große Fläche direkt auf dem Druckbett nennt sich "Raft". Das braucht man wnen ein Bauteil von Haus aus zu wenig Auflagefläche auf dem Bett hat um zuverlässigen Halt bis zum Ende des Drucks zu gewährleisten.
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      Weiter gehts mit der Plattform.
      Die Druckzeit wird in Cura, dem Slicing Programm, etwas zu hoch angegeben.
      Errechnet sind 120h Druckzeit. In der Realität werden es ca. 108h werden. Also wird es das längste werden was ich jemals am Stück gedruckt habe. Bisherige Rekord liegt bei 80h.
      Dabei gehen knappe 1,2kg Material drauf.
      Preislich wird mich der Drache so um die 100EUR kosten (Materialkosten+Stromkosten).
      Das kg weißes PLA kostet um die 21EUR.

      In der rot markierten Grafik lässt sich erkennen wie sich die Druckzeit zusammensetzt

      Layerhöhe sind hierbei 0,2mm. die anderen Teile habe ich mit 0,1-0,14mm gedruckt. Das ist bei diesem Teil aber nicht nötig und ansonsten würde das ganze über 8 Tage Druckzeit verschlingen.
      Bilder
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      Danke :)

      Ja damals dachte ich mir auch das läuft kurz nebenbei.. Aber es ist eine komplett neue Welt und eben auch ein komplett neues Hobby. Glaube kein Hobby verschlingt so viel Zeit und GEld und braucht dann auch so lange bis es mal fertige Resultate aufm Tisch stehen :D
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      Neu

      SO der Druck der Plattform verlief problemlos.
      Hat nun doch sage und schreibe 116,5h gebraucht und mit Abstand der längste Druck gewesen.
      Wiegt mit Supportmaterial 1,15kg.

      Hab fast 2h gebraucht um den ganzen Block nachzuarbeiten.

      Im Anhang ein paar Bilder mit dem montierten rechten Flügel.

      Fehlt nur noch der linke Flügel und die Klauen, dann ist er fertig zum Bemalen :D
      Bilder
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